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hochstapla
Titel: Plastik/Meer - Ausbeutung und Widerstand  BeitragVerfasst am: 15.04.2008, 12:19 Uhr



Beiträge: 527

Vernissage, Foto-Ausstellung und Konzert (!Zivatar Utca!)

"Liebe Leute aus Graz!

Wir wollen euch recht herzlich zur Vernissage der
Fotoausstellung "plastik/meer." und zum Konzert von
"zivatar utca" am Freitag, 25. April im Volkshaus in
Graz einladen.
KPÖ-Bildungszentrum, Lagergasse 98a, 8020 Graz, Beginn
19:30
Die Fotoausstellung "plastik/meer", sowie Vortrag und
Diskussion behandeln die Lebens- und
Arbeitsbedingungen sowie den Widerstand von
MigrantInnen im industriellen Gemüsebau in Spanien und
anderen europäischen Ländern.
"zivatar utca" spielen mit akkordeon, querflöte und
schlagzeug hauptsächlich wild, in molltonarten und
tanzbar."



"25. April 08, 19 Uhr 30: Vortrag von Lisa Bolyos und Dieter Behr zur Eröffnung der Ausstellung

Die Frischwarenabteilungen der Supermärkte locken mit strahlend roten Erdbeeren oder Paradeisern, grünen Gurken, buntem Paprika und Spargel – täglich frisch geliefert.
Die Bedingungen bei der Produktion dieser Waren sehen oft nicht so „glänzend“ aus. Ein dramatisches Beispiel für die Ausbeutungsverhältnisse in der europäischen intensiven Obst- und Gemüseproduktion ist die südspanische Region Almeria.


Freitag, 25. April 2008, 19 Uhr 30

KPÖ-Bildungszentrum, Lagergasse 98a, 8020 Graz

Die Fotoausstellung ist vom 28. April bis 15. Mai geöffnet.

Mo - Do, 10 bis 15 Uhr

Oder nach telefonischer Vereinbarung unter 0316/225931
Vernissage der Fotoausstellung „Plastik/Meer."
Ausbeutung und Widerstand im industriellen Gemüsebau


Die Frischwarenabteilungen der Supermärkte locken mit strahlend roten Erdbeeren oder Paradeisern, grünen Gurken, buntem Paprika und Spargel – täglich frisch geliefert.
Die Bedingungen bei der Produktion dieser Waren sehen oft nicht so „glänzend“ aus. Ein dramatisches Beispiel für die Ausbeutungsverhältnisse in der europäischen intensiven Obst- und Gemüseproduktion ist die südspanische Region Almeria. Auf mehr als dreißigtausend Hektar erstrecken sich dort Plastikgewächshäuser, in denen für jeden und jede EuropäerIn mehr als zehn Kilo Treibhausgemüse im Jahr produziert wird. Die Produktionsweise in Almeria bedingt die Ausbeutung von tausenden entrechteten MigrantInnen aus Afrika, Lateinamerika und Osteuropa.

Das EBF (Europäisches BürgerInnenforum; (www.civic-forum.org) beobachtet seit mehreren Jahren die Situation vor Ort und bemüht sich um die Unterstützung der progressiven Kräfte, die gegen die rassistische Repression und Gewalt, sowie gegen die sozial- und arbeitsrechtliche Schlechterstellung von MigrantInnen ankämpfen. Eine wichtige Partnerin bei der Solidaritätsarbeit in der Region ist die andalusische LandarbeiterInnengewerkschaft SOC (Syndicato dos Obreras/os del Campo). Diese Gewerkschaft, die nach dem Ende der Diktatur gegründet wurde und deren politischer Kampf mit der Parole „tierra y libertad – Land und Freiheit“ beschrieben werden kann, hat seit nunmehr 8 Jahren eine von MigrantInnen geführte Sektion in Almeria.
Im April 2007 organisierte das EBF eine internationale Delegation, um das zweite soziale Zentrum der SOC in der Region zu eröffnen, das mittels der europäischen Solidaritätskampagne finanziert werden konnte. Dieses Zentrum dient den ArbeiterInnen als Treffpunkt und Ort der Selbstorganisation gegen die tagtäglichen Zumutungen der Ausbeutung und Entrechtung.
Die Fotographin und Aktivistin Lisa Bolyos hat während zweier Delegationsreisen des EBF in die Region das „Plastikmeer“ in Bildern dokumentiert. Diese Dokumentation soll den BesucherInnen der Ausstellung nicht nur einen Eindruck in die Region verschaffen, sie soll auch ermuntern, gegen Ausbeutung und Rassismus aktiv zu werden.
In diesem Sinn soll bei der Veranstaltung diskutiert werden, welche Möglichkeiten für Widerstand es entlang der Produktionskette von Obst und Gemüse geben kann. Als Beispiel sei hier die gemeinsame Besetzung der Zufahrt zu einem Lidl- Supermarkt erwähnt, die während der Proteste gegen den g8- Gipfel in Rostock im Juni 2007 stattfand. Über 200 AktivistInnen, darunter ein Gewerkschafter der SOC, protestierten gegen die Ausbeutung von Angestellten bei Lidl wie auch gegen die Einkaufspolitik der Discounter, die v.a. in der Landwirtschaft zu massivem Lohndumping führt.
Neben der Situation in Südspanien wollen wir auch die Produktionsbedingungen im intensiven Obst- und Gemüsebau in Österreich und in anderen europäischen Ländern behandeln. Welche Rolle spielt die EU-Landwirtschaftspolitik sowie die Migrationspolitik der jeweiligen Länder bzw. der EU? Kann bewusster Konsum eine Veränderung bewirken? Wie sehen die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit kritischen JournalistInnen, Umweltverbänden, Menschenrechts- NGOs oder Gewerkschaften aus? Wie können wir aktiv werden?"


wahrscheinlich ohne Eintrittspreis

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