g24.at
  finden
Gast
User:
Pass:
 Cookie setzen
  Join!


neu im forum
ThemenAntw.Aufrufe
lese BeitragGroßes Grazer Saatgutfest (08.Feb.20)(1)(25)
lese BeitragSchubertnest(1)(7)
lese BeitragContraPoints - Men, Canceling(2)(34)
lese BeitragEs könnte anders sein(1)(5)
lese BeitragAn Introduction to the Arts of Creative Acti...(0)(2)

(zum Forum)


kalender
<< Februar 2020 >>
  M D M D F S S
> 27 28 29 30 31 01 02
> 03 04 05 06 07 08 09
> 10 11 12 13 14 15 16
> 17 18 19 20 21 22 23
> 24 25 26 27 28 29 01

Forum 

Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Vorheriges Thema anzeigen Druckerfreundliche Version Einloggen, um private Nachrichten zu lesen Nächstes Thema anzeigen
Autor Nachricht
hochstapla
Titel:   BeitragVerfasst am: 21.12.2010, 08:04 Uhr



Beiträge: 527

was die aktion in frage stellt, ist mal ganz banal, warum ich denn mein geld überhaupt auf der bank liegen haben sollte. es wird ja nicht besser dort, und wer weiss, was es da macht... ausserdem macht diese unfreiwillige allianz mein finanzverhalten nachvollziehbar, also wo ich wie oft abhebe, und welche unregelmässigkeiten es da gibt. wen geht das was an?

nicht dass ich mir jetzt einen safe nach hause stelle (ich hab ja auch nach wie vor keines Wink

wer übrigens mithelfen möchte, den euro tiefer in die krise zu treiben, einfach auf schweizer franken umstellen, das machen grad alle, die sind "trusted"

wie sich spätestens jetzt zeigt, ist "verkürzte kapitalismus-kritik" aber eigentlich keine kapitalismus-kritik.

(das herauszustreichen hat genosse/genossin negation schwer lesliche postings im volumen von zwei broschüren gebraucht)

zu kapitalismus-, also profit- (nicht bloss zins-) kritik gabs letzten mittwoch eine gute, ausführliche und verständliche sendung auf helsinki (bei apartment politix, weiss nicht ob die im netz zu finden ist).

kapitalismuskritik stellt infrage, weshalb es denn eigentlich eine profit-maxime gibt, statt zB bedarfs- und in folge, eine "gesamtgesellschaftlicher wohlstand"-maxime...

die frage, die sich mir in weiterer folge ableitet ist:
? wenn die produktionsmittel im grossen und groben also vergesellschaftet sind (was sie ja zweifellos sein sollten), auch dann kann es nur eine art maximalgrösse für privates unternehmer_innen_tum geben, denn es lässt sich nicht gänzlich unterbinden/vermeiden. (im mikrobereich ist es ja auch ein bedarfsorientiertes korrektiv).
wo liesse sich so eine ansetzen, und wie effektiv durchsetzen? dass es bei einem "nebenerwerb" bleibt? grübel...


erbschaft müsste halt knallhart geregelt werden. selbst die staatliche lotterie ist "gerechter" als erbschaft. niemand sollte chancenlos geboren werden.


o: kewl, dass wieder mal eine inhaltliche diskussion auf erträglicher qualität on ist Surprised

_________________
kollektive intelligenz vs. private ignoranz
 
 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen  
Antworten mit Zitat Nach oben
t-.
Titel: superkapitalismus  BeitragVerfasst am: 21.12.2010, 11:59 Uhr



Beiträge: 1507

negation hat folgendes geschrieben:
@t-.
Darf ich denn fragen was du unter Superkapitalismus verstehst und inwiefern er sich von 'wie-auch-immer-du-das-davor-nennst' unterscheidet?

ich meine damit die wirtschaftsform in der wir leben. das super kannst wegstreichen, ist unnötig. wollt damit nur sagen dass es keine gemäßigte kapitalismusform ist, die es ja gar nicht geben kann. also unterscheidet sich das was ich meine gar nicht von irgendeiner anderen kapitalismusform. unterscheiden tut sich gegenüber einer solidarischen ökonomie. damit meine ich keine dieser real gescheiterten kommunismus formen, falls man diese überhaupt so bezeichnen darf. um den kapitalismus zu verteidigen brauchst ein dickes fell oder musst blind sein gegenüber den auswirkungen bsp. in ausgebeuteten ländern oder vor der haustüre. klar basiert unser wohlstand darauf, auch meiner. aber das macht uns nutznieser ja nur mundfaul, blind und zu gemütlich, als dass man seinen arsch hochkriegt und gegen die offensichtlichen wahnsinnigkeiten, die tagtäglich geschehen, was zu unternehmen.

_________________
///kaum.at/////
 
 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen ICQ-Nummer 
Antworten mit Zitat Nach oben
migraineboy
Titel: Re: superkapitalismus  BeitragVerfasst am: 21.12.2010, 13:14 Uhr



Beiträge: 216

[quote="t-."]
negation hat folgendes geschrieben:
@t-.
damit meine ich keine dieser real gescheiterten kommunismus formen, falls man diese überhaupt so bezeichnen darf.


zu bedenken gebe ich dass der anarchismus in spanien nur durch faschistische gewalt gescheitert ist...
 
 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden  
Antworten mit Zitat Nach oben
Murbua
Titel:   BeitragVerfasst am: 22.12.2010, 14:16 Uhr



Beiträge: 261

Das hier ist die von hochstapla angesprochen Sendung: http://apolitix.blogsport.de/2010/12/12 ... keine-ist/


... zum Download hab' ich sie leider auch nicht gefunden.



Am 29.12., ab 19:00 kommt dann der "Jahresrückblick auf 2010" auf Radio Helsinki 92.60 .
 
 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden  
Antworten mit Zitat Nach oben
mk
Titel: ...  BeitragVerfasst am: 22.12.2010, 17:20 Uhr



Beiträge: 88

die sendung beruht offensichtlich auf diesem vortrag:
http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=37886
 
 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden  
Antworten mit Zitat Nach oben
negation
Titel:   BeitragVerfasst am: 26.12.2010, 17:36 Uhr



Beiträge: 5

@nomi

Wie gehabt, ich freue mich auf eine Diskussion nach den ganzen Feiertagen. Das was du da so geschrieben hast ist eine spannende Gesprächsgrundlage, wie ich finde. Wink

@hochstapla

Also ich glaube da interpretierst du ein wenig mehr in die Aktion hinein als sie eigentlich hergibt. Die Frage warum mein Geld auf der Bank liegt, stellt sich mir nicht wenn ich diese Aktion betrachte. Genauso wie für sich das ganze für einen Konsumenten schon als sinnvoll erweist, denn du magst schon recht haben das Geld wird dort nicht besser, aber mehr, wenn auch nur in geringem Ausmaß. Und was mein Geld dort angeblichen macht... das ist etwas auf das diese Aktion sehr wohl eine Antwort gibt. Auch wenn diese mehr implizit als explizit erfolgt ist es doch so das mit dieser Aktion eine ganz bestimmte Vorstellung der Finanzwelt verknüpft ist. Und was ich an dieser Betrachtungsweise als so kritikabel sehe, denke ich habe ich in meinen früheren Postings bereits zur genüge dargestellt. Und die Nachvollziehbarkeit ist natürlich so ein Punkt, der sich jedoch nicht in der Aktion finden lässt, zumindest ich wüsste nicht wo du das entdeckt hast.

Und ja da gebe ich dir voll und ganz recht, verkürzte Kapitalismuskritik ist letztlich keine. Danke das du das nochmal in dieser Form hervorgehoben hast, aber ich muss schon anmerken das meine so 'schwer lesbaren Postings' diese Aussage nicht nur in den Raum stellen sondern diese auch beschreibt und begründet. Insofern denke ich mir ist der Umfang den sie haben legitim. Und eine ausführliche Darstellung und Begründung von Standpunkten ist wohl Voraussetzung dafür das eine gehobene Diskussion möglich wird.

Wie kommst du denn jetzt bitte auf die Erbschaftssteuer?

@t-.

Ja wie du selber sagst, nachdem es keine gemäßigte Form von Kapitalismus geben kann ist so ein 'Super' unnötig. Bzw. unterstellt man damit Dinge die es so nicht gibt, insofern empfinde ich es als wichtig bei diesen Dinge es mit der Wortwahl genau zu nehmen.
Bezüglich des 'Nutzniesertums' gebe ich dir nur bedingt recht. Die Gründe dafür warum Subjekte sich mit den offensichtlichen Wahnsinnigkeiten, wie du es treffend bezeichnest, nicht weiter auseinandersetzten lassen sich nicht darauf runterbrechen, dass die Leute eben davon profitieren. Es mag zwar ganz bestimmte Subjektformen geben wo Leute für sich das derartig rechtfertigen, aber auch dort ist das wohl kaum der einzige Faktor der ausschlaggebend ist.
Und wenn ich jetzt ganz provokant darauf nochmal zu sprechen komme, denn sonst kriege ich darauf so wie bei deinem letzten Posting wohl wieder keine Reaktion, scheint es so als ob dein Zugang zum 'Arsch hochkriegen' sich auch darauf beschränkt sich Gedanken über sein Konsumverhalten zu machen. Aber ich lasse mich natürlich gerne vom Gegenteil überzeugen. Wink



Zitat:
die sendung beruht offensichtlich auf diesem vortrag:
http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=37886

Konnte den Vortrag noch nicht zur Gänze anhören, aber scheint Inhaltlich nicht verkehrt zu sein. Soweit sich da in den ersten paar Minuten eine Tendenz ausmachen lies.
 
 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen  
Antworten mit Zitat Nach oben
hochstapla
Titel:   BeitragVerfasst am: 27.12.2010, 16:25 Uhr



Beiträge: 527

(quotes von negation)

Zitat:
Also ich glaube da interpretierst du ein wenig mehr in die Aktion hinein als sie eigentlich hergibt.


die aktion gibts nichts her, ausser einem überdenken von bank, konto und geld/“wert“ (ach ja zinsen sind ein scheiss, woher sollen die denn kommen?)

Zitat:
... für einen Konsumenten schon als sinnvoll erweist, denn du magst schon recht haben das Geld wird dort nicht besser, aber mehr, ... wenn auch nur in geringem Ausmaß.


nein, nicht investiertes nur angelegtes geld schwindet, die zinsen decken abwertung u dgl erst ab 300 000¤ einlage, soviel hast du nicht.

(der grund, warum mein geld teilweise auf der bank ist, ist damit ich es vielerorts abheben kann und es nicht immer herumtragen muss. )

Zitat:
"... meine so 'schwer lesbaren Postings' diese Aussage ... auch beschreibt und begründet. Insofern … ist der Umfang ... legitim."


jetzt im ernst, wer kaut sich durch 3000 wörter? Den inhaltlichen kern sollte ein posting halt enthalten, aber je kürzer desto besser, der rest ist ballast.

Zitat:
Wie kommst du denn jetzt bitte auf die Erbschaftssteuer?


wenn in einer gesellschaft alle „grösseren“ produktionsmittel vergesellschaftet sind, bleiben den leuten noch „kleinere“ (im gesamten grosse) produtionsmittel: primitive akkumulation (pilze suchen, ideen verwerten), „dienstleistungen“ (zB prostitution oder rasenmähen), handwerkliches kleingewerbe, ... diese lassen sich zT nicht strukturell ausklammern (zB prostitution) sondern nur eine obergrenze setzen (zB privaten maschinenbesitz vereiteln, bleiben noch werkzeuge und behelfe); nebeneinkommen wird eine sozialistische gesellschaft also zulassen (müssen), diese werden auch als mikro-korrektive fungieren. So weit so gut.

die daraus folgende problematik ist dann, dass diese im laufe eines lebens akkumulierten (also dem kreislauf entzogenen) güter keinem neuen menschling einen startvorteil einbringen sollen, da dadurch eine klassengesellschaft „zur hintertür“ wieder hereinkommt.

darum schlage ich einen „erb-pool“ aller sich auf erden befindlichen erbschaften vor, der dann nach bedarf verteilt wird (also eine art „erb-allmende“, keine „steuer“), etwa zwischen dem 18-und 30 lebensjahr.
- das unter der vorannahme, dass sich eigenwirtschaften/schattenmarkt/individuelles tauschen nicht unterbinden lassen, wenn auch keine wirtschaftliche nötigkeit mehr dazu besteht, und dem menschlichen eigenantrieb auf 100e weisen soziale und individuelle optionen offenstehen (sich zB als wasweissich) forscher_in selbst zu verwirklichen, ohne dabei mit anderen zu konkurrieren, und um letztlich korruption in den gesellschaftlciehn betrieben zu reduzieren.

erbe wird dadurch zu etwas kollektiviertem, gesamtmenschlichem und hört auf, konkurrierende ressource zu sein.

_________________
kollektive intelligenz vs. private ignoranz
 
 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen  
Antworten mit Zitat Nach oben
Beiträge vom vorherigen Thema anzeigen:     
Gehe zu:  
Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Vorheriges Thema anzeigen Druckerfreundliche Version Einloggen, um private Nachrichten zu lesen Nächstes Thema anzeigen

:: g24.at ==> site created by skillz.biz ==> with POSTNUKE ==> host: effet.info :: Info & Impressum :: AGB :: Datenschutz