g24.at
  finden
Gast
User:
Pass:
 Cookie setzen
  Join!
 Features Registrierung:
  • kostenlos
  • Postings verfassen
  • Beiträge einreichen
  • Termine eintragen
  • g24 Galerie & -archiv
  • Instant-Messaging

graz network



neu im forum
ThemenAntw.Aufrufe
lese BeitragSa.14.07. Best of the 80s @ Postgarage(0)(172)
lese BeitragFr. 29.6. Der Berg groovt - ein letztes Mal(0)(58)
lese Beitrag15 Jahre in-dust.org(0)(50)
lese BeitragFr. 22.06: James Choice & the Bad Decisi...(1)(103)
lese BeitragSpam-Poesie(110)(23072)

(zum Forum)


kalender
<< Juli 2018 >>
  M D M D F S S
> 25 26 27 28 29 30 01
> 02 03 04 05 06 07 08
> 09 10 11 12 13 14 15
> 16 17 18 19 20 21 22
> 23 24 25 26 27 28 29
> 30 31 01 02 03 04 05

Artikel 

geschrieben von: hw am Dienstag, 15. Juli 2003, 12:35 Uhr ||| 4752 Aufrufe


1998 unfreiwilliger Abgang des niederösterreichischen FPÖ-Landesparteichefs im Zuge der Rosenstingl-Affäre. Nachfolger wird Hans Jörg Schimanek sen., dessen Junior damals wegen Wiederbetätigung im Gefängnis sitzt und der sich der Unterstützung seines Vaters gewiss sein kann: "Du hast kein Verbrechen begangen", schreibt er ihm. Dem Senior zur Seite gestellt wird Barbara Rosenkranz als Landesparteisekretärin.

Von SYLVIA KÖCHL | www.volksstimme.at

2000 übernimmt Ernest Windholz. Und erklärt in einer Ansprache vor FPÖ-PensionistInnen: "Meine Ehre heißt Treue." Ein SS-Leitspruch, dessen er sich aber "nicht bewusst" ist. Nachdem die FPÖ bei den Landtagswahlen Ende März 2003 von neun auf zwei Mandate abrutscht, wird die Stelle wieder vakant. Barbara Rosenkranz stieg derweilen zur Klubobfrau des Landtagsklubs auf, zog 2002 in den Nationalrat ein und wird vergangenen Sonntag mit nur 81 Prozent der Delegiertenstimmen zur Landesparteichefin gewählt.

Wer ist nun diese Frau? Jahrgang 1958, Mutter von (vorläufig) zehn Kindern mit Namen wie Arne, Mechthild, Hildrun und Sonnhild, Gattin von Horst Jakob Rosenkranz, seines Zeichens Ex-Aktivist der 1988 verbotenen Nationaldemokratischen Partei (NDP), bei der Nationalratswahl 1990 einer der Spitzenkandidaten der "Liste Nein zur Ausländerflut" (vom Verfassungsgerichtshof als neonazistisch qualifiziert). Heute ist er Herausgeber des ausländerfeindlichen Pamphlets "Fakten". Frau Rosenkranz zu den Machenschaften des Gatten: Sie sehe in dessen Aktivitäten "nichts Ehrenrühriges" und redigiere des öfteren seine Texte.

Persönlich organisiert sie gern Sonnwendfeiern. Im Juli 2002 tritt dabei Ewald Stadler als "Feuerredner" auf, erklärt, Österreich sei 1945 nur "angeblich" befreit worden und wendet sich dann an die Gastgeberin: "... weil ich es zwar nur auf fünf Kinder gebracht habe und nicht auf zehn wie die Familie Rosenkranz ... wie notwendig es ist, dass wir unseren Volkserhalt durch gesunde, starke und kinderreiche Familien selbst organisieren und nicht durch Zuwanderungsexperimente es anderen Völkern überlassen, unser Volk zu erhalten." Im Juli 2003 ist es gar Vizekanzler Herbert Haupt, der am lodernden Sonnwendfeuer auf Einladung Rosenkranz' von den "traditionellen Werten Fleiß, Ehre, Heimatbewusstsein, Treue und Gemeinschaft" faselt. Die nö. Freiheitlichen bleiben jedenfalls fest in rechtsrechter Hand und im Haider-Lager.


(>>> zurück)


t-.
16.07.2003, 16:44
eine unglaubliche biographie..


und unglaublich, dass diese personen noch immer öffentlich auftreten dürfen



:: g24.at ==> site created by skillz.biz ==> with POSTNUKE ==> host: effet.info :: Info & Impressum :: AGB :: Datenschutz