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skillz
Titel: Es regnet Käfer  BeitragVerfasst am: 12.07.2009, 23:59 Uhr
-.*.-


Beiträge: 3726
Wohnort: Graz

"Es regnet Käfer"




Die USA leiden unter dem schlimmsten Waldsterben seit 150 Jahren.
Die Wälder Nordamerikas werden von einem Waldsterben heimgesucht, wie es seit 150 Jahren nicht mehr gesehen wurde. Zwei aus Asien eingeschleppte Käfer zerstören gemeinsam mit dem einheimischen Bergkiefernkäfer ganze Landstriche. Rund 250 Millionen Hektar sind bereits zerstört, und Experten fürchten, dass einige Baumarten in wenigen Jahren gänzlich ausgestorben sein könnten.

700 Mrd. Dollar Schaden möglich
Seit 1999 haben die USA im Schnitt ein Prozent ihres Baumbestandes pro Jahr durch Schädlingsbefall eingebüßt. Allein die zwei asiatischen Käferarten könnten laut Regierung Holzbestand im Wert von 700 Mrd. Dollar (rund 500 Mrd. Euro) zerstören.

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Klimaerwärmung fördert die Käferplage
Das einzige Mittel, das die Larven wirklich besiegen würde, wären lange, kalte Winter. Doch dafür stehen die Chancen schlecht. Steve Running von der Universität von Montana beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Effekten der Klimaerwärmung. Erreichten in den 50er Jahren die Temperaturen im Winter im Schnitt minus acht Grad, fallen sie in den letzten Jahren kaum unter null Grad.

"Bei wirklich kalten Temperaturen erfrieren die Larven schon in wenigen Nächten", sagte Running gegenüber der "New York Times" ("NYT"). Doch die warmen Sommer mit wenig Regen würde die Bäume zusätzlich schwächen, und ein schwacher Baum sei ein leichtes Opfer für die Schädlinge, so Running.

Kiefernbestand bereits halbiert
Die zunehmend höheren Temperaturen lassen die Käferpopulationen förmlich explodieren. Auch der Asiatische Laubholzbockkäfer, der vornehmlich Ahorn befällt, und der Bergkiefernkäfer, der den Kiefernbestand in der kanadischen Provinz British Columbia bereits halbiert hat, nehmen überhand.

Käfer regnen auf die Hausdächer
In einigen Teilen des Landes ist die Käferplage so groß, dass die Menschen schon von einem "Käferregen" sprechen. "An einem sonnigen Tag haben Bauern plötzlich Regentropfen auf ihren Blechdächern gehört", sagte Staffan Lindgren, Professor für Entomologie. Doch die "Regentropfen" seien Millionen und Abermillionen schlüpfende Käfer, die auf den Hausdächern landeten, so Lindgren gegenüber dem "Independent".

Eine ganze Stadt ohne Bäume
Besonders sichtbar sind die Schäden in der Stadt Worcester im US-Bundesstaat Massachusetts. Rund 22.000 befallene Bäume mussten gefällt werden, weitere gesunde Bäume fielen im vergangenen Jahr einem Eissturm zum Opfer.

Die Stadt, die ehemals stark bewaldet war, steht nun fast kahl da. Derzeit laufen große Aufforstungsprogramme. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Bäume wieder von den Larven befallen werden.

Quelle: http://orf.at/090708-40255/index.html

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