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t-.
Titel: zeitung österreich und nicht stattgefundene ereignisse  BeitragVerfasst am: 06.12.2010, 15:49 Uhr



Beiträge: 1504

es ist ja übliche praxis in der medienbranche, dass man über ereignisse schreibt, bevor sie stattfinden. manchmal passierts, dass diese leeren worthülsen aber überhaupt nicht mit der realität übereinstimmen. so ist es der zeitung "österreich" passiert, von robin williams und seinem take that auftritt bei "wetten dass" zu berichten, ohne dass dieser auftritt stattgefunden hat, da die sendung wegen einem unfall abgebrochen wurde:

http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/ve ... y/15676031
Zitat:
«Wetten dass...?»-Abbruch verpasst

«Robbie holte Show aus Koma», titelte gestern die Zeitung «Österreich». Nur: «Wetten dass...?» wurde vor dem Auftritt des Weltstars abgebrochen.


Robbie-Williams-Auftritt herbeigeschrieben: Die Zeitung «Österreich».

Der Ablauf von «Wetten dass...?» ist so voraussehbar, dass man den Artikel darüber bereits im Vorfeld verfassen kann, mögen sich die Verantwortlichen der Zeitung «Österreich» gedacht haben. Im Normalfall kann bei Standardsätzen wie «Gestern zog er [Moderator Thomas Gottschalk] aller Register der Kunst» oder Titeln wie «So rockte Robbie Gottschalk» auch nichts schief gehen.

Nur: Bekanntlich wurde am Samstag die Sendung nach einem schweren Unfall bei der ersten Wette abgebrochen – vor dem Auftritt von Robbie Williams. Der Abbruch erfolgte früh genug, damit alle anderen grossen Sonntagsblätter noch reagieren konnten. Für die «Österreich»-Redaktion allerdings zu spät: Die gesamte West-Auflage, die etwas früher produziert wird, wurde mit dem falschen Titel und dem falschen Artikel ausgeliefert. Bei Ost-Auflage konnte der Fehler noch behoben werden.

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t-.
Titel: ein anderes beispiel, diesmal kurier  BeitragVerfasst am: 06.12.2010, 15:53 Uhr



Beiträge: 1504

über einen anderen erfundenen bericht:

http://derstandard.at/1246542810194/Tar ... lichkeiten
Zitat:
Tarantino und mögliche Wirklichkeiten

Zur "Inglorious Basterds"- Österreich-Premiere - Mit Video

Mit das Schöne an Kunst, erklärte Schauspieler Christoph Waltz Standard-Kulturchefin Andrea Schurian auf der Bühne des Wiener Gartenbaukinos Dienstagabend, sei ja, dass die Kunst sich nicht zwingend an Fakten halten muss: "Es geht um Möglichkeiten, nicht um die Wirklichkeit." Darum, meinte Waltz nach der umjubelten, vom Standard veranstalteten Premiere von Quentin Tarantinos neuem Film Inglourious Basterds, sei es unproblematisch, dass Tarantino das Ende des Zweiten Weltkrieges grob verändert hat. Niemand, erklärte Waltz, behaupte, dass der Film historisch korrekt sei.

Was Tarantinos Hauptdarsteller nicht wusste: Der filmische Geschichtskonjunktiv war an diesem Abend die zweite "Beugung" der Wirklichkeit. Denn der Kurier hatte in seiner Abendausgabe den Premierenabend eindrucksvoll beschrieben: Um 18 Uhr konnte man lesen, was bei der Premiere um 19 Uhr alles geschehen war. Im Indikativ - im Volksschuldeutsch: "Wirklichkeitsform" .

Darum unterhielt Standard-Chefredakteurin Alexandra Föderl-Schmid vor dem Filmstart das Publikum mit Leseproben aus dem Kurier: "Die Leinwand" , hieß es da, "ging erst auf, als Hauptdarsteller Christoph Waltz im Wiener Gartenbaukino eintraf. Zuvor huschte der gebürtige Wiener (einem 'Viennese Waltz' gleich) über den roten Teppich."

Blöd nur: Waltz ("er kennt den Film ja schon" , Föderl-Schmid) kam erst zum Schluss des Filmes. Allerdings sah der Kurier auch Prominenz, die gar nicht da war (ATV-Kupplerin Katrin Lampe) und "dokumentierte" die Anwesenheit anderer mit Archivfotos. (Designerin Niko Fechter).

Das nicht bloß in der Möglichkeitsform anwesende Publikum (die Werber Thomas Kratky und Marco de Felice, Flüchtlingshelferin Ute Bock etwa) kicherte vergnügt. Und erfuhr zum allgemeinen Gaudium vor dem Film, worüber es danach, bei der Premierenfeier in den Kasematten des Palais Coburg, geplaudert haben würde: Ob Waltz die "Filmfigur zu Oscar-Ruhm gereichen wird, war mit das Gesprächsthema" , nämlich.

Die Gäste waren froh: Ohne die Anweisung wäre ja Small-Talk-Themennotstand ausgebrochen - und man hätte über den Unterschied zwischen Journalismus und Dichtkunst geplaudert. Das wäre wirklich möglich gewesen.

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