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skillz
14 Titel: No Space is Innocent - Filmprogramm  BeitragVerfasst am: 23.09.2006, 05:15 Uhr
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Beiträge: 3726
Wohnort: Graz

No Space is Innocent - Filmprogramm

Schwarze Orchester und die Macht der Albträume

Jeweils Montag und Dienstag (25.09. bis 10.10.2006) im Forum Stadtpark, Graz - im Rahmen des No Space is Innocent Projektes im Steirischen Herbst 2006. - Eintritt immer frei!

Das Dokumentarfilmprogramm thematisiert sowohl aktuelle politische Konfliktsituationen, als auch brisante Ereignisse der jüngeren Vergangenheit. Jede Woche sind auch Regisseure der gezeigten Dokumentarfilme eingeladen, um über ihre Arbeit zu sprechen und Fragen des Publikums zu beantworten.


Week1 – 25.09.06 - 26.09.06 - War/ History/ Power/ Subjectivization


Images From The Corner
Images From The Corner (Jasmila ´banić)

In der ersten Woche werden drei Kurzfilme der Regisseurin Jasmila ´banić sowie Kurzdokumentarfilme der Gruppe SaGA (The Sarajevo Group of Authors) gezeigt. Des weiteren wird der Film „Route 181“ von Michel Khleifi und Eyal Sivan vorgeführt, welcher die UNO Resolution 181 thematisiert und sowohl Palästinenser als auch Israelis an der Trennungslinie beider Gebiete begleitet.

Jasmila ´banić (BIH) - SaGA - Dokumentarfilme über den Krieg in Bosnien (BIH/1992-94) - Route 181 (ISR/PAL /2003)


Week2 – 02.10.06 - 03.10.06 - Capitalism - the „Fortress Europe“


cesky sen
Cesky Sen

Die zweite Woche zeigt „Český Sen“ (Der tschechische Traum) (2004). Der Dokumentarfilm hält den größten Konsumschwindel, den die Tschechische Republik je gesehen hat, mit der Kamera fest: Vít Klusák und Filip Remunda, zwei junge tschechische Filmemacher, legen dabei die psychologischen und manipulativen Kräfte der Konsumwelt offen. Mit „ Kenedi se vraca kuci - Kenedi goes back home (2003)“ von ´elimir ´ilnik und „No Lager Nowhere!“ (2005) wird das Flüchtlingsdrama und die dramatische Lage in der „Festung Europa“ thematisiert.

Český Sen (CZ/2004) - Kenedi goes back home (SCG/2003) - No Lager Nowhere! (D/2005)


Week3 – 09.10.06 - 10.10.06 - Debunking Terrorism Threats


L'Orchestre Noir

Das Entlarven von Mythen rund um Terrororganisationen ist das Thema der dritten Woche. Mit „Das Schwarze Orchester“ von Fabrizio Calvi und „The Power of Nightmares“ von Adam Curtis sind hochbrisante Dokumentarfilme zu den Themen „Rote Brigaden, GLADIO und die CIA in Italien in den 70er Jahren“, sowie dem Mythos „Al Qaida“. Nur wenig ist über die geheimdienstlichen Hintergründe von GLADIO bisher bekannt. Der Film "Das Schwarze Orchester" beleuchtet Ziele und Hintergründe der Verschwörung, die eben nicht nur Vergangenheit ist. Nach eingehenden Recherchen ist Adam Curtis (BBC) zu dem Schluss gekommen, dass Al Qaida ein Mythos sei, ein Schauermärchen, das aus sich selbst heraus immer wieder neu entwickelt werde.

L'Orchestre Noir (F/1998) - The Power of Nightmares (UK/2005)

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http://www.nospaceisinnocent.org


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Zuletzt bearbeitet von skillz am 11.10.2006, 17:25 Uhr, insgesamt ein Mal bearbeitet
 
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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 25.09.2006, 00:25 Uhr
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Beiträge: 3726
Wohnort: Graz

Heute Montag, 20.00 @ Forum Stadtpark:



Jasmila ´banić (Sarajevo/BiH)Jasmila ´banić, geb. 1974 in Sarajevo, Bosnien und Herzegowina. Absolventin der Akademie für Darstellende Kunst in Sarajevo, Bosnien und Herzegowina (Abteilung für Film- und Theaterregie). ´banić hat mehr als 10 Dokumentarfilme und einen Spielfilm gedreht (Grbavica- der bei der 56. Berlinale mit dem Goldenen Bär ausgezeichnet wurde).

Zur Zeit arbeitet sie als Regisseurin und Produzentin für die „Deblokada“ Filmproduktion.

„Red Rubber Boots“, 2000, 18 min;
„Images from the Corner“, 2003, 39 min;
„Birthday“ (part of “ Lost and Found”, 99 min), 2005


+

SaGA - Dokumentarfilme über den Krieg in Bosnien (BIH/ 1992 -94)

„Confessions of a Monster“, Ademir Kenović und Ismet Arnautalić, November 1992, 30 min

“Confessions Of A Monster” is a documentary film made in the fall of 1992 in a military prison in Sarajevo, where a group of journalists, including John Barnes of the New York Times, were introduced to Borislav Herak, a young man in JNA uniform, and the first person in fifty years to be charged with the crime of genocide. His confessions, full of intricate details, are almost unfathomable to the normal human mind painting a striking picture of the atrocities committed in Bosnia and usually classsified by the press using that specially coined phrase “ethnic cleansing”.

„I Burnt Legs“, Srdjan Vuletić, April 1993, 10 min

This film deals with the attrocities of war as portrayed by a film student who spends some time working as a medic. One of the duties he performed was to carry amputated limbs to the cremation furnace. This is a film about the collective madness that engulfed Sarajevo. A one-armed boy is troubled because he can’t make big, firm snowballs; a man who lost both legs demonstrates walking on his stumps... The film and the director’s story help us understand the commotion and tumult that have occurred in the minds of Sarajevans.

„Amela´s School Holiday“, Zlatko Lavanić, September 1993, 21 min

The story takes place in the war torn Sarajevo. Amela and her father live in an area exposed to constant enemy attacks. The father is ill, the mother left the family taking with her the younger child. Ten-year old Amela does all the chores. She collects firewood in dangerous areas to cook and heat water to bathe her father. The school is over during the summer but Amela does not have time to play with her friends. She has to fetch water, do the laundry by the river... Amela finds her solace in her two guinea pigs, the inseparable friends for whom she always finds some time reminding us all on the fact that her childhood can't be taken away from her.

„War in Children“, Ned¸ad Begović, März 1994, 10 min

Documentary film “War in Children” is a short expertise of the crime performed on the children of Sarajevo. Through the play of associations then questions on what they dream and when it was worst to them we discover scars in the children’s psyche. Children who were witnesses of sufferings of their closest family or were the victims themselvs speak here. The film is only an indication of crime that was done to children and how big the concentration of evel exists in this war.

http://nospaceisinnocent.org

>> Mo. 25.09.2006 – 20.00 Uhr @ Forum Stadtpark

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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 26.09.2006, 13:07 Uhr
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Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
heute dienstag abend:

Route 181 (ISR/PAL /2003)

Michel Khleif und Eyal Sivan, 2004, 270min

Im Sommer 2002 reisen der palästinensische Regisseur Michael Khleifi und sein israelischer Kollege Eyal Sivan zwei Monate lang durch ihr gemeinsames Geburtsland Palästina-Israel. "Route 181 – Fragmente einer Reise in Palästina-Israel" folgt der Demarkationslinie, die 1947 in der UN-Resolution 181 Palästina in einen jüdischen und arabischen Staat teilen sollte. Die Filmemacher dokumentieren das Leben entlang einer Grenze, die politisch nie wirklich existierte, aber einen bis heute ungelösten Konflikt verursachte.

Ihr Weg führt sie durch ein besetztes, von Krieg und Zerstörung gezeichnetes Land: Vom Süden über Lod und Jerusalem in den Norden, entlang der neuen Trennungsmauer bis hin zum Libanon. Sie treffen auf Verzweiflung, Wut und Gleichgültigkeit, aber auch auf Hoffnung und Überlebenswillen. Auf Israelis und Palästinenser, Juden und Araber, die sich zynisch, humorvoll oder gewaltsam gegen die "Nachbarn" abgrenzen. Und dabei ungewollt Widersprüche aufdecken zwische

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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 02.10.2006, 12:56 Uhr
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Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
heute Montag abend um 20.00 Uhr:

heisser tip!

Week2 – 02.10.06 - 03.10.06 - Capitalism - the „Fortress Europe“


cesky sen
Cesky Sen

Die zweite Woche zeigt „Český Sen“ (Der tschechische Traum) (2004). Der Dokumentarfilm hält den größten Konsumschwindel, den die Tschechische Republik je gesehen hat, mit der Kamera fest: Vít Klusák und Filip Remunda, zwei junge tschechische Filmemacher, legen dabei die psychologischen und manipulativen Kräfte der Konsumwelt offen. Mit „ Kenedi se vraca kuci - Kenedi goes back home (2003)“ von ´elimir ´ilnik und „No Lager Nowhere!“ (2005) wird das Flüchtlingsdrama und die dramatische Lage in der „Festung Europa“ thematisiert.

Český Sen (CZ/2004) - Kenedi goes back home (SCG/2003) - No Lager Nowhere! (D/2005)


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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 03.10.2006, 01:26 Uhr
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Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
Heute, Dienstag, 03. Oktober ab 20.00 Uhr im Forum Stadtpark

Kenedi se vraca kuci - Kenedi goes back home (2003)

´elimir ´ilnik, SCG/ 2003, 78min

This is a story of Yugoslavs who left the country in war and spent over ten years in Western Europe as refugees or in asylum. In the second half of the year 2002 European Union sent many of these people back to Serbia and Montenegro together with their families, believing that there were no more reasons for their stay. Procedures for their return were usually very strict. Families would be gathered during the night, transported to the airport and sent to Belgrade on the first flight. To make things more dramatic, the majority of children born in some of the Western European countries speak and write the other language better than the mother tongue. As they sold everything they owned when they were leaving the country, they are facing a situation where normal life is practically impossible.

http://www.zelimirzilnik.net/content/view/33/38/

+

No Lager Nowhere! - freedom of movement and the right to stay (D/2005)

2005, 39 min,Berlin - a co production by the European Anti-Lager Campaign

Lager für Flüchtlinge und MigrantInnen, diese Orte, die auf keiner Landkarte eingezeichnet sind, lassen sich mittlerweile überall in Europa finden. Lager zielen auf Ausgrenzung und Abschreckung, sie dienen der Zurichtung auf die Arbeitsmärkte. Sie produzieren eine Hierarchisierung von Rechten und sind damit zentraler Bestandteil eines globalen Apartheidsystems. Es ist Zeit, neue Karten zeichnen, Landkarten des Widerstandes: die sichtbaren und unsichtbaren Zäune und Mauern laut herunterreißen oder leise unterhöhlen, die Lager und Abschiebeknäste jedenfalls attackieren, in welcher Form auch immer.

Der Film dokumentiert unterschiedlichste Erfahrungen und Aktionen aus acht Ländern: eine Anklage der Betroffenen einerseits, aber vor allem ein Patchwork des Widerstandes, das Mut machen und anregen soll, die Kämpfe gegen das Lagerregime zu intensivieren und über alle Grenzen hinaus bekannt zu machen

http://www.nolager.org/more/video.html


>>NOSPACEISINNOCENT.ORG

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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 08.10.2006, 18:26 Uhr
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Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
L'Orchestre Noir - Schwarzer Terror In Italien(F/1998)



von Fabrizio Calvi / ARTE France, 120min

Nur wenig ist über die geheimdienstlichen Hintergründe von GLADIO bisher bekannt. Der Film "Das Schwarze Orchester" beleuchtet Ziele und Hintergründe der Verschwörung, die eben nicht nur Vergangenheit ist.

Die Geschichte eines Komplotts: Am 12. Dezember 1969 explodierten in Mailand und Rom mehrere Bomben. Dreizehn Menschen wurden getötet, etwa hundert verletzt. Dies war der Höhepunkt einer Reihe von 150 Anschlägen seit Beginn des Jahres, die ganz Italien in Angst und Schrecken versetzten. Hinter diesen Anschlägen steckte eine vom italienischen Geheimdienst, verschiedenen Neofaschisten, Militärs und ausländischen Geheimdiensten (vor allem der CIA) aufgebaute, der NATO angeschlossene Geheimorganisation mit dem Namen "GLADIO" (das Schwert). Zunächst wurden indes linke Gruppen beschuldigt, bzw. zwei so genannte "Anarchisten", die auch bald inhaftiert wurden und monatelang unschuldig in Haft saßen.

Ursprünglich für den Fall einer sowjetischen Invasion konzipiert, verfolgte GLADIO schon bald das Ziel, den "Ruf nach der starken Hand" zu provozieren - den Ruf nach Faschismus. Erst seit wenigen Jahren wird GLADIO in Italien und anderen Ländern aufgearbeitet - eine Organisation, die sogar kurz vor einem Putschversuch stand.

http://www.arte-tv.com



>> Mo.09.10.2006 – 20.00 Uhr @ Forum Stadtpark

Der Autor des Films – Fabrizio Calvi – wird in Graz zu Gast sein und über seinen Film sprechen.

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I
Titel:   BeitragVerfasst am: 08.10.2006, 19:09 Uhr



Beiträge: 1342

sollte sie jemensch nach der doku detailierter informieren wollen, es gibt ein buch zum thema im infoladen im spektral.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gladio

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soweit ich weiß, waren die amis in italien auf grunde seiner starken arbeiterInnenbewegung bereits vor dem 2.weltkrieg (wahrscheinl. schon nach der russ. rev.) aktiv, um eine mögliche kommunistische wende mit einem putsch zu verhindern.
denk, dass über solche sachen selbst die allermeisten "linken" nichts wissen dürften.
ich hab mal auf einer chomsky-spoken word-cd drüber gehört...deshalb kann ich leider auch nix zitieren, bzw. genauere aussagen dazu treffen. bei interesse einfach selber weiterrecherchieren. ist echt ein extrem spannendes thema, find ich.

see you at the movies!

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wide open eyes shut - more noise for 08
http://www.myspace.com/wideopeneyesshut
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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 09.10.2006, 13:35 Uhr
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Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
Man musste Zivilisten angreifen, Männer, Frauen, Kinder, unschuldige Menschen, unbekannte Menschen, die weit weg vom politischen Spiel waren. Der Grund dafür war einfach. Die Anschläge sollten das italienische Volk dazu bringen, den Staat um grössere Sicherheit zu bitten. Diese politische Logik liegt all den Massakern und Terroranschlägen zu Grunde, welche ohne richterliches Urteil bleiben, weil der Staat sich ja nicht selber verurteilen kann.

(Vincenzo Vinciguerra, 1990 wegen Mordes an drei Carabinieri verurteilter Rechtsextremist und Gladio-Mitglied)[2]

source: wikipedia

spannend wird das heute abend.. sehr spannend!

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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 10.10.2006, 11:42 Uhr
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Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
Heute ab 20.00 @ Forum Stadtpark

The Power of Nightmares - The Rise of the Politics of Fear (UK/2005)

von Adam Curtis / BBC, 2005, 180min

Part 1 - Baby It's Cold Outside

Part 2 - The Phantom Victory

Part 3 - The Shadows in the Cave

“In der Vergangenheit haben uns unsere Politiker Träume über eine bessere Zukunft angeboten. Nun versprechen sie, uns vor Alpträumen zu schützen. Der fürchterlichste dieser Alpträume ist das internationale Terrornetzwerk. Aber ebenso wie die Träume nicht stimmten, sind auch die Alpträume nicht wahr.”

Nach eingehenden Recherchen ist Adam Curtis zu dem Schluss gekommen, dass Al Qaeda ein Mythos sei, ein Schauermärchen, das aus sich selbst heraus immer wieder neu entwickelt werde. Die Bedrohung mit einer «Schmutzigen Bombe» desgleichen: Ihre Gefahren werden demnach überschätzt. Und bislang hält keine der von Sicherheitsbehörden in aller Welt behaupteten Verbindungen zwischen den Massenmördern vom 11. September 2001, den Bombern von Bali, den Sprengsatzbastlern vom 11. März in Madrid, den Aufständischen in Irak und anderen islamischen «Terrorzellen» faktenorientierten Prüfungen stand. Die Medien, stellt die BBC fest, kolportieren Nachrichten über derlei Gefahren und Vernetzungen, die zu weiteren Nachrichten über derlei Gefahren und Vernetzungen führen. Der wichtigste Realitätsbezug solcher Nachrichten sind laut BBC Informationen von Geheimdiensten, die wiederum ihre Quellen und Recherchen nicht offenlegen. Das mache den islamischen Terrorismus, so weit seine Globalisierung und einheitliche Führung behauptet wird, zu einem Mythos, von dem sowohl die Politiker profitieren, die ihn verbreiten und den Terrorismus bekämpfen, als auch die Terroristen selbst. Jeder islamistische Einzeltäter verfügt damit über die Schlagkraft einer weltweit verzweigten Organisation. Damit gewinnt auch jedes Attentat höchste Wichtigkeit für den nicht unmittelbar betroffenen Rest der Welt.

http://news.bbc.co.uk/1/hi/programmes/3755686.stm



>> Di.10.10.2006 – 20.00 Uhr @ Forum Stadtpark

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