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daCle
Titel: "Volkskrieg" in Tibet  BeitragVerfasst am: 17.03.2008, 20:05 Uhr



Beiträge: 121

Ultimatum ist um 17.00 Uhr MEZ abgelaufen. Wie geht es weiter ? Was kann man von hier aus unternehmen ? Und: ist ein Boykott der Olympischen Spiele wirklich sinnvoll ? Die Olympia-Diskussion finde ich persönlich als "Antwort" doch etwas zynisch...

(Quelle "kleine.at")

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten ... 5/index.do
 
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Humpel
Titel:   BeitragVerfasst am: 18.03.2008, 13:02 Uhr



Beiträge: 221

Ich denke doch, dass ein boykott zumindest von seiten einzelner sportler sinn macht. In china wird das höchstwahrscheinlich wenig verändern, aber so ist der IOC wenigstens gezwungen sich in zukunft minimale gedanken über menschenrechte zu machen.

Interessant ist auch die feige und halbwahre argumentation einiger sportler und verantwortlichen wenn man sie auf das thema olympia-boykott anspricht.
In der kleinen zeitung steht da z.b.:(Neben der sehr netten Schlagzeile "Blut und Spiele")
"Boykott ist Politik, aber wir machen Sport"
oder
"Ein Boykott macht keinen Sinn. Wir Verfolgen die Geschehnisse sehr aufmerksam, aber Sport muss Sport bleiben"

Mir fällt dazu nur ein: Profi-sport ist sicher nicht sport sonder $$$ und vermeidet im sinne der gewinn-maximierung tunlichst sich um politik zu scheren(richtigerweise müsste man natürlich erwähnen, dass menschenrechte herzlich wenig mit tagespolitik zu tun haben), sonst würde man sich vielleicht vorher gedanken machen wo man seinen sport ausübt.

_________________
Ich bin der Erste der auf dem Grab meiner falschen Entscheidungen tanzt! Ach ich mag tanzen!
 
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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 18.03.2008, 13:19 Uhr
-.*.-


Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
siehe auch:

Tibets Olympia-Kampagne

Der Konflikt zwischen Lhasa und Peking ist Jahrzehnte alt. Dass er ausgerechnet jetzt eskaliert, ist kein Zufall

Auch mehrere Tage nach Beginn des antichinesischen Aufstandes in Tibet ist die Lage in der Himalaja-Region weitgehend unklar. Während die Regierung der Volksrepublik China von 13 Todesopfern während der gewaltsamen Zusammenstöße zwischen Demonstranten und der Polizei spricht und Regierungschef Wen Jiabao die "Dalai-Lama-Clique" für die Gewalt verantwortlich macht, verbreitet das tibetische Exilparlament aus Indien Nachrichten über hunderte Tote. Gesicherte Informationen gibt es dazu ebenso wenig wie darüber, von wem die Gewalt ausging. Trotzdem wurde im Westen unmittelbar ein Boykott der bevorstehenden Olympischen Spiele in China gefordert. Der Eindruck einer politischen Kampagne drängt sich auf.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27526/1.html

_________________
**********
 
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hochstapla
Titel:   BeitragVerfasst am: 18.03.2008, 23:09 Uhr



Beiträge: 527

die causa ist etwas umnebelt, also bringen wir mal etwas klarheit rein: der 14te dalai lama ist kein weltfremder märchenonkel, sondern übernimmt - aus seiner sicht - verantwortung für "sein volk". wieviele der TibeterInnen sich einen klerikalen Staat wünschen lässt sich (schon aufgrund der unterdrückten meinungsfreiheit in der "autonomen region") nicht feststellen, ebensowenig, wieviele sich "fortschritt" unter der führung einer der aufstrebendsten "volkswirtschaften" der welt wünschen. diese basiert jedenfalls auf der brutalen verwertung von mensch und planet (tibet = chin nuklearmüllhalde), so weit weg von "volksrepublik" wie ein staat nur kommen kann (staatskapitalismus).

die invasion chinas führte jedenfalls zu einer Modernisierung und Reformen im tibetischen Recht, die ohne Druck von aussen nicht bis heute stattgefunden hätten. (so hat der aktuelle dalai lama selbst eine abwahl seiner person in der verfassung verankert! dass kann dein papst nicht, alta!)

du und du und du könntest vielleicht davon absehen, billigen schrott aus china zu kaufen (gibts ja viele argumente dafür), hin&wieder ein bisschen awareness raisen (remember Falun Gong?)

was uns alle zumeist entgeht: in China selbst kommt es fast wöchentlich zu Protesten gegen das Regime. TouristINNen waren übrigens lange Zeit das Sprachrohr Tibets zur Welt (auch wenn das bisschen Erwerb aus Tourismus an China geht).

zurück zu Tibet: Als Verhandler ist der 14te Dalai Lama ein guter und realistischer Verhandler, angemessene Modalitäten für eine tatsächlich autonome Region Tibet in freundschaftlichem Verhältnis mit China wurden schon mit Mao Tse Tung ausgehandelt, aber verraten.

Free Tibet - from Imperialism and Dogma!

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Zuletzt bearbeitet von hochstapla am 23.03.2008, 17:10 Uhr, insgesamt ein Mal bearbeitet
 
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Han-Do
Titel:   BeitragVerfasst am: 20.03.2008, 12:13 Uhr



Beiträge: 223
Wohnort: exil, Josefigasse 1. 8020 Graz
Hier möchte ich nur auf einige lesens- und diskutierenswerte Homepages verweisen:

www.secarts.org - da gibts ein eigenes Dossier zum Thema Tibet. Der Betreiber der Site hat Tibet auch im letzten Sommer bereist, weshalb auch Reiseberichte online sind.

http://diewahrheittibet.spaces.live.com/ Auch nicht uninteressant, wie einfach uns die Medien Lügen auftischen können, die wir so einfach Schlucken.

Auch wenn ich mit der jungen Welt in weltpolitischen Fragen nur manchmal und mit Werner Pirker sehr selten konform gehe, hier - muss ich sagen - hat er Recht:
Zitat:
Werner Pirker: Aggressive Esoterik - Böse Serben, gute Tibeter

Wenn Serben in Kosovska Mitrovica mit ausländischen Polizeikräften, die die illegale Lostrennung der Provinz Kosovo von Serbien militärisch abzusichern haben, in Konflikt geraten, dann erscheinen sie in der medialen Darstellung als wütende Meute, die den Kosovo-Albanern die Unabhängigkeit mißgönnt. Wenn zur gleichen Zeit in Tibet Anhänger des Dalai Lama plündernd, brandschatzend und ihren chinesischen Mitbürgern Gewalt antuend durch die Straßen ziehen, hält sich trotzdem das Gerücht, daß eine friedliche Menschenmenge von einer grausamen Staatsmacht an der Ausübung ihrer elementarsten Rechte gehindert worden sei.

So groß das Mitgefühl mit nach nationaler Unabhängigkeit und geistiger Umnebelung strebenden Tibetern in den esoterischen Kreisen des Westens auch sein mag: Die Volksrepublik China wird sich ihre Provinz am Dach der Welt nicht abnehmen lassen. Weil sie im Gegensatz zum kleinen, niedergekämpften Serbien keine staatliche Souveränität über sich zu fürchten braucht. Peking wird auch keine Autonomie zulassen, die auf die Anerkennung einer reaktionären Theokratie auf seinem Territorium hinausliefe. Der tibetische Buddhismus, der ob seines okkulten und antihumanen Charakters schon die Nazi-Ideologen verzückte, bietet nicht nur Freizeitphilosophen ein reichhaltiges Angebot, er wird auch noch als geistige Wunderwaffe gegen den kommunistischen Totalitarismus feilgeboten.

Deshalb verwundert es auch nicht, daß die bisher massivsten Störmanöver gegen die Olympischen Sommerspiele in Peking auf Tibets im Exil befindliches »weltliches und geistiges Oberhaupt« zurückzuführen sind. Mit einer Rede zum 49. Jahrestag der Niederschlagung des klerofaschistischen Aufstandes hat der Dalai Lama eine marodierende Menge in Bewegung gesetzt und das eigene Friedensgeschwafel in seiner latenten Aggressivität bloßgestellt. Da Pekings Reaktion auf die antichinesischen Pogrome heftig ausfiel, war der Anlaß für eine Kampagne zum Boykott der Olympischen Spiele auch schon gegeben. Sie wird der internationalen – nicht nur der sportbegeisterten – Öffentlichkeit noch gehörig auf den Geist gehen.

Die massivsten Einwürfe gegen Chinas Olympiatauglichkeit kommen naturgemäß aus den USA, jenem Land, das nach 1945 die meisten olympischen Spiele – je zwei im Sommer und im Winter – und die meisten Kriege, im Sommer wie im Winter, veranstaltet hat. Das allein macht die »hehren Anliegen« der Menschenrechtsinternationale höchst zweifelhaft. Es ist der rasante Aufstieg der Volksrepublik von einem Land auf Dritte-Welt-Niveau zu einer ökonomischen Führungsmacht, der massive menschenrechtliche Bedenken auslöst. Dabei hat China tatsächlich ein Kapitalismus-Problem. Doch ein solches wird von der Wertegemeinschaft gemeinhin nicht als Menschenrechtsproblem wahrgenommen. Deren Problem liegt vielmehr in Chinas souveräner Entwicklung außerhalb des Hegemonialkartells.

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Han-Do
Titel:   BeitragVerfasst am: 20.03.2008, 12:37 Uhr



Beiträge: 223
Wohnort: exil, Josefigasse 1. 8020 Graz
Zur Olympia-Thematik schreibt die schreibt die oft als "antideutsch" denunzierte Seite German Foreign Policy:
Zitat:
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57191

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Humpel
Titel:   BeitragVerfasst am: 22.03.2008, 13:43 Uhr



Beiträge: 221

Han-Do hat folgendes geschrieben:
Hier möchte ich nur auf einige lesens- und diskutierenswerte Homepages verweisen:

http://diewahrheittibet.spaces.live.com/ Auch nicht uninteressant, wie einfach uns die Medien Lügen auftischen können, die wir so einfach Schlucken.


Prinzipiell halte ich informationsquellen die sich als "die wahrheit" selbstbetiteln für ziemlich dubios, unabhänig von ihrem tatsächlichem wahrheitsgehalt.


Zitat:

Auch wenn ich mit der jungen Welt in weltpolitischen Fragen nur manchmal und mit Werner Pirker sehr selten konform gehe, hier - muss ich sagen - hat er Recht:
Zitat:
Werner Pirker: Aggressive Esoterik - Böse Serben, gute Tibeter

Wenn Serben in Kosovska Mitrovica mit ausländischen Polizeikräften, die die illegale Lostrennung der Provinz Kosovo von Serbien militärisch abzusichern haben, in Konflikt geraten, dann erscheinen sie in der medialen Darstellung als wütende Meute, die den Kosovo-Albanern die Unabhängigkeit mißgönnt. Wenn zur gleichen Zeit in Tibet Anhänger des Dalai Lama plündernd, brandschatzend und ihren chinesischen Mitbürgern Gewalt antuend durch die Straßen ziehen, hält sich trotzdem das Gerücht, daß eine friedliche Menschenmenge von einer grausamen Staatsmacht an der Ausübung ihrer elementarsten Rechte gehindert worden sei.

So groß das Mitgefühl mit nach nationaler Unabhängigkeit und geistiger Umnebelung strebenden Tibetern in den esoterischen Kreisen des Westens auch sein mag: Die Volksrepublik China wird sich ihre Provinz am Dach der Welt nicht abnehmen lassen. Weil sie im Gegensatz zum kleinen, niedergekämpften Serbien keine staatliche Souveränität über sich zu fürchten braucht. Peking wird auch keine Autonomie zulassen, die auf die Anerkennung einer reaktionären Theokratie auf seinem Territorium hinausliefe. Der tibetische Buddhismus, der ob seines okkulten und antihumanen Charakters schon die Nazi-Ideologen verzückte, bietet nicht nur Freizeitphilosophen ein reichhaltiges Angebot, er wird auch noch als geistige Wunderwaffe gegen den kommunistischen Totalitarismus feilgeboten.

Deshalb verwundert es auch nicht, daß die bisher massivsten Störmanöver gegen die Olympischen Sommerspiele in Peking auf Tibets im Exil befindliches »weltliches und geistiges Oberhaupt« zurückzuführen sind. Mit einer Rede zum 49. Jahrestag der Niederschlagung des klerofaschistischen Aufstandes hat der Dalai Lama eine marodierende Menge in Bewegung gesetzt und das eigene Friedensgeschwafel in seiner latenten Aggressivität bloßgestellt. Da Pekings Reaktion auf die antichinesischen Pogrome heftig ausfiel, war der Anlaß für eine Kampagne zum Boykott der Olympischen Spiele auch schon gegeben. Sie wird der internationalen – nicht nur der sportbegeisterten – Öffentlichkeit noch gehörig auf den Geist gehen.

Die massivsten Einwürfe gegen Chinas Olympiatauglichkeit kommen naturgemäß aus den USA, jenem Land, das nach 1945 die meisten olympischen Spiele – je zwei im Sommer und im Winter – und die meisten Kriege, im Sommer wie im Winter, veranstaltet hat. Das allein macht die »hehren Anliegen« der Menschenrechtsinternationale höchst zweifelhaft. Es ist der rasante Aufstieg der Volksrepublik von einem Land auf Dritte-Welt-Niveau zu einer ökonomischen Führungsmacht, der massive menschenrechtliche Bedenken auslöst. Dabei hat China tatsächlich ein Kapitalismus-Problem. Doch ein solches wird von der Wertegemeinschaft gemeinhin nicht als Menschenrechtsproblem wahrgenommen. Deren Problem liegt vielmehr in Chinas souveräner Entwicklung außerhalb des Hegemonialkartells.



Ganz versteh ich ehrlich gesagt nicht was mir der herr pirker damit sagen will, magst du mir die quintessenz in ein paar verständlichen sätzen zusammenfassen han-do?
Mir fällt nur auf, dass er anscheinend einen leichten pro-serbischen einschlag hat ("illegale lostrennung"?! ..aha.. "kleines niedergekämpftes serbien" buhuu), er 2 vollkommen verschiedene konflikte miteinander vergleicht (dass moralisch-legitime unabhängigkeitskämpfe positiver als eine unterdrückermacht wegkommen verwundert mich nicht, unabhängig davon wie brutal erstere vorgehen - die gewaltspriale dreht sich in jedem konflikt), desweiteren unbelegte bzw. reißerische behauptungen aufstellt ("Der tibetische Buddhismus, der ob seines okkulten und antihumanen Charakters schon die Nazi-Ideologen verzückte") und zusammenhangloserweise noch ein wenig gegen die usa wettert.

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Han-Do
Titel:   BeitragVerfasst am: 23.03.2008, 14:51 Uhr



Beiträge: 223
Wohnort: exil, Josefigasse 1. 8020 Graz
Zitat:
Bewußtsein ohne Gehirn

Von Colin Goldner

Zugegeben, der Mann ist ein Phänomen. Dutzende von Büchern sind über ihn geschrieben und Filme gedreht worden, ganzen Generationen und Kontinenten gilt er als Inbegriff von Friedfertigkeit, Güte und in stoischem Gleichmut ruhender Erkenntnis. Er rage, wie es in einer der zahllosen Hymnen über ihn heißt, über die Menschheit hinaus "wie der Himalaya über alle anderen Gipfel unseres Planeten: zeitlos, gigantisch, respektvoll, tolerant, geduldig, bescheiden, schlicht, humorvoll, herzlich, sanft, geschmeidig, erdhaft, harmonisch, transparent, rein und immer wieder lachend und lächelnd". Die Rede geht, unschwer zu raten, um den Dalai Lama, Gottkönig Tibets, der, wie es weiter heißt, "in einer Welt der Böswilligkeit, des Materialismus und der Korruption den guten Willen, die Sphäre des Geistes und die Lotosblume der Reinheit" repräsentiere, "im Wirbel der Nichtigkeiten und der Hektik den Sinn und die Ruhe und die Festigkeit". Und so fort, ohne Ende.

Ein Phänomen ist der Mann, weil er all das eben gerade nicht ist. Und weil, wie weiland in Andersens Märchen von den neuen Kleidern des Kaisers, niemand sich zu sagen traut, daß Seine Heiligkeit, Oberhaupt der Gelbmützen und ozeanischen Weistums gepriesen, parbleu!, einen Stuß daherschwatzt, daß die Lichter ausgehen. Kaum ein Satz, den er zum besten gibt - sieht man von jener Handvoll Spruchblasen ab, die Petra Kelly ihm eintrichterte - , enthält auch nur ein Gran Sinn: "Daß Erscheinungen unter letztgültiger Analyse nicht gefunden werden können, zeigt an, daß sie nicht wirklich existieren. Da sie leer sind in bezug auf die konkrete Existenzweise, in der sie erscheinen, ist klar, daß sie im Kontext und Wesen der Leere in bezug auf inhärente Existenz existieren. Daß etwas nicht gefunden werden kann, heißt also, daß es nicht nicht existiert, sondern daß es nicht wirklich existiert." Derlei Erkenntnis, so die große Leuchte der Weisheit, sei freilich nicht innerhalb eines einzelnen Menschenlebens zu gewinnen. Es bedürfe Tausender aufeinanderfolgender Leben über eine Spanne von "Trillionen und aber Trillionen von Jahren", um in solch schwindelnde Höhen des Geistes vorzudringen.

Aber er, Jamphel Yeshe Ngawang Lobsang Yeshe Tenzin Gyatso, 14. Dalai Lama, Herrscher über das Land des Schnees und Bewahrer des rechten Glaubens; Wiedergeburt seiner dreizehn Vorgänger im Amte und zugleich Emanation der höchsten Gottheit auf dem Dache der Welt, des elf-, gelegentlich auch sechzehnköpfigen und tausendarmigen Chenrezig, der in grauer Vorzeit und in Gestalt eines Affen die weibliche Gottheit Tara bestiegen und so das Volk der Tibeter gezeugt haben soll - er glaubt wirklich daran. Zwei Warzen unterhalb seiner Schulterblätter, so Seine Heiligkeit und wiederum allen Ernstes, seien der Beweis, daß er tatsächlich niemand anderer sei als Chenrezig selbst: Diese small bumps of flesh stellten unzweifelhaft Überbleibsel von dessen zusätzlichen neunhundertachtundneunzig Armen dar. Außerdem verfüge er über Ohren von einer Größe, wie sie allen göttlichen Wesen eigen sei.

Nein, Tenzin Gyatso ist keineswegs ein Komiker, obwohl seine enorme Popularität im Westen vor allem den Hanswurstiaden zuzuschreiben ist, die er fortlaufend veranstaltet. Wenn er bei seinen Vorträgen unmotiviert loskichert oder auf seinem Thron hin- und herschaukelt, daß es aussieht, als werde er jeden Augenblick herunterfallen, gerät sein Publikum regelmäßig in Verzückung. Auch wenn er sich - rituell? - beidhändig unter den Achseln kratzt.

Niemand hat bisher die Frage gestellt, ob dieser Mensch noch richtig tickt, eine Frage, die bei Päpsten, Gurus und Ayatollas ansonsten durchaus und berechtigt gestellt wird. Millionen gilt er als Hoffnungsträger und Lichtgestalt. Stars und Sternchen sonnen sich in seinem Glanz, von Tina Turner bis Mutter Beimer, kaum ein Politiker, der sich nicht danach drängte, von ihm einen Glückswedel umgehängt zu bekommen. Vorneweg Otto Graf Lambsdorff, der sich als besonderer Gönner und Förderer des tibetischen Buddhismus geriert, gefolgt von Solms, Gerhard, Westerwelle und wie sie alle heißen, die Bannerträger des freien Geistes. Antje Vollmer, ganz Theologin, schnulzt dem Gottkönig vor, sie höchstpersönlich könne bezeugen, Tibet sei ein Land "mit einer ganz besonderen Aura". Diese stamme nicht nur aus seiner besonderen Nähe zum Himmel, nein, nie zuvor habe sie in einem Land "so eine tiefe spirituelle Frömmigkeit erlebt. Wer wissen will, was Religion auch sein kann - was unser alter Kontinent Europa schon gar nicht mehr weiß - , der kann es heute vielleicht nur noch in Tibet so erfahren." Als Geschenk überreichte sie dem Dalai Lama, der, wie sie voller Rührung anmerkte, von gläubigen Tibetern mit dem Namen "Wunscherfüllendes Juwel" bedacht werde, einen Bergkristall. Erwartungsgemäß ergriff der solchermaßen Geehrte sofort die Gelegenheit, den tieferen Symbolgehalt des Geschenks zu erörtern: "Dieser Stein symbolisiert die spontane Natur unseres Geistes, welcher frei ist von jedweden Verunreinigungen. Wenn von außen auf den Kristall Lichtstrahlen treffen, dann entstehen verschiedene Farben. Was bedeutet das? Das bedeutet, daß unser klarer makelloser Geist ungeheure Energie freisetzen kann." Daß im tibetischen Buddhismus der Begriff des "Wunscherfüllenden Juwels" für etwas ganz anderes steht, nämlich für den Phallus (des Lama), verschwieg der "höchste Lehrmeister des Tantra", der sich im Westen publikumswirksam als zölibatärer Mönch präsentiert, wohlweislich.

Eine Ahnung, worum es dem Gottkönig tatsächlich geht, hat kaum jemand in seiner hiesigen Fangemeinde. Man will es auch gar nicht wissen. Man interessiert sich nicht wirklich für Tibet, nicht für die Geschichte des Landes, nicht für politische Fragen und Probleme; noch nicht einmal wirklich für den tibetischen Buddhismus. Little Buddha, Kundun, eine Horde fußballspielender Mönchsbuben: mehr als ein paar mystizistisch angehauchte Platitüden und romantisierende Klischees will man gar nicht haben. Ein Free-Tibet-Aufkleber auf dem Kofferraumdeckel, und schon ist man zum Gutmenschen mutiert. Konsequent wird alles unterdrückt, was das Bild des Dalai Lama ankratzen, liebgewonnene Projektionen zum Platzen bringen könnte. Um so frenetischer der Applaus, je platter dessen Phrasen, je durchsichtiger seine Selbstdarstellung als Friedensfürst, als heroischer Vorkämpfer für Menschenrechte und demokratische Prinzipien. Selbst der größte Unsinn bleibt unwidersprochen.

Man muß nicht lange kratzen an der Fassade des Gottkönigs, um zu entdecken, was dahintersteckt. Plötzlich erscheint er als das, als was er sich vorkommt: als Vajradhara, Weltenführer und höchster der Buddhas, dem es um nichts anderes geht als um das Erringen unumschränkter und allumfassender Macht; um den zielstrebigen Ausbau von Einfluß und letztlich (auch wenn das noch ein paar Inkarnationen dauern sollte) um die Errichtung einer weltenumspannenden Buddhokratie. Shoko Asahara läßt grüßen, der japanische Giftgasguru, der mit ganz ähnlichem Anspruch daherkam: Der Sarin-Anschlag auf die Tokioter U-Bahn vom 20. März 1995 war nur der Auftakt zu einem bis ins Detail ausgearbeiteten Plan, mit Hilfe eines gigantischen Arsenals an Waffen und Kampfstoffen (vor allem aus Beständen der ehemaligen Sowjetunion) eine buddho-faschistische Weltherrschaft zu errichten, ein tausendjähriges Reich, mit ihm, Asahara, als Regenten und Meister. Seine Ideen bezog er aus Mein Kampf sowie dem Shambala-Mythos des tibetischen Buddhismus; seine Legitimation aus zwei Empfehlungsschreiben, mit denen Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama ihn ausgestattet und hochoffiziell zum "kompetenten religiösen Lehrer" erklärt hatte.

Bestritten wird prinzipiell alles, was die Faschismuskompatibilität des tibetisch-buddhistischen Okkultwesens belegt; mit Nachdruck insbesondere dessen Nähe zur Theosophie Helena Blavatskys, deren Rassenlehre, empfangen angeblich auf übersinnlichem Wege von tibetischen Lamas, zur Grundlagenliteratur alter und neuer Nazis zählt. Himmlers enormes Interesse an Tibet - er halluzinierte von einer "okkulten Achse Berlin-Lhasa" - basierte wesentlich auf Blavatskys Schriften. Daß der Dalai Lama sich ständig in Theosophenzirkeln aufhält und unlängst erst die Neuherausgabe eines Blavatsky-Bandes mit einem lobenden Vorwort versehen hat, wird einfach ausgeblendet.

1939 erreichte eine von Himmler persönlich protegierte Expedition Lhasa. Zu den Unterredungen, die die Angehörigen dieser Expedition, geleitet von dem Biologen und Ahnenerbeforscher Ernst Schäfer, mit den Regenten des Dalai Lama führten - dieser selbst war zwar schon im Amt, allerdings als kleiner Junge und ohne reale Machtbefugnis - , verweigert der Gottkönig bis heute jegliche Auskunft. Nachgewiesen sind die regen Kontakte, die er nach seiner Exilierung mit den Überlebenden jener SS-Delegation pflegte, etwa mit dem seinerzeitigen Hauptsturmführer Bruno Beger, der 1971 als NS-Kriegsverbrecher ("Rassenspezialist von Auschwitz") verurteilt wurde, aber nur eine kurze Haftstrafe abzusitzen hatte. Bis in die 90er Jahre hinein traf man einander mehrfach zu herzlichen Gesprächen.

Auf die Frage, in einem Interview von 1997, ob er von der Verstrickung seines Freundes Heinrich Harrer in das Naziregime gewußt habe - Harrer war als SA-Mann (seit 1933!) und späterer SS-Oberscharführer überzeugter Nazi gewesen - , gab der Dalai Lama tiefen Einblick in seine Art von Geschichtsverständnis: "Natürlich wußte ich, daß Harrer deutscher Abstammung war - und zwar zu einer Zeit, als die Deutschen wegen des Zweiten Weltkrieges weltweit als Buhmänner dastanden. Aber wir Tibeter haben traditionsgemäß schon immer für Underdogs Partei ergriffen und meinten deshalb, daß die Deutschen gegen Ende der vierziger Jahre von den Alliierten genügend gedemütigt worden waren." Geleugnet werden auch die Begegnungen mit Miguel Serrano, dem langjährigen Vorsitzenden der "Nationalsozialistischen Partei" Chiles. Serrano, ehedem Botschafter Chiles in Österreich, gilt als Vordenker des "Esoterischen Hitlerismus"; in seinen Publikationen halluziniert er, der "Führer" sei nach wie vor am Leben und plane, von einer unterirdischen Basis in der Antarktis aus mittels einer riesigen Ufo-Flotte das "Dritte Reich" zu vollenden. Auch auf Serranos ¼uvre hat tibetisch-buddhistischer Obskurantismus enormen Einfluß ausgeübt.

Von alledem am wenigsten Ahnung haben wollte die Münchner SPD, die sich vor Begeisterung fast überschlug, als es ihr unlängst gelang, den tibetischen Gottkönig zusammen mit Otto Schily auf ein Podium zu setzen. Weltweit ließ sie das Gespräch der beiden via Internet übertragen. Was denn Bewußtsein sei, las Schily seine Stichworte vom Blatt, wie es entstehe und ob es welches geben könne ohne Gehirn. Endlose Schwadronaden, Gekichere, Faxen ins Publikum. Fragen nach den undemokratischen Strukturen und autokratischen Herrschaftsmustern in der exiltibetischen Kommune, nach der Unterdrückung religiöser Minderheiten, der Unterschlagung von Spendengeldern, der bewußten Fälschung tibetischer Geschichte, nach der vorsätzlichen Verschärfung der Konflikte mit Peking kamen ebensowenig vor wie Fragen nach dem Mißbrauch von Kindern bei der Rekrutierung monastischen Nachwuchses, der sexuellen Ausbeutung von Mädchen und Frauen, der Repression gegen Homosexuelle, der Rechtfertigung von Todesstrafe und Euthanasie. Wer solche Fragen stelle, so Otto Schily, habe "Haß im Denken", mit solchen Leuten gebe er sich grundsätzlich nicht ab.

Aus: Konkret Heft 09/2000

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hochstapla
Titel: aber hallo, herr van hellsing...  BeitragVerfasst am: 23.03.2008, 16:47 Uhr



Beiträge: 527

harte szenen, han-do.

aber wie (naiv) humpel anmerkte ist a.) balkan nicht mit himalaya gleichsetzbar

und ich dazu anmerke b.) der aufstand (und sei er wesentlich durch die theokratische clique mitinszeniert) nicht dadurch zu einem klerofaschistischen pogrom abzuwerten, dass klein Lobsang's "Berater" (und auch er bis zu einem gewissen grad) mit nazis sympathisierte - das tut den bestrebungen nach wirklich unabhängiger autonomer region keinen moralischen abbruch. das verhöhnt diejenigen die gerade ihr leben für freiheit riskieren (und hoffentlich checken dass die auf viiielen vieelen ebenen erkämpft werden muss...). vielen geht es während ihren aufständen nämlich gar nicht um aussen- oder innenpolitik sondern um ihre leben. und ja: religion und "volkszugehörigkeit" sind gefährliche motoren des aufstandes, nicht aber
die auslöser. macht mal nicht denselben fehler wie im Nahost-Konflikt, meine HerrINNen!

?und warum in aller welt hinterfragt keiner überhaupt dass sich separatistische bestrebungen immer in Nationalstaaten abspalten wollen? da gibbet ja noch gaaanz andere formen des zusammenlebens...

by the way: wer war neben rudolf steiner noch theosoph? mahatma ghandi (und es soll ihm nicht geschadet haben, auch wenn der outcome jetzt panjab-konflikt ist)

tja, und jetzt was gaaanz hartes: der buddhismus kennt etwas das die antifa (zu der ich immer wieder "gehöre") nicht kennt: Vergebung.
und das hat auch gründe: die antifas sind keine bünde zum verständnis sondern politische kampftruppen, die können diese funktion nicht einnehmen. aber auch keine konflikte entschärfen. entwaffnung läuft auf mehreren ebenen.
dazu ein (ambivalentes) hebräisches sprichwort: "was nicht dir angetan wurde, kannst auch nicht du vergeben". L-Ehre sei Reue, vorher gibts von uns keinen frieden.
ps: kannst du keinen mächtigen anschlatzen und mal mit dem ratzinger abrechnen, Han-Do?

und parole: keine stellvertreterkriege, nicht am himalaya, nicht am hindukusch und keine profite daraus nach Europa! unser Tschad - unser Heer.
so, 4s erste....

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Humpel
Titel:   BeitragVerfasst am: 23.03.2008, 22:50 Uhr



Beiträge: 221

Han-Do hat folgendes geschrieben:
BLAAAAA


Woa han-do, spätestens jetzt halte ich doch für einen automatischen chinesischen propaganda spam-bot, frage mich ernsthaft warum ich überhaupt mit dir "rede". Ich bitte dich einen text mit deinen eigenen worten in ein paar sätzen zusammenfassen, damit ich deine persönliche interpretation verstehen kann und du antwortest mit einem kopierten text, dessen autor den augenscheinliche mangel von verwertbaren informationen durch überlänge zu kompensieren versucht. Da sind zwar von ein paar offensichtlichen verfehlungen des dalai lama die rede, aber an konkreten anhaltspunkten damit ich seine moralische verwerflichkeit erkennen kann mangelts gewaltig.
Dafür findet man ja im letzten satz des letztens absatzes ein paar hübsch zu lesende schlagwörter, deren genauere erläuterung und bedeutung in dem zusammenhang natürlich ausgespart wurde.

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Han-Do
Titel:   BeitragVerfasst am: 24.03.2008, 15:06 Uhr



Beiträge: 223
Wohnort: exil, Josefigasse 1. 8020 Graz
Zitat:
ich bitte dich einen text mit deinen eigenen worten in ein paar sätzen zusammenfassen

Also sinnerfassend lesen musst du schon selber... Wink

Ja, ich weiß der Text ist eine Hardcore-Polemik, aber Goldner hat ein sehr lesenswertes Buch "Dalai Lama. Der Fall eines Gottkönigs" verfasst, in dem er das was er hier so hinklatscht minutiös nachweist.

Chinesischer Spambot bin ich keiner. Halte nur den Lama- und Tibet-Hype nicht aus...

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frentzen
Titel:   BeitragVerfasst am: 28.03.2008, 09:41 Uhr



Beiträge: 726
Wohnort: schon.
ich möcht mich mal zu vieldiskutierten olympia boykott äussern.

1. sport ist sport, und wenn auch viel prestige, stolz, nationalismus und money damit verbunden wird soll sport nicht mehr als das gesehen werden was er ist: sport.

2. im alten griechenland waren olympische spiele eine zeit des friedens, und das sollte es auch weiterhin sein. darum will ich das alle nationen (auch die tibeter?) dort vertreten sein sollen.

3. die boykotte des westens bzw. des ostens bei olympia in moskau und los angeles waren ja wohl nur ein witz und nutzlos.

daher:
wenn schon die bösen chinesen bestrafen warum dann nicht

a) sie aus den spielen im eigenen land ausschliessen (das traut sich niemand, china macht die meisten titel und medaillen, daher würde sie das sehr treffen, noch dazu im eigenen land!)

b) ihnen kein spielzeug, billiggwand, feuerwerk mehr abkaufen. das ist wirklich hart, wirtschaftlicher boykott ist gegen china, das exportland schlechthin, wohl die schärfste waffe. aber das geht natürlich wieder überhaupt nicht...

also, sportler aller nationen ab nach china, sauber wettkämpfen, und journalisten bitte genau hinschauen was in china/tibet passiert!
 
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kobold
Titel:   BeitragVerfasst am: 28.03.2008, 11:33 Uhr



Beiträge: 2

für all jene die ihre stimme für einen Dialog und Respekt der Menschenrechte in Tibet abgeben wollen...

http://www.avaaz.org/de/tibet_end_the_v ... l=67670643
 
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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 18.04.2008, 11:24 Uhr
-.*.-


Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
Mathias Bröckers blogt folgendes:

Tibet, Lügen, Videos...

Dass es in Sachen Tibet so schwarz/weiß nicht ist, wie die Massenmedien hierzulande suggerieren - böse, kommunistische Chinesen hier, brave, fromme Mönche da - müßte bei nur halbwegs differenzierter Betrachtung des Konflikts schnell klar werden. Um eine solche Betrachtung zu verhindern müssen die Mediennutzer mit einseitigen, undifferenzierten Nachrichten bombardiert werden, eben mit Propaganda. Wie das im jüngsten Tibet-Konflikt funktionierte, hat Michel Chossudovsky jetzt aufgezeigt, anhand der CNN-Videos, mit denen die Botschaft des brutalen chinesischen Vorgehens gegen Demonstranten in die Welt gesetzt wurde. Dumm nur, dass die Polizisten auf diesen Bildern indische Uniformen tragen und die gezeigte Demo nicht China, sondern in Indien stattfand. Macht aber nix, dachte man sich bei C(IA)NN, und verlegte die Knüppelei kurzerhand nach Tibet.

Mehr dazu hier: Western Media Fabrications regarding the Tibet Riots

Quelle: http://www.zweitausendeins.de/writersbl ... D9C6EF578C

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fetter_panda
Titel:   BeitragVerfasst am: 30.04.2009, 00:33 Uhr



Beiträge: 7
Wohnort: Singapur
Humpel hat folgendes geschrieben:
Han-Do hat folgendes geschrieben:
BLAAAAA


Woa han-do, spätestens jetzt halte ich doch für einen automatischen chinesischen propaganda spam-bot, frage mich ernsthaft warum ich überhaupt mit dir "rede".


na und du glaubst ja auch alles den cia medien also...
 
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