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skillz
26 Titel: Ferngelenkte Terroristen?  BeitragVerfasst am: 15.03.2010, 11:14 Uhr
-.*.-


Beiträge: 3726
Wohnort: Graz

Ferngelenkte Terroristen?



Paul Schreyer 13.03.2010

Anmerkungen zum Prozess gegen die Sauerland-Zelle

Zur Urteilsverkündung am 4. März (1) ging alles glatt über die Bühne. Die Angeklagten hatten längst gestanden. Planmäßig und ohne größere Aufregung konnte das Verfahren am Staatsschutzsenat des Düsseldorfer Oberlandesgerichts beendet werden - mit langjährigen Haftstrafen für die Bombenbastler. Doch wichtige Hintermänner sind weiter auf freiem Fuß. Und die beträchtliche Verwicklung der Geheimdienste bleibt ungeklärt. Unter der Oberfläche eines seltsamen Terrorplots geht es in Wahrheit auch um deutsche Außenpolitik.

530 Ordner Ermittlungsakten, bis zu 400 beteiligte Beamte - die Bundesanwaltschaft prahlte in ihrem Schlussplädoyer mit Superlativen. Auch den Richter drängte es, die Bedeutung des Prozesses zu betonen. Ottmar Breidling - der sich in der Vergangenheit politisch einen Namen damit gemacht hat, die Videoüberwachung zu verteidigen und die Wiedereinführung der Kronzeugenregelung zu fordern - bezeichnete in der Urteilsbegründung (2) den islamistischen Terrorismus als "Geißel unserer Zeit" und "ungeheure Bedrohung der internationalen Staatengemeinschaft". Breidling war bereits im Jahr 2007 aufgefallen, da er als erster deutscher Richter erklärt (3) hatte, dass Al-Qaida eine ausländische terroristische Vereinigung im Sinne des deutschen Strafgesetzes sei. "Ja, al-Qaida existiert", und zwar nicht nur als ideologische Bewegung - was allgemein unstrittig ist -, sondern eben auch als konkrete Terrorgruppe. Eine zweifelhafte Bewertung mit politischer Tragweite.

Im Urteil wurde den Angeklagten Fritz Gelowicz, Daniel Schneider, Adem Yilmaz und Atilla Selek in kuriosem Beamtendeutsch die "Vorbereitung eines Explosionsverbrechens" zur Last gelegt, sowie die "Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland". Alle seien Mitglieder oder Unterstützer der "Islamischen Jihad Union" gewesen und hätten "in zeitlicher Nähe zur Entscheidung des Deutschen Bundestages über die Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr" im Oktober 2007 Sprengstoffanschläge gegen US-Einrichtungen in Deutschland geplant.

Diese Informationen kannte man schon vom Tag der Festnahme im Sauerland vor zweieinhalb Jahren. Damals war das Presseecho gewaltig gewesen: ein verhinderter Terrorplot mitten in Deutschland! Bei der Pressekonferenz des BKA im September 2007 waren im Blitzlichtgewitter große blaue Fässer präsentiert worden, in denen das Wasserstoffperoxid für die Bomben gelagert hatte. Ob der gigantischen potenziellen Sprengkraft ging ein angstvolles Raunen durch den Blätterwald.

Schon damals störten sich nur die wenigsten Medienvertreter daran, dass die Behörden offen eingeräumt hatten, die Gruppe über Monate komplett überwacht und abgehört zu haben. Die Fässer mit dem hochprozentigen Bombenstoff hatten Beamte sogar heimlich gegen ein niedrig konzentriertes Gemisch ausgetauscht. Eine reale Gefahr bestand damit zu keinem Zeitpunkt. So stellte sich von Anfang an die dringliche Frage, weshalb die Ermittler nicht bereits weitaus früher zugegriffen hatten.


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hochstapla
Titel: auch ferngelenkte terroristen  BeitragVerfasst am: 15.03.2010, 11:46 Uhr



Beiträge: 527

(siehe ...)

auch ferngelenkte terroristen:

Jung-Freiheitliche setzen auch Faustrecht: 7 mal schw Körperverletzung, 7 mal Wiederbetätigung

http://derstandard.at/1267743612072/Jun ... s-Verdacht

mit parlamentsanfrage, ob die Blaumiesen jetzt endgültig... http://images.derstandard.at/2010/03/10 ... linger.pdf

(verdient eigentlich einen eigegen thread)

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