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Autor Nachricht
hochstapla
Titel: Jugend/Kulturszene Feldbach in trouble!  BeitragVerfasst am: 10.11.2007, 10:45 Uhr



Beiträge: 527

vom spektral.at - Forum:


"Hallo liebe Leute!

Die Plattform Jugendkultur Feldbach ist schon seit einiger Zeit im
'Infight'
mit dem Feldbacher Bürgermeister, der uns grundlos unserer Musikszene
im
GLAM beraubt hat, und uns nicht einmal zum Gespräch empfängt..
..Wir haben die Sache schon an LR Vollath herangetragen, ohne
Ergebnis..
..jetzt wenden wir uns an LH Voves..
..hier das Mail, das ich LH Voves geschickt habe, wenn du uns
unterstützen
willst, bitte an ihn weiterschicken:

franz.voves@stmk.gv.at

und diesen Absatz vorher löschen, und im zweiten Absatz und am Ende
des
Briefes euren Namen eintragen!

danke für deine Unterstützung!

lg stefan hödl
Plattform Jugendkultur Feldbach

Grüne Jugend Feldbach
06509118556
shakim@gmx.at


'''

Sehr geehrter Hr. LH Mag.Voves!

Ich weiß, das Sie ein vielbeschäftigter Mann sind, trotzdem bitte ich
Sie,
sich einige Minuten Zeit zu nehmen, um sich mein/unser Problem zu
vergegenwärtigen.

Mein Name ist ..., und ich untersütze die Plattform Jugendkultur
Feldbach.

Die Plattform Jugendkultur ist eine lose Vereinigung von ca. 100
Jugendlichen im Bezirk Feldbach, die sich zusammengefunden haben um
sich
selbst in der Gesellschaft Gehör zu verschaffen, weil sie sich
ungerecht
behandelt fühlen.

Aber wieso gibt es so viele Jugendliche im Bezirk Feldbach, die sich
ungerecht behandelt fühlen, die keine Perspektiven in ihrem Bezirk
sehen?
Jugendliche, die nur zwei Möglichkeiten sehen, entweder weg nach Graz
oder
Wien abzuhauen, oder in Feldbach zu „versauern“?

Feldbach ist eine schöne Stadt, mit einer tollen Betonwüste als
Hauptplatz,
der nur den parkenden und fahrenden Autos vorbehalten ist, Feldbach ist
auch
eine sehr kommunikative Stadt, jeder schaut nur, dass er/sie seine/ihre
Sachen erledigen kann, und dann schnell wieder ins Auto und weg aus
Feldbach.

Feldbach ist auch eine sehr jugendfreundliche Stadt, mit einem
Jugendzentrum, das um 20:00 zusperrt und einer großen
Veranstaltungshalle,
die für Jugendliche ohne große Sponsoren im Hintergrund
unerschwinglich ist.

Aber das alles würde diese Jugendlichen nicht stören, denn sie
verlangen ja
nicht viel, sie sind auch gut im Improvisieren, und so hat die
alternative
Szene in Feldbach, zu der auch die Plattform gehört, in den letzten
Jahren
eine tolle Jugendkultur in Feldbach aufgebaut, mit Konzerten,
Skate-Events,
Mountainbike-Rennen, Workshops uvm.

Doch es kann nicht jedes Wochenende ein Konzert geben, also suchten
diese
jungen Menschen ein Lokal, das ihnen die Möglichkeit gab, ihre Musik
zu
hören, nette Leute zu treffen, und wo junge Künstler ihre Musik/ihre
Bilder/ihre Schriften präsentieren können, ähnlich dem Kulturkeller
in
Gleisdorf oder dem Veilchen im Grazer Stadtpark.

Vor drei Jahren haben sie es gefunden, das GLAM in der Feldbacher
Innenstadt, das vom Feldbach-Heimkehrer Jörg Binder (er hatte 15 Jahre
ein
Musik-Lokal in Hamburg) gegründet wurde, und sofort haben die
Feldbacher
Jugendlichen davon Besitz ergriffen, es gab die ersten Ausstellungen,
die
Jugendlichen gründeten Bands und spielten ihre Lieder vor.

Doch der Teufel schläft nicht, und so gab es, wie bei jeder anderen
Jugendveranstaltung auch, immer wieder Leute die sich nichts aus den
Konzerten machten, und lieber auf der Strasse vor dem Lokal Alkohol
tranken
und fremdes Eigentum benutzten bzw. zerstörten.

Daraufhin bekamen diese Leute Lokalverbot im GLAM, und für die anderen
GLAM-Besucher war die Sache vergessen, sie freuten sich auf weitere
Konzerte, doch dann hieß es plötzlich: Die GLAM-Konzerte sind
verboten,
wegen Sachbeschädigung und Ruhestörung.

Die Jugendlichen traf die Nachricht wie ein Hammer, sie fragten sich,
wieso
man sie dafür verantwortlich machte, was draußen passierte, wieso
sie, die
sich nichts zuschulden kommen hatten lassen, für die Untaten anderer
büßen
mussten.

Sie waren zuversichtlich, dass sie den Bürgermeister (übrigens ein
Genosse
von Ihnen) davon überzeugen könnten, dass er die Falschen bestraft
hatte,
sie schrieben Briefe, sammelten Unterschriften (über 800) und
versuchten,
mit ihrem Bürgermeister Deutschmann ins Gespräch zu kommen.
Doch zurück kam nichts, keine Stellungnahme, keine Begründung, keine
Antwort
auf die Briefe, sie ließen nicht locker, gingen zu 2
Gemeinderatssitzungen,
um ihren Protest kundzutun, aber es kam noch immer keine Reaktion.

Die einzige Reaktion die sie bekamen war eine 45-minütige,
öffentliche
Demütigung des grünen GR Martin Rauch, der sich auf die Seite der
Jugendlichen geschlagen hatte.
Nachdem Martin Rauch eine Anfrage zum Konzertverbot gestellt hatte,
antwortete der BM knapp in zwei Sätzen, um dann auf die von einem
anderen
(zufälligerweise auch der SPÖ zugehörigen) Gemeinderat gestellte
Frage „Wie
oft war der Herr Rauch denn bei den Ausschussitzungen?“ genauestens
einzugehen.

BM Deutschmann zählte jede einzelne Ausschussitzung der letzten 2
Jahre auf,
bei denen GR Rauch nicht anwesend war, mit zynischen Kommentaren wie:
„Ach,
da waren ja schon Sommerferien, da hat der Herr Student keine Zeit“,
und
nachdem er dies 45 Minuten getan hatte, und sowohl der
ÖVP-Fraktionsführer
Handl als auch GR Rauch antworten wollten, schaute er genüsslich auf
die Uhr
und sagte: „Die gesetzliche Mindestdauer für die Fragestunde ist 60
Minuten,
die sind jetzt um, sie dürfen nicht mehr antworten, weiter in der
Tagesordnung“

Nicht nur diese jungen politikinteressierten Menschen, alle Anwesenden
waren
geschockt, sogar die SPÖ-MandatarInnen waren peinlichst berührt, dass
sie so
eine Besudelung der Demokratie und der Redefreiheit erleben mussten,
und das
in ihrem Namen, im Namen der SozialDEMOKRATIE.


Es blieben viele Tatsachen unerwähnt, z.B. das kein/e GemeinderätIn
zu allen
Ausschussitzungen gehen muss, sonst bräuchte man keine Ausschüsse,
keine
Rede davon, das GR Rauch bei den Ausschüssen, in denen er
stimmberechtigt
ist, anwesend war, keine Rede davon, dass es sich für einen Studenten
finanziell nicht ausgeht, für eine halbstündige Ausschussitzung von
Graz
nach Feldbach zu fahren, zudem er kein Stimmrecht im Ausschuss hat.

Die ganze Aktion zielte nur darauf ab, den Gemeinderat Rauch und damit
die
Plattform unglaubwürdig und lächerlich zu machen, doch obwohl die
Jugendlichen, wie sie sicher verstehen werden, fuchsteufelswild waren,
ließen sie die ganzen unverschämten Anschuldigungen auf sich sitzen
und
probierten weiterhin, friedlich und still zu protestieren.


Sie gingen weiterhin zu den Gemeinderatssitzungen, sie setzten sich auf
den
Feldbacher Hauptplatz, um Gitarre zu spielen und Lieder zu singen, sie
versuchten, ein Gespräch mit BM Deutschmann zu organisieren, sie haben
dutzende Male angerufen und Mails geschickt, ohne irgendeine Reaktion.

Diese jungen Leute wissen nicht mehr weiter, auch das Büro von LR
Vollath
hat nichts erreicht, und deswegen wenden ich mich an Sie, vielleicht
gibt
der Bürgermeister wenigstens auf Ihren Rat hin diesen Jugendlichen
einen
Termin, damit sie wenigstens einmal über das Konzertverbot diskutieren
können.

Vielleicht können Sie ihn ja auch auf direktem Wege davon überzeugen,
dass
diese Jugendlichen keineswegs die Bösen sind, dass sie nur ihre
Konzerte
haben wollen, und dass die Probleme mit den schwer erziehbaren
Jugendlichen
(die für die Beschädigungen verantwortlich sind), nicht gelöst
werden
können, in dem man de anderen Jugendlichen die Konzerte verbietet,
denn die
einen sitzen jetzt halt im Park und trinken dort ihr Dosenbier, und die
Leute von der Plattform sitzen in ihrem Lokal und hören Dosenmusik.

Ich wäre ihnen auch dankbar, wenn Sie die Plattform persönlich in
dieser
Sache empfangen könnten, damit sie Ihnen zeigen können, dass sie
keine
asozialen Vandalen sind, nein, sie sind nur sozial engagierte
Jugendliche,
zum Großteil StudentInnen, gebildet und unbescholten, sie sind die
Zukunft
Feldbachs, aber wenn es so weitergeht, sind sie bald die Zukunft von
Graz
oder Wien.


Hochachtungsvoll
"

soweit das Posting...

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