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Rauchverbot in Lokalen, Clubs und Bars?
JA YES OUI
62%
 62%  [ 37 ]
NEIN NO NON
27%
 27%  [ 16 ]
Bin Nikotinabhängig und kann nicht frei entscheiden :)
10%
 10%  [ 6 ]
Stimmen insgesamt : 59


Autor Nachricht
frawie
Titel:   BeitragVerfasst am: 31.08.2011, 13:04 Uhr



Beiträge: 12

skamfam hat folgendes geschrieben:
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Rauchverbot in öffentlich zugänglichen Gebäuden auch auf den Bereich vor den Ein- und Ausgängen ausgedehnt werden soll. Es ist ja absurd, dass man ein rauchfreies Gebäude nur durch eine dichte Giftwolke betreten oder verlassen kann.

Bei meiner alten Uni musste man sich regelrecht durchdrängen und fast um Entschuldigung bitten, dass man die Tür benutzt. Ganz abgesehen davon, dass der Rauch natürlich bei jedem Auf-und-Zu in das Gebäude zieht. Bei einem Ball in den Grazer Kammersälen beispielsweise stinkt das gesamte Erdgeschoß; das Garderobepersonal hat dort seinen Arbeitsplatz und muss das den ganzen Abend ertragen. Im Laufe des Abends zieht der Geruch rauf in den ersten Stock in den Saal und die Bar.


Bin auch der Meinung, dass Rauchen in Gebäuden verboten werden sollte, weil dies einfach für die anwesenden Nichtraucher ungesund ist. Gerade im Winter führ das sicherlich auch dazu, dass Raucher einfach mal weniger rauchen werden, es sei denn, sie haben eine sehr gute Winterjacke Wink Nun aber auch wegen Geruchsbelästigungen im Außenbereich vor Eingängen das Rauchen zu verbieten geht finde ich dann aber doch in die falsche Richtung. Also wenn die den Weg versperren ist das sicherlich assozial, da nun aber sofort ein Gesetz einzuführen, dass es Leuten grundsätzlich untersagt unter freiem Himmel zu rauchen fänd ich schon sehr krass. Hinterher verbietet man es dann komplett, weil Raucher ja nach Rauch riechen und dies ebenso eine Belästigung sein kann. Nichtraucherschutz ja, unnötige Raucherkriminalisierung und -diskriminierung nein!


Zuletzt bearbeitet von frawie am 30.08.2013, 10:20 Uhr, insgesamt 2 Male bearbeitet
 
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skamfam
Titel: BeitragVerfasst am: 07.09.2011, 18:50 Uhr



Beiträge: 186

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Zuletzt bearbeitet von skamfam am 02.07.2012, 02:36 Uhr, insgesamt ein Mal bearbeitet
 
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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 07.03.2012, 21:26 Uhr
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Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
Zitat:


Weniger Frühgeburten dank Rauchverbot

Ein weitreichendes Rauchverbot kann einer Studie aus Schottland zufolge zu weniger Frühgeburten und gesünderen Babys führen.


Seit der Einführung der Anti-Rauch-Gesetze sei die Zahl der Frühgeburten und die der Neugeborenen, die für ihr Alter viel zu klein seien, deutlich zurückgegangen, heißt es in der Untersuchung der Universität Glasgow, die im Fachjournal "PLoS Medicine" vorgestellt wird.

Ein Zusammenhang zeige sich sowohl bei rauchenden als auch selbst nicht rauchenden Müttern - was zeige, wie gefährlich auch das Passivrauchen sei. "Die Beweise, dass die Tabak-Kontrolle durch Gesetze positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat, nehmen weiter zu", heißt es in der Studie. Weitere Länder sollten mit eigenen Regelungen nachziehen, empfehlen die Forscher.

Als Grundlage nutzten die Wissenschafter Daten zu allen Neugeborenen in Schottland, die zwischen Jänner 1996 und Dezember 2009 das Licht der Welt erblickten. Schottland hatte seine Anti-Raucher-Gesetze im März 2006 eingeführt. Seither sei die Zahl der Frühchen um zehn Prozent zurückgegangen, schreiben die Forscher. Fünf Prozent weniger Babys wurden zu klein geboren, bei den extrem kleinen betrug der Rückgang acht Prozent. Die Zahl rauchender Mütter sei von 24,5 Prozent vor dem Rauchverbot auf 18,8 Prozent danach gesunken.
http://www.kleinezeitung.at/magazin/wel ... rbot.story


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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 13.03.2012, 17:28 Uhr
-.*.-


Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
Zitat:
Weniger Herzinfarkte durch Rauchverbot in deutschen Gaststätten
13. März 2012 14:02

Klinikbehandlungen wegen Herzinfarkten seit Einführung der Nichtraucherschutzgesetze um acht Prozent gesunken


Berlin - Durch das Rauchverbot in Gaststätten hat sich in Deutschland die Zahl der Herzinfarkte laut einer Studie deutlich verringert.

Seit Einführung der Nichtraucherschutzgesetze 2007 und 2008 seien die Klinikbehandlungen wegen eines Herzinfarktes um acht Prozent gesunken, wie eine am Dienstag in Berlin veröffentlichte Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit zeigt. Die stationären Behandlungen wegen einer Angina pectoris, einer Vorstufe des Herzinfarkts, gingen demnach um 13 Prozent zurück.

Im ersten Jahr 7,7 Millionen Euro Ersparnis

Für die Untersuchung wurden über fünf Jahre hinweg Krankenhausdaten von mehr als drei Millionen DAK-Versicherten ausgewertet. Nach Angaben der Kasse handelt es sich um die erste Studie in Deutschland zu diesem Thema und auch um die bisher größte weltweite Untersuchung dieser Art.

Bereits im Jahr nach der Einführung der Nichtraucherschutzgesetze in den deutschen Bundesländern konnten allein bei der DAK-Gesundheit 1.880 Krankenhausbehandlungen verhindert und Kosten in Höhe von 7,7 Millionen Euro eingespart werden.

Vorsitzender der Krankenkasse für einheitliches Rauchverbot

Der Vorsitzende der Krankenkasse, Herbert Rebscher, sieht allerdings noch Lücken und fordert ein einheitliches Rauchverbot. "Bayern kann hier mit seinem konsequenten Nichtraucherschutz als Blaupause für andere Bundesländer dienen."

Nichtraucherschutzgesetze gelten in allen Bundesländern. Bayern hat die schärfste Regelung, dort gilt seit einem Volksentscheid im Jahr 2010 ein striktes Rauchverbot für alle Gaststätten. In den meisten anderen Bundesländern existieren Ausnahmeregelungen etwa für Festzelte oder Einraumgaststätten, in denen keine warmen Speise angeboten werden. (APA, 13.3.2012)

Wissenswertes:

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland die häufigste Todesursache. Laut Statistischem Bundesamt wurden im Jahr 2010 allein 41 Prozent aller Sterbefälle dadurch verursacht. Insgesamt starben rund 353.000 Menschen an den Folgen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, davon knapp 60.000 an einem Herzinfarkt. Die Studie der DAK-Gesundheit wurde in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Clinical Research in Cardiology" veröffentlicht.

http://derstandard.at/1331207195968/Nic ... ststaetten

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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 15.04.2012, 08:53 Uhr
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Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
Zitat:

Gesetzliches Rauchverbot senkt Herzinfarktrate

14. April 2012 10:39

Insbesondere Nichtraucher profitieren von dem Nichtraucherschutzgesetz

Mannheim - Nach Einführung der Nichtraucher-Schutzgesetzgebung in Bremen zum Jahreswechsel 2007/2008 nahm die Zahl der Herzinfarkte ab - der Vergleich der Zeiträume 2006/2007 mit 2008/2009 belegt einen Rückgang der durchschnittlichen monatlichen Herzinfarktrate von 14 Prozent. Das zeigt eine Studie des Bremer Klinikums Links der Weser, die auf der 78. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung (DGK) präsentiert wurde.

Schutz vor dem schädlichen Einfluss des Passivrauchens

„Der Rückgang der Inzidenz von Herzinfarkten in Bremen und Umland über den Untersuchungszeitraum scheint zumindest teilweise durch das Inkrafttreten des Nichtraucherschutzgesetzes Ende 2007 erklärbar", so die Studienautoren in ihrer Zusammenfassung. „Insbesondere jüngere Nichtraucher weisen einen deutlichen Rückgang der Inzidenz von Herzinfarkten auf. Dieses Ergebnis deutet darauf hin, dass das Nichtraucherschutzgesetz insbesondere Nichtraucher vor dem schädlichen Einfluss des Passivrauchens schützt."

Im Detail wurden die Daten aus dem Bremer „STEMI-Register" von 2006 bis 2009 - insgesamt 2883 Infarktpatienten - ausgewertet und nach Alter, Geschlecht und Nikotinkonsum analysiert. Trotz des Gesamtrückgangs der Herzinfarktfälle zeigte sich bei den zum Aufnahmezeitpunkt aktiven Rauchern (42 Prozent der Gesamtfälle) kein Rückgang im direkten Vergleich zwischen 2006/2007 und 2008/2009. Die Nichtraucher hingegen profitierten von der Nikotingesetzgebung statistisch gesehen mit einem Rückgang der Herzinfarkt-Rate um 23 Prozent (Vergleich 2006/2007 - 2008/2009). Die jüngeren Nichtraucher unter 65 Jahren profitierten mit einem Rückgang der Herzinfarkte um 26 Prozent am meisten von der gesetzlichen Maßnahme. (red, 14.4.2012)

http://derstandard.at/1334132489648/Ris ... nfarktrate

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Murbua
Titel:   BeitragVerfasst am: 18.04.2012, 18:03 Uhr



Beiträge: 261

Zur Zeit des Biedermeier soll die Herzinfarkt-Quote ja auch niedriger gewesen sein als heute...
 
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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 31.05.2012, 12:19 Uhr
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Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
alles gute zum nichtraucher*innen tag!

Zitat:

1.500 steirische Raucher sterben jedes Jahr

Zum Welt-Nichtrauchertag warnt die GKK einmal mehr vor den Gesundheitsfolgen des Nikotinmissbrauchs: Jedes Jahr sterben in der Steiermark 1.500 Menschen an den Folgen des Rauchens, österreichweit sind es 14.000.

Jeder vierte Steirer ist Raucher, und rund drei Viertel aller Todesfälle in der Steiermark waren im Vorjahr auf Krankheiten zurückzuführen, die durch Tabakkonsum mit verursacht wurden.

Millionenschaden für Volkswirtschaft

Abgesehen von der individuellen Tragik kostet das auch die öffentliche Hand jedes Jahr enorme Summen, sagt der Obmann der steirischen Gebietskrankenkasse, Josef Pesserl: „Wir reden davon, dass der Volkswirtschaft durch diese Erkrankungen - und da ist die Einnahme durch die Tabaksteuer schon gegengerechnet - ein Aufwand von 500 Millionen Euro erwächst.“

Körper erholt sich schnell

Dabei können auch Raucher ihre Gesundheit erstaunlich rasch wieder herstellen, wenn sie auf die Dauerzufuhr von Nikotin und Teer verzichten, erklärt der ärztliche Leiter der GKK, Reinhold Pongratz: „Es ist so, dass nach etwa 20 Minuten Puls, Blutdruck, Herz- und Atemfrequenz absinken, dass es nach einem Jahr schon zu einer deutlichen Risikoreduktion kommt und zwar um rund 50 Prozent, was Herzinfarkt und Schlaganfall betrifft. Und ganz wichtig: Nach etwa 15 Jahren ist das Risiko, einen Herzinfarkt zu bekommen, in etwa vergleichbar mit dem eines lebenslangen Nichtrauchers.“

Über die Hälfte ist nach einem Jahr rauchfrei

Auf dem Weg zum nikotinfreien Leben unterstützt die GKK entwöhnungswillige Versicherungsnehmer mit speziellen Antirauch-Programmen: „Rauchfrei in sechs Wochen“ nennt sich das Seminar. Um 30 Euro bietet es aussichtsreiche Erfolgschancen, um von der Zigarette wegzukommen, sagt die Generaldirektorin der steirischen GKK, Andrea Hirschenberger: „68 Prozent sind unmittelbar nach dem Seminar rauchfrei, und nach einem Jahr - was wichtiger ist - sind es immerhin noch 61 Prozent, die nicht mehr zur Zigarette gegriffen haben.“

Im Mittelpunkt des heurigen Welt-Nichtrauchertages steht die unheilbare Lungen-Erkrankung COPD, die vor allem bei Rauchern im Vormarsch ist: Laut Pongratz sind 26 Prozent der über 40-jährigen Österreicher an COPD erkrankt, 90 Prozent davon seien Raucher, und auch 90 bis 95 Prozent der steirischen Lungenkrebspatienten sind Raucher, so Pongratz.

Nichtraucher sparen 1.600 Euro

Besonders tragische Auswirkungen hätte die zunehmende Zahl der rauchenden Schwangeren und Jugendlichen: „Etwa 23 bis 27 Prozent der 15-Jährigen sind permanente Raucher. Bei den Schwangeren ist es sehr alarmierend, dass etwa 20 bis 30 Prozent der Schwangeren rauchen“, so Pongratz.

Ist die eigene Gesundheit nicht Anreiz genug, den Glimmstängel aus zu machen, gäbe es noch einen finanziellen: Hat man durchschnittlich eine Packung Zigaretten pro Tag geraucht, erspart man sich als Nichtraucher danach rund 1.600 Euro pro Jahr.

http://steiermark.orf.at/news/stories/2535232/


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coky
Titel:   BeitragVerfasst am: 04.11.2012, 23:33 Uhr



Beiträge: 22

uschi261166 hat folgendes geschrieben:
ich bin auch für ein rauchverbot. es ist ein ganz anderes ambiente in einem restaurant oder lokal, wenn nicht alles verqualmt ist. und dieser gestank von kleidung und haaren ist auch kaum auszuhalten. ich war vor kurzem in london und war total überrascht, dass in den pubs noch immer geraucht wird. dachte, die hätten das eingestellt....


Genau meine Meinung!
Ausserdem ist Passivrauchen extrem ungesund

lg
 
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Toxie
Titel:   BeitragVerfasst am: 06.12.2012, 11:29 Uhr



Beiträge: 107

ein autofahrverbot in graz täte unserer gesundheit wahrscheinlich hundert mal besser als jedes rauchverot. dazu gibt's aber, so weit ich weiß, keinen thread.
ein lokal kann mann zumindest meiden, die stadt aber kaum...

(ach gott, jetz bin ich auch schon so weit, verbote zu fordern)
 
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t-.
Titel:   BeitragVerfasst am: 06.12.2012, 16:09 Uhr



Beiträge: 1503

... und eine geförderte und verpflichtende umstellung der letzten holz und öl heizungen in graz wär auch noch wichtig.

vllt solltest du einen thread diesbezüglich starten Wink

_________________
///kaum.at/////
 
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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 24.12.2012, 12:24 Uhr
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Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
Zitat:


Langanhaltende Folgen von Nikotin im Gehirn


19. Dezember 2012, 13:19

Schweizer Forscher stellten fest, dass die Auswirkungen von Nikotin länger und stärker sind als bisher angenommen

Bern - Ehemalige Raucher haben bis zu vier Jahre ein erhöhtes Rückfallrisiko wieder zum Glimmstengel zu greifen. So lange braucht vor allem die Psyche, um das Abhängigkeitspotential zu mindern.

Nikotin verursacht im Gehirn eine sowohl stimulierende wie auch beruhigende Wirkung und kann kurzfristig die Konzentrationsfähigkeit verbessern. Bei wiederholtem Nikotinkonsum kommt es jedoch zur Toleranzbildung. Das heißt, die positiven Wirkungen werden schwächer und der Verzicht auf Nikotin führt oft zu Entzugssymptomen wie Unruhe, Gereiztheit, Angst, Lustlosigkeit, Kopfschmerzen, Schlafproblemen, Konzentrationsstörungen, Hungergefühl und Gewichtszunahme.

Die Langzeitfolgen des Nikotinkonsums auf das Gehirn konnten bislang allerdings noch nicht ausreichend geklärt werden. Forscher der Universität Bern und Zürich stellten nun in einer Studie fest, dass diese Folgen länger andauern und stärker sind als bislang angenommen wurde.

Ex-Raucher weisen ebenfalls Veränderung auf

Die Entwicklung der Nikotin-Sucht ist eine Art Lernprozess. Der Hirnbotenstoff Glutamat spielt dabei eine zentrale Rolle. "Von Tierstudien ist bekannt, dass Glutamat auch bei der Entwicklung von Abhängigkeit, die ebenfalls eine Art Lernprozess darstellt, wichtig ist", erklärt Gregor Hasler, Chefarzt an den Universitären Psychiatrischen Diensten (UPD) Bern. Aus diesem Grund haben die Mediziner das Glutamat-System bei Rauchern, Ex-Rauchern und Nicht-Rauchern untersucht.

Laut Angaben der Wissenschaftler wurde dabei über die neu entwickelte Methode der Positron-Emissionstomographie ein wichtiges Protein des Glutamat-Systems gemessen: der metabotrope (stoffwechselaktive) Glutamat-Rezeptor 5 (mGluR5).

Die Studie ergab, dass die Menge dieses Proteins im Gehirn von Rauchern im Durchschnitt um 20 Prozent verringert war, in einzelnen Hirnregionen wie dem unteren Frontallappen und den Basalganglien um bis zu 30 Prozent. Auch bei Ex-Rauchern, die im Durchschnitt 25 Wochen abstinent waren, zeigte sich eine Reduktion dieses Proteins um 10 bis 20 Prozent.

"Diese Veränderung des Glutamat-Systems bei Rauchern ist im Ausmaß und in der Verteilung weit größer, als man bisher angenommen hat", erläutert Gregor Hasler. Für die Forscher besonders unerwartet sei, dass die Erholung des Glutamat-Systems offenbar sehr lange dauert. Es ist wahrscheinlich, dass diese sehr langsame Normalisierung zu der sehr hohen Rückfallrate bei Ex-Rauchern beiträgt, so die Experten.

Möglicher Einfluss auf Angststörungen und Übergewicht

Bisher ungeklärt ist laut Gregor Hasler, inwieweit die anhaltenden Veränderungen des Glutamat-Systems Lernprozesse im Allgemeinen beeinflussen - und ob die Reduktion des mGluR5-Proteins zum erhöhten Risiko für Angststörungen bei Rauchern und für Übergewicht bei Ex-Rauchern verantwortlich ist.

"Hinsichtlich der Entwicklung von Medikamenten, die auf das mGluR5-Protein einwirken, ist zu berücksichtigen, dass sich die Wirkung bei Rauchern und Ex-Rauchern deutlich von der Wirkung bei Nicht-Rauchern unterscheiden könnte. Diese Medikamente könnten zudem das Potenzial haben, das Rückfallrisiko, die Entzugssymptome und andere psychische Folgen des Nikotinkonsums zu reduzieren", betont Hasler. (red, derStandard.at, 19.12.2012)

Zum Thema:

Raucher haben nach Nikotinverzicht weniger Angst

Wenn jede Zigarette zählt



source: http://derstandard.at/1355460115332/Lan ... -im-Gehirn

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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 16.05.2013, 10:03 Uhr
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Wohnort: Graz
Zitat:
Rauchen im Lokal: Dicke Luft durch Ultrafeinstaub
15. Mai 2013, 11:02

Experte ist überzeugt, dass die österreichische Lösung mit getrennten Raucher- und Nichtraucher-Räumen nicht ausreichend wirkt

Wien - Manfred Neuberger vom Institut für Umwelthygiene der MedUni Wien und sein Forscherteam fühlen sich jetzt durch Tests in Wiener Gastronomiebetrieben bestätigt, dass in den "Nichtraucher-Räumen" weiterhin eine hohe Belastung mit Ultrafeinstaub vorhanden ist. Konkret ist sie nur etwas weniger als halb so hoch wie in den Raucher-Räumen. "Die österreichische Regelung für die Gastronomie ist eine Augenauswischerei. Da wird eine Sicherheit vorgespiegelt, die nicht vorhanden ist", kommentierte Neuberger die Ergebnisse seiner Studie.

Die Experten hatten zwischen 6. November 2010 und 6. Juni 2011 unangemeldet Luftproben in 134 per Zufall ausgesuchten Gasträumen von 16 Wiener Kaffeehäusern, 51 Bars und Pubs, 14 Restaurants und sieben Diskotheken genommen. In 20 der Lokale war Rauchen erlaubt, in 46 gab es Nichtraucher-Räumlichkeiten. Gemessen wurde die Zahl der Ultrafeinstaub-Partikel pro Kubikzentimeter Luft.

"Die Untersuchung startete vier Monate nach dem Ende der 'Übergangsregelungen' bezüglich der Tabakgesetzgebung. Alle Lokale hätten also die gesetzlichen Bestimmungen erfüllen müssen. Ultrafeinstaub geht ganz tief in die Lunge hinein und auch direkt in das Blut. Durch Passivrauchen werden direkt Organschäden und Teile des Herz-Kreislauf-Risikos in Zusammenhang gebracht", so der Experte.

Kein ausreichender Schutz von Nichtrauchern

Die Wissenschaftler sprechen eindeutig gegen die gegenwärtige Lösung aus: Die höchste Konzentration an Partikeln wurde in Raucherlokalen und Raucher-Räumen registriert. Der Median lag hier bei 66.011 Partikel pro Kubikzentimeter. Selbst Nichtraucher-Räume in unmittelbarer Nähe zu Raucher-Räumen hatten noch relativ hohe Werte aufzuweisen (Median: 25.973 Partikel pro Kubikzentimeter). In Nichtraucherlokalen lag die mediane Partikelkonzentration hingegen bei 7.408 Partikel pro Kubikzentimeter.

"Wir schließen daraus, dass die in Österreich geltende Tabak-Gesetzgebung beim Schutz der Kunden in Nichtraucher-Räumen in Lokalen nicht wirksam ist. Gesundheitsschutz von Nichtrauchern und Beschäftigten bezüglich der Ultrafeinstaub-Partikel ist ungenügend, sogar in ausgeschilderten Nichtraucher-Räumlichkeiten. Teilweise Rauchverbote mit getrennten Räumlichkeiten haben hier versagt", so die Kritik von Neuberger. (APA/red, derStandard.at, 15.5.2013)

Der Median - auch 50. Perzentil genannt - teilt einer der Größe nach geordnete Datenmenge in zwei gleich große Teile. D.h., 50 Prozent der Lokale liegen unter und 50 Prozent über den jeweils angegebenen Medianwerten.


Source: http://derstandard.at/1363711057700/Rau ... afeinstaub

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Shaky
Titel:   BeitragVerfasst am: 17.05.2013, 13:45 Uhr



Beiträge: 7

ich finde das Rauchverbot auch gut, man riecht einfach nicht mehr so unangenehm, wenn man ein Lokal verlässt. Trotzdem bin ich aber dafür, dass es auch Lokale gibt, in denen geraucht werden darf, dass sollte dann eben einfach gekennzeichnet werden und dann kann sich jeder überlegen, ob er da hinein möchte oder nicht.
 
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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 20.12.2013, 14:57 Uhr
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Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
Die Hoffnung stirbt zuletzt....

Zitat:

SPÖ: Totalrauchverbot kommt doch

Weiter Aufregung über das Rauchverbot in der Gastronomie. Ein generelles Verbot sollte ursprünglich in den Koalitionspakt aufgenommen werden, wurde aber dann wieder fallen gelassen. Jetzt prescht die Wiener SPÖ-Stadträtin Sonja Wehsely vor und sagt, das generelle Rauchverbot in Lokalen werde auf jeden Fall kommen.

Im Koalitionspakt findet sich kein Wort über ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie, obwohl darüber verhandelt wurde. Dafür wird jetzt das alte Gesetz "präzisiert", wie die Regierungsparteien sagen. Man könnte auch sagen: entschärft! Dahingehend nämlich, dass den nichtrauchenden Gästen eines Lokals sehr wohl zugemutet wird, durch den Rauchbereich zu gehen, wenn sie zb. zur Toilette müssen. Soweit der Plan, aber da ist noch nicht aller Tage Abend. Eine Verhandlerin des Gesundheitskapitals, die Wiener Stadträtin Sonja Wehsely sagt nämlich jetzt: Das Rauchverbot sei nicht vom Tisch, es werde kommen, das sei so in den Verhandlungen besprochen worden.

"Rauchverbot kommt"

Wehsely rechnet fix mit einem generellen Rauchverbot in der Gastronomie, wie sie gegenüber dem Ö1-Mittagsjournal feststellt: Sie gehe davon aus, dass das am Ende des Tages das Ergebnis sein wird, sagt Wehsely. Denn auf der einen Seite brauche die Wirtschaft Rechtssicherheit, die es jetzt mit dem Initiativantrag geben werde. Andererseits müsse damit auch klar sein, dass es in der Folge ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie geben werde. Dass das im Koalitionseinkommen nicht festgehalten ist, irritiert die SPÖ-Stadträtin nicht: Wehsly glaubt, dass die Verhandler ihre Vereinbarungen auch dann umsetzen, wenn sie sich jetzt nicht im Regierungsübereinkommen befinden.

Werben um Mehrheit im Parlament

Sehr laut und manchmal wütend nach einem generellen Rauchverbot ruft immer wieder auch Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ). Er nannet die Politik der Bundesregierung "mutlos" und dachte an eine Volksbefragung. Und Wirte, die in Umbauten investiert haben, sollten entweder einen Freibetrag oder Steuergutschriften bekommen, so Kaiser.

Das kann sich auch der neue SPÖ-Gesundheitssprecher im Parlament, Erwin Spindelberger, vorstellen. Auch er tritt für ein generelles Rauchverbot ein und will nun im eigenen Parlamentsklub und in jenem der ÖVP Überzeugungsarbeit leisten und Mehrheiten für ein Verbot suchen - ohne die Koalition zu gefährden.

http://oe1.orf.at/artikel/361216


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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 03.02.2014, 22:19 Uhr
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Wohnort: Graz


Gesetzliches Rauchverbot – ein unabdingbares Muss

http://derstandard.at/1389859198104/Ges ... bares-Muss

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