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süd/ost nachbarn - Atomunfall in Ungarn?

darksider - 18.04.2003, 11:01 Uhr
Titel: Atomunfall in Ungarn?
Habe gestern gehört in der ZIB2, dass in einem Atomkraftwerk in Ungarn einen Zwischenfall mit radioaktiven Austritt hatte.
Finde nirgendwo Berichte darüber...
wird das totgeschwiegen oder ist es belanglos?
MdR - 18.04.2003, 11:14 Uhr
Titel: Atomunfall in Ungarn?
Vielleicht sitzen die die was wissn bereits in eine Atombunker... Wenn das stimmt könnte man ja sagen das Ungarn bereits in der EU ist... naja zumindest strahlenmässig...
t-. - 18.04.2003, 12:03 Uhr
Titel: Atomunfall in Ungarn?
ich hab das gestern auch gesehn..

Ummantelung beschädigt: http://orf.at/030417-61774/index.html

darksider - 18.04.2003, 12:27 Uhr
Titel: Atomunfall in Ungarn?
bitte des is nicht so ohne...
gas tritt noch immer aus, wie hoch ist die strahlung, wo strömt das gas hin?
MdR - 18.04.2003, 12:42 Uhr
Titel: Atomunfall in Ungarn?
Quote ORF \"Am Donnerstag mussten die ungarischen Behörden zugeben, dass ein Zwischenfall von voriger Woche in dem AKW ernster war als bisher angenommen. \"

Was heisst ernster als bisher angenommen? Hat da jemand vergessen das dies eine AKW ist? Was hat man ursprunglich gedacht? Ahhh dar rinnt ja nur ein bisschen Helium aus?

Es ist sehr bedenklich das anscheinend der ORF Homepage das einziger Medium ist was über diese Vorfall berichtet... :mad2:

Wer geht an dieses Wochenende im Garten Eier suchen?

Nah mahlzeit...
darksider - 18.04.2003, 12:49 Uhr
Titel: Atomunfall in Ungarn?
und der ORF informiert auch nur ganz kurz, so als ob man den osterfrieden nicht stören will,
friede freude eierkuchen...

t-. - 18.04.2003, 12:55 Uhr
Titel: Atomunfall in Ungarn?
jaja, des is wirklich net ohne..
man liest \"mitarbeiter verstrahlt?\", ummantelung der brennstäbe durch überhitzung zerstört,etc..
und das akw ist nur 200km von österreich entfernt.

übrigens: eine tschernobyl seite: http://www.reyl.de/tschernobyl/ ... der unfall in tschernobyl ist aber auf grobe fahrlässigkeit zurückzuführen..
http://www.tschernobyl-folgen.de/
Alec.Tronic - 18.04.2003, 12:55 Uhr
Titel: Atomunfall in Ungarn?
also die ungarischen betreiber \"mussten\" den gefährdungsgrad von 2 auf 3 (auf der 7 stelligen skala) erhöhen...


MdR - 18.04.2003, 12:57 Uhr
Titel: Atomunfall in Ungarn?
Vielleicht ist jetzt \"politisch gesehen\" der Zeit über solche kleinigkeiten zu bericht nicht optimal... könnte ja sein das es Fragen über den EU beitritt geben könnte...

Es wurde mir nicht wundern wenn die diverse Medien eine Anruf aus Wien erhalten haben... ja ja die Presse freiheit...

Hoffentlich wird diese Homepage nicht sensuriert...

t-. - 18.04.2003, 13:01 Uhr
Titel: Atomunfall in Ungarn?
den berichten zufolge gibts aber keine unmittelbare gefähr für österreich und die umgebung um das akw. momentan.
naja, wir werden sehn, falls es krachen sollte, kann man e nix dagegen machen, ausser vorher schnell auf urlaub, weit weg von hier.oder?
MdR - 18.04.2003, 13:06 Uhr
Titel: Atomunfall in Ungarn?
Wir werden es sowieso nie erfahren... und wenn dann erst in 10 Jahre wo wir ohnehin bereits diverse Körperlicheanomalien haben...

Hoffen wir das zu Ostern eine andere Wind weht... in Östliche richtung ist zwar auch nicht der nette art aber... Wink
darksider - 18.04.2003, 13:11 Uhr
Titel: Atomunfall in Ungarn?
wenn die ummantelung der brennstäbe zerstört wurde, was passiert mit der kettenreaktion? ist die gestoppt, wurde das kraftwerk niedergefahren was macht man in so einem fall?
lokus - 18.04.2003, 13:19 Uhr
Titel: Atomunfall in Ungarn?
was würde homer simpson tun ?

MdR - 18.04.2003, 13:28 Uhr
Titel: Atomunfall in Ungarn?
A bier trinken gehen...
Alec.Tronic - 18.04.2003, 13:31 Uhr
Titel: Atomunfall in Ungarn?
der vorfall ereignete sich bei der reinigung der brennstäbe, die kettenreaktion war zu diesem zeitpunkt ohnehin schon gestoppt! der betroffene reaktor block wurde logischerweise vom netz genommen...
hw - 19.04.2003, 21:27 Uhr
Titel: Atomunfall in Ungarn?
Na Servas! Ich bin über Ungarn in die Slowakei und retour gereist. Aber ich leuchte noch nicht, wenn\'s finster ist.
darksider - 30.04.2003, 16:44 Uhr
Titel: Atomunfall in Ungarn?
Heutiger Artikel im Standard... Sad

Warnung vor Kettenreaktion in ungarischem AKW
Greenpeace: Vier Tonnen radioaktiver Brennstäbe mit Uran 235 liegen herum
Greenpeace Österreich




Wien - Vier Tonnen radioaktiver Brennstäbe mit Uran 235 liegen nach Schätzungen von Greenpeace nach dem Atomzwischenfall im ungarischen AKW Paks auf dem Boden des Abklingbeckens. \"Es besteht die realistische Chance, dass das Kernmaterial im Abklingbecken die so genannte Rekritikalität erreicht\", befürchtete Greenpeace-Atomexperte Erwin Mayer in einer Ausendung. Dies bedeute, dass eine erneute unkontrollierte Kettenreaktion auftreten könnte, was auch sehr wahrscheinlich zu Emissionen von radioaktivem Material führen würde, betonte Mayer. \"Eine strahlende Wolke würde binnen kürzester Zeit die umliegenden Regionen verseuchen, wenn dieser Fall eintritt.\"

Bisher habe die ungarische Kraftwerksleitung jede präzise Auskunft über die Menge des radioaktiven Materials am Boden des Abklingbeckens verweigert, kritisierte Mayer.

Schäden festgestellt

Vor knapp drei Wochen wurde bekannt, dass beim Abkühlen von abgebrannten Brennelementen die Behälter der Brennstäbe beschädigt wurden und Kernmaterial abgesunken ist. Wie der Sprecher der Siemens-Tochterfirma ANP, Alexander Machowetz, bestätigt habe, sei eine noch unbekannte Zahl von radioaktiven Brennstäben in Paks beschädigt worden.

Derzeit werde untersucht, ob dieses Material mit einer Spezialkamera im Abklingbecken gefilmt werden könne, sei nun aus Budapest bekannt geworden. Wie groß die Schäden derzeit genau sind, sei deshalb laut Machowetz noch nicht abzusehen. Weil sich die Brennstäbe aus Russland von deutschen Brennstäben unterscheiden, würden zurzeit auch russische Nuklearexperten zu Rate gezogen.

Bauart WWER 440-213

Beim defekten AKW in Paks handelt es sich laut Greenpeace um vier Reaktoren der sowjetischen Bauart WWER 440-213. Obwohl es sich um einen anderen Reaktor-Typ als jenem vom Katastrophen-AKW Tschernobyl handelt, trete bei allen Atomkraftwerken durch eine unbeabsichtigte \"Kritikalität\" die Kernschmelze ein.

Greenpeace fordert die sofortige volle Information der österreichischen Bevölkerung durch die ungarischen Behörden über das wahre Ausmaß dieses größten Unfalls seit Tschernobyl in Mittel- und Osteuropa. Entgegen der langjährigen Tradition hätten diesmal die ungarischen Behörden die Nachbarländer nicht rechtzeitig und vollständig informiert.

Mehr als nur \"normaler Zwischenfall\"

\"Das werten wir als einen weiteren Beweis dafür, dass diesmal mehr passiert ist als bei normalen Zwischenfällen. Greenpeace fordert die Zusammenstellung einer österreichisch-slowakisch-slowenischen Expertenkommission und die sofortige Entsendung nach Paks, um zu klären, ob der Vorfall nur Stufe drei oder doch Stufe vier oder fünf auf der INES-Skala war. Umweltminister Josef Pröll steht hier vor seiner ersten wirklichen Bewährungsprobe\", so Mayer in Richtung Bundesregierung.

\"Wenn die Angaben von Greenpeace stimmen, handelt es sich um einen handfesten Skandal\", reagierte SPÖ-Umweltsprecherin Ulli Sima. Sie verlangte von Umweltminister Pröll \"sofortige umfassende Aufklärung\". Die von Anfang an schlechte Information der ungarischen Behörden hätten den Ressortchef bereits vor Tagen hellhörig machen müssen, so Sima gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Pröll habe zwar selbst zugegeben, dass Österreich nicht vollständig informiert worden sei, dem aber ganz offensichtlich keine weiteren Schritte folgen lassen. \"Die Bevölkerung hat ein Recht darauf, umfassende Informationen darüber zu erhalten, was in einem AKW passiert, das rund 200 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt liegt\", so Sima.

Atombehörde beschwichtigt

Der stabile Zustand der beschädigten Brennstoff-Kassetten im Abklingbecken des ungarischen AKW Paks sei nach Angaben der ungarischen Atombehörde (OAH) gesichert. Es könne weder auf kontrollierte noch auf unkontrollierte Weise zu einer Kettenreaktion kommen, betonte der leitende AOH-Direktor Jozsef Ronaky nach Bericht der Nachrichtenagentur MTI bei einer Sitzung des Umweltausschusses des ungarischen Parlaments.

Am Spätabend des 10. April war im AKW Paks radioaktives Gas aus Brennstäben mit beschädigter Ummantelung ausgetreten. Der Brennstoff war im Laufe vom Wartungsarbeiten im zweiten Reaktorblock in einem Reinigungssystem gelagert worden. Für die Lecks in den Brennstäben wurden Fehler in der Kühlung verantwortlich gemacht. Eine Woche nach dem Zwischenfall wurde die Einstufung des Ereignisses auf der siebenstufigen Skala für Atom-Unfälle von Stufe 2 auf Stufe 3 erhöht.

Maßnahmen in Vorbereitung

Die Entfernung und sichere Lagerung der beschädigten Kassetten und des herausgefallenen Brennstoffes im Abklingbecken werde gerade vorbereitet, sagte Istvan Kocsis, Generaldirektor der Pakser Atomkraftwerk AG (Paksi Atomerömü Rt.), vor dem Umweltausschuss. Die Strahlung durch das austretende radioaktive Gas sei bis Mitte der Vorwoche bereits unter den Grenzwert gesunken.

Kocsis betonte, dass die Bevölkerung keiner nachweisbaren erhöhten Radioaktivitäts-Dosis ausgesetzt gewesen sei. Über das Reinigungsbecken mit den beschädigten Brennstoff-Kassetten sei außerdem eine Folie gespannt worden. Hier werde das herausströmende Gas aufgefangen, vom radioaktiven Jod gereinigt und dann ins Freie hinausgeleitet. (APA)


MdR - 07.05.2003, 11:38 Uhr
Titel: Atomunfall in Ungarn?
Ja umgeben von mühl welche die taucher hinterlassen haben... batterien usw... am besten ist es direkt neben den akw zu wohnen, dar tut es nur kurz weh... Wink
Gretl - 13.05.2003, 11:30 Uhr
Titel: Atomunfall in Ungarn?
Am besten is, sich in a wurmloch schmeißen und in ein Paralleluniversum zu entfliehen, und hoffen, dass die leutln dort a wengerl gscheiter san als bei uns! Blöd is nur, dass es mi dann doppelt gibt, des haltet ja kana aus!! :casstet:
darksider - 13.05.2003, 12:22 Uhr
Titel: Atomunfall in Ungarn?
aber nur wenns dort auch ein g24 gibt. schleim, sabber, inoarscheinikriach, flöt, säusel, zwinker,

[Editiert am 13/5/2003 von darksider]
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