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skillz
Titel: Sex und I.Q.  BeitragVerfasst am: 21.08.2007, 09:46 Uhr
-.*.-


Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
von www.telepolis.de

Peter Riedlberger 21.08.2007

Intelligente Mathematikerinnen sind eher Jungfrauen als durchschnittlich intelligente Künstlerinnen

Ein derzeit ins Zentrum der allgemeinen Aufmerksamkeit gerückter Blog-Eintrag von Jason Malloy, der nicht mit Tyler Cowen identisch ist, befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen Intelligenz und Sexualverhalten.

Das Ergebnis ist ungefähr so, wie man es a priori ohnehin vermuten würde: Menschen mit besonders niedrigem IQ und besonders hohem IQ haben weniger Sex als Durchschnittsbürger.

Die Zurückhaltung der Menschen am unteren Rand der IQ-Skala erklärt sich recht einfach: Da es um Personen mit IQ unter 70 geht, sprechen wir in deutscher Sprechweise von Personen mit leichter, mäßiger, schwerer oder schwerster Intelligenzminderung, oder, in etwas deutlicherer englischer Qualifizierung, von "Morons", "Imbeciles" und "Idiots".

Aber wie erklärt sich, dass 15-jährige Jugendliche mit einem überdurchschnittlichen IQ (also über 100) überdurchschnittlich oft jungfräulich sind, wobei die Kurve geradezu parabelhaft stark abfällt?

Jason Malloy geht verschiedene Erklärungen durch, wobei er sich dabei vor allem auf Einträge des Bloggers Half Sigma stützt. Malloy zählt folgende mögliche Erklärungen auf:

1 Intelligente Menschen investieren ihre Zeit mit Absicht in andere Dinge.

2 Intelligente Menschen scheuen sich stärker vor Risiken (Schwangerschaft, Sexualkrankheiten).

3 Intelligente Menschen sind eher religiös/konservativ.

4 Intelligente Menschen haben einen schwächer ausgeprägten Sexualtrieb.

5 Intelligente Menschen sind tendenziell körperlich unattraktiv.

Erklärung 3) wird sofort verworfen, weil Religiosität mit niedriger, nicht hoher Intelligenz korrelieren soll. Aber ein Vergleich von IQ-Werten über verschiedene Länder hinweg ist bekanntlich wenig aussagekräftig. Auch die andere Statistik ist nicht wirklich stichhaltig. Ein möglicher Zusammenhang zwischen Konservativität und Intelligenz bleibt offen.

Erklärung 2) wird ebenfalls verworfen, da intelligente Männer tendenziell eher für Sex zahlen, was angeblich kein Ausweis fehlender Risikobereitschaft ist. Selbst wenn man bereit ist, die auf schmalster Basis ruhende Statistik zu akzeptieren, bleibt immer noch die Frage, ob Safe Sex mit Prostituierten wirklich risikoreicher sein soll als Unsafe Sex mit einer kostenlosen Nymphomanin.

So schießt sich Malloy auf folgende Erklärung ein: Laut einer weiteren Statistik seien intelligente Männer tendenziell weniger athletisch und hätten selbst in Ehen tendenziell weniger Sex, was auf verminderte Libido zurückzuführen sei. (Hier stellt sich der Leser natürlich die Frage, ob dies nicht auf die eben angesprochenen Prostituiertenbesuche der Intelligenzbestien zurückzuführen sei – dieser Widerspruch fällt Malloy nicht auf). Beide Dinge würden vom Testosteron-Mangel verursacht. Und da umgekehrt das Testosteron angeblich auch noch den IQ senkt, hat alles seine Erklärung.

Leider lässt Malloy einen Ansatz komplett aus: das soziale Umfeld. Ob es uns gefällt oder nicht: Der IQ wird tendenziell vom sozialen Umfeld beeinflusst. Wer aus einer Professorenfamilie stammt, hat tendenziell einen höheren IQ als ein Kind einer Hilfsarbeiterfamilie. Es mögen sich andere darüber streiten, ob dies an der Genetik, an der Art der Erziehung des Kindes oder an der Wahl von Kindergarten/Schule liegt, aber der Trend an sich kann nicht geleugnet werden.

Insofern bildet die IQ-Statistik auch eine soziale Schichtung ab. Ersetzt man also IQ durch die korrelierende Sozialschicht, hätte man die Aussage, dass höhere Sozialschicht mit weniger wildem Sexualleben in jungen Jahren korreliert, was durchaus den sozialen Wirklichkeiten des behüteten Aufwachsens etc. entspricht.

Um diese These zu prüfen, müsste man natürlich speziell das Sexualverhalten besonders dummer Akademikerkinder, die behütet aufwuchsen, und umgekehrt das von besonders intelligenten Kindern aus schwierigen sozialen Verhältnissen prüfen. Aber als Arbeitsansatz kann diese These durchaus mit der monokausalen Testosteron-These konkurrieren.

Spröde Mathematikerinnen?

Ebenso unausgegoren wirkt eine weiter von Malloy angeführte Statistik, und zwar die Jungfern-Häufigkeit beim Wellesley-College gemäß Fach. Das Wellesley-College ist eine reine Frauen-Hochschule, aber dennoch scheinen die Künstlerinnen genug externe Kontakte zu haben (0% Jungfrauen). Die Mathematikerinnen haben vor lauter Beweisen keine Zeit für Sex (83%). Soweit, so gut. Aber wer hätte gedacht, dass es ausgerechnet bei der Informatik besonders wenige unberührte Studentinnen gibt (40%)? Dass Neurowissenschaftlerinnen oft Erfahrungen mit massiven Endorphinausschüttungen haben (25% Jungfrauen), dagegen Chemikerinnen/Biochemikerinnen spröde wie Mathematikerinnen sind (83%)?

Man hat zwei Optionen. Entweder denkt man sich lustige Erklärungen aus, etwa: "Chemikerinnen holen sich ihre Endorphine mit chemischen Mitteln, die brauchen keine Männer" oder "Informatiker wollen im Gegensatz zu Mathematikern Geld verdienen, sind weniger nerdy/weltfremd als Mathematiker, und haben deswegen mehr Sex" oder "Welche Künstlerin könnte zugeben, Jungfrau zu sein, ohne zu riskieren, weiter als Künstlerin ernst genommen zu werden?" Oder man entwickelt eine gewisse Skepsis gegen die Daten und fragt sich nach Umfang und Art der Erhebung.

quelle: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26000/1.html

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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 21.08.2007, 09:47 Uhr
-.*.-


Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
ich freue mich auf eine spannende Diskussion zum Thema Smile

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lonegunman
Titel:   BeitragVerfasst am: 21.08.2007, 15:51 Uhr



Beiträge: 15

aus eigener (schul)erfahrung kann ich nur sagen:

sogenannte "streber" waren teilweise/oft (natürlich gab es auch viele(!!!) ausnahmen) auch aussenseiter in der klassengemeinschaft. das hatte manchmal die ursache in:
-neid (der anderen mitschüler auf den erfolg der schülerInnen dh ausgrenzung oder mobbing)
-angst (eine schlechte note zu bekommen wenn man mit den kollegen einen draufmacht anstatt zu büffeln)
wenn man von der ersten klasse an zu den besten gehört, dann baut man auch einen gewissen ehrgeiz auf, um diese noten zu halten/bzw zu verbessern. von guten schülern werden auch immer gute noten erwartet werden. ich werde nie die (entsetzten) blicke meiner lehrer vergessen, wenn sie einem "guten" schüler mal zur ausnahme eine schlechte note geben mussten - niemand entäuscht gerne seine eltern/lehrer/etc.
dennoch bin ich der ansicht, dass es sich bei diesem phänomen auf der uni um eine überkreuzung vieler zufälle handelt (keine jungs, strenge erziehung, viel zum büffeln usw...)
 
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moe69
Titel:   BeitragVerfasst am: 22.08.2007, 20:33 Uhr



Beiträge: 479
Wohnort: Graz
Ich finde es extrem unfair wie in dieser Studie Frauen und ihre Jungfräulichkeit, als ginge es dabei nur um Statistikobjekte, als Beispiele herausgepickt werden und von Männern in diesem Kontex keine Rede ist. Es wäre deutlich gleichberechtigender wenn bei der zitierten Studie auch eine reine Männeruniversität, z.b. katholisch-theologische Fakultät zum Vergleich gekommen wäre, auch wenn es anatomisch bedingt sicher schwerer gewesen wäre, die Existenz einer, zumindest physischen, Jungfäulichkeit nachzuweisen. Fragt sich was der überhaupt sehr geschlechtsbezogene Begriff Jung"FRÄULICHKEIT" genau genommen definiert. Nur körperliche Unversehrtheit oder auch frei von stattgefundenen sexuellen Begegnungen die tagtäglich im Kopf aber nicht IRL stattfinden. Einerlei, ich bin erschüttert.

_________________
http://www.icanluxyourmind.tumblr.com
 
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G-point
Titel:   BeitragVerfasst am: 23.08.2007, 07:14 Uhr



Beiträge: 81

Also ich weiß nicht, so richtig glauben oder folgen kann ich der Studie nicht! Abgesehen, dass auch die Schreibweise des ganzen nicht wirklich authentisch wirkt und allzu ernst wohl nicht gemeint sein kann! Halte also relativ wenig davon, wobei eines anzumerken ist, was doch mit der ganzen Thematik zu tun hat und auch schon als Bauernweißheit gilt, zumindest bei uns am Land, da ist es oft wirklich so :

"Dumm, f***t gut!" Razz
 
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darksider
Titel:   BeitragVerfasst am: 23.08.2007, 15:30 Uhr



Beiträge: 655
Wohnort: Wien / Graz
Anscheinend ist das Thema Sex und Schubladisierung ein Sommerlochphänomen hier ist noch eine Studie - war gestern im Standard:

Der Sex der Gamer
University of Illinois befraget 10.204 Videospiel-Fans nach ihrem Sexualleben - Beachtlicher Teil fühlt sich zu Games-Charakteren hingezogen

Ein beachtlicher Teil der Computerspielfreaks fühlt sich zu Games-Charakteren wie Super Mario und Pacman sexuell hingezogen. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine US-Studie von der University of Illinois, in der 10.204 Videospiel-Fans nach ihrem Sexualleben befragt wurden. 34 Prozent gaben an, schon einmal in eine Spielfigur verliebt gewesen zu sein bzw. diese sexuell begehrt zu haben. Ein weiteres Viertel hält dies zumindest für nicht ausgeschlossen. Die Studie mit dem Titel "Gaymer Survey" sollte eigentlich zu Tage bringen, wie viele Gamer homosexuell sind. Das Ergebnis: Rund ein Viertel der Befragten bezeichnete sich selbst als lesbisch oder schwul.

"Wir haben grundsätzlich eher den globalen und großen Markt im Auge und produzieren generell nicht für einzelne, spezielle Zielgruppen"
Geht man davon aus, dass es sich um repräsentative Zahlen handelt, so wären Homosexuelle eine gewichtige Zielgruppe für die Computerspielindustrie. Doch bislang gibt es eigentlich keine Games, die auf Schwule und Lesben ausgerichtet sind bzw. die Homosexualität thematiesieren. "Wir haben grundsätzlich eher den globalen und großen Markt im Auge und produzieren generell nicht für einzelne, spezielle Zielgruppen. Wir entwickeln keine Spiele, die sich explizit an junge Mädchen oder Senioren richten, daher auch keine, die auf Homosexuelle abzielen", erklärt Martin Lorber, Pressesprecher von Electronic Arts Deutschland, im Gespräch mit pressetext.

Mehr Gewalt

Laut der US-Studie stehen die Gamer vereinzelt auf Gewehre und Gewalt. Neun Prozent gaben an, dass sie sich mehr Gewalt in Spielen wünschen würden. Doch den meisten (81 Prozent) ist die Brutalität in Games vollkommen egal. Umso mehr fühlt sich die Mehrheit hingegen zu klassischen Charakteren wie Pacman hingezogen, die weit entfernt von realistischen Darstellungen sind. Viele finden auch ihre eigenen Avatare, die beispielsweise aktuell vor allem in virtuellen Welten wie Second Life zum Einsatz kommen, sexuell anziehend.

Unterschiede

Grundsätzlich spiegelt sich in der Studie auch ein bekannter kultureller Unterschied zwischen Europa und den USA wider. Denn während in den Staaten Gewaltdarstellungen weitgehend akzeptiert sind, finden sich hingegen kaum Games mit erotischen Inhalten. In den USA ist Sex offenbar immer noch ein heikleres Thema als Gewalt. Dies bestätigt auch Lorber gegenüber pressetext: "Es stimmt, dass es wenige Spiele mit erotischen Inhalten gibt. In den USA diskutiert man in dem Ausmaß über Sex und Erotik, wie bei uns in Europa über Gewaltdarstellungen." Einen besonderen Trend hin zu Gewaltspielen gebe es dennoch nicht, in Deutschland würden jährlich nur zwischen sechs und acht Prozent der Games aufgrund von brutalen Inhalten erst ab 18 Jahren freigegeben, so Lorber abschließend. (pte)
http://www.uic.edu/
 
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