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Titel: 6./7.11. Schon so lang! Frauen in der Krise!
Verfasst am: 26.10.2009, 12:09 Uhr
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Beiträge: 1255
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Schon so lang! Frauen in der Krise!
Eine Neubewertung von Arbeit im Kontext von Globalisierung und Migration aus feministischer Perspektive
Freitag, 6.11.09, 19 Uhr, Ort: Heimatsaal, Paulustorgasse 13a
Samstag, 7.11.09, 10-12 u. 14-17 Uhr, Ort: Grüne Akademie, Am Fuße des Schlossberges 2
Dieser Kongress gibt allgemeine Einblicke in das noch junge Forschungsfeld
der feministischen Ökonomie. Außerdem werden aktuelle Entwicklungen einer
globalisierten, neoliberalen Welt skizziert und in ihren Auswirkungen auf
die Geschlechterverhältnisse diskutiert. Die Fragestellungen dabei lauten:
Wie wirkt sich die Finanz- und Wirtschaftskrise auf Frauen aus? Welche
feministischen Antworten gibt es darauf? Wissenschaftlerinnen und
Politikerinnen aus verschiedenen Generationen und Ländern werden ihre
Bestandsaufnahmen und Perspektiven formulieren.
Die Teilnahme an diesem Kongress ist für Frauen und Männer kostenfrei!
Für die Diskussionsforen am Samstag ersuchen wir um Anmeldung unter:
info@gruene-akademie.at oder bei Sonja Mittischek 0664-8317416.
Freitag, 6.11., 19 Uhr
Ort: Heimatsaal, Paulustorgasse 13a
Vorträge und Diskussion mit:
Profin Frigga Haug (Soziologin, Köln)
Profin Luise Gubitzer – angefragt - (Ökonomin, Wien)
MMaga Drin Gabriele Michalitsch (Ökonomin, Politikwissenschafterin, Wien)
Béatrice Achaleke (Soziologin, Trainerin und Aktivistin im Bereich Migration
und Gesellschaftspolitik, Wien)
Moderation: NAbg. Judith Schwentner
Samstag, 7.11., 10 – 12 Uhr
Ort: Grüne Akademie, Am Fußes des Schlossberges 2
Diskussionsforum 1: Männer- und Frauenarbeit im Kontext der Wirtschaftskrise
Profin Luise Gubitzer - angefragt - (Ökonomien, Wien)
Maga Elli Scambor (Soziologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin der
Männerberatungsstelle Graz)
Drin Elke Lujansky-Lammer (Gleichbehandlungsanwältin für Frauen und Männer
in der Arbeitswelt, Graz)
Moderation: LAbg. Ingrid Lechner-Sonnek
Diskussionsforum 2: Kapitalismus und Patriarchat
Profin Frigga Haug (Soziologin, Köln)
Maga Käthe Knittler (Ökonomin, Wien)
Ilse Löwe-Vogl (Alternative und Grüne GewerkschafterInnen)
Moderation: LAbg. Maga Edith Zitz
Samstag, 7.11., 14 – 16 Uhr
Ort: Grüne Akademie, Am Fußes des Schlossberges 2
Diskussionsforum 3: Was bedeutet Chancengleichheit für MigrantInnen?
Béatrice Achaleke (Soziologin, Trainerin und Aktivistin im Bereich Migration
und Gesellschaftspolitik, Wien)
Maga Katica Stanic (Pädagogin, Universität Graz)
Maga Emina Saric (Pädagogin, Graz)
Moderation: NAbg. Maga Judith Schwentner
Diskussionsforum 4: Globalisierung der Arbeitskräfte
MMaga Drin Gabriele Michalitsch
Drin Eva Rasky (Medizinische Universität Graz)
DSAin Renate Blum (Verein Lefö – Beratung Bildung und Begleitung für
Migrantinnen, Wien)
Moderation: Maga Hildegard Weidacher-Gruber
Abschlussplenum 16 – 17 Uhr
VeranstalterIn: Grüne Akademie und die Grüne Bildungswerkstatt Bund
http://gruene-akademie.at |
_________________ wide open eyes shut - more noise for 08
http://www.myspace.com/wideopeneyesshut
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Titel:
Verfasst am: 04.11.2009, 01:14 Uhr
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Beiträge: 1255
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Frigga Haug
Die marxistisch-feministische Soziologin und Philosophin ist eine der spannendsten und renommiertesten Teilnehmerinnen des Kongresses.
http://www.friggahaug.inkrit.de
http://de.wikipedia.org/wiki/Frigga_Haug
Judith Butler über Frigga Haug:
»In der Geschichte des deutschen Feminismus ist klar und offenkundig, wie Frigga Haug die radikalsten und engagiertesten Traditionen zum Leben erweckt hat. Wie keine andere hat sie Wissenschaftlerinnen, die sich dem Feminismus, dem radikal eingreifenden Denken und der gesellschaftlichen Transformation verschrieben haben, zu einer ungeheuer wichtigen Gemeinschaft von Denkerinnen zusammengeführt und mobilisiert. Frigga Haug verbindet philosophische Sorgfalt und Klugheit mit unkompromittiertem Weitblick und leidenschaftlichen Zukunftsvisionen. Damit hat sie eine Vielzahl von Wissenschaftlerinnen, Intellektuellen und Aktivistinnen weltweit erreicht, inspiriert und zusammengebracht. Wir alle sind zutiefst dankbar für die Hartnäckigkeit, mit der sie darauf besteht, unser gesellschaftliches und politisches Leben weiterzudenken – in Richtung auf mehr Gerechtigkeit, Freiheit und Hoffnung.«
Elfriede Jelinek über Frigga Haug:
»Frigga Haug bewundere ich wegen ihrer Unermüdlichkeit, ihre emanzipatorischen Ziele zu verfolgen, um der männlichen Macht wenigstens das Glück ihrer eigenen Umnachtung ein wenig zu nehmen. Dass sie darüber noch nicht resigniert hat, während es anderen schon genügt, bloß eine Sonnenbrille gegen die Ohnmacht aufzusetzen, finde ich großartig.« |
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