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skillz
Titel: Krieg gegen die Drogen ist gescheitert  BeitragVerfasst am: 03.06.2011, 10:08 Uhr
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Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
Zitat:
Krieg gegen die Drogen ist gescheitert

Ein internationales Gremium kritisiert den "War on Drugs". Er habe den Rauschmittelkonsum nicht sinken lassen. Das Gremium plädiert für Legalisierung und stößt auf taube Ohren.

VON ANTJE PASSENHEIM, TAZ, 02.06.2011


Der mexikanische Drogenboss Ricardo Estrada Perez, auch bekannt als "El Pollo," nach seiner Verhaftung. Foto: ap

WASHINGTON taz | Der weltweite Kampf gegen Drogen ist nach Meinung einer hochkarätigen Kommission gescheitert. Zu diesem Ergebnis kommt die 19-köpfige "Global Commission on Drug Policy" in einem Bericht, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. Dem Gremium, das 2010 als Ableger der "Latin American Commission on Drugs and Democracy" gegründet worden ist, gehören international bekannten Politiker, Künstler und Unternehmer an, unter anderen der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan, der britische Unternehmer Richard Branson, der peruanische Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa und der mexikanische Autor Carlo Fuentes.

"Politische Führer sollten den Mut haben, öffentlich zu äußern, was viele von ihnen insgeheim wissen: dass es auf der Hand liegt, dass repressive Strategien das Drogenproblem nicht lösen", heißt es in dem Bericht. "Der Krieg gegen Drogen ist nicht gewonnen und wird niemals gewonnen werden."


Anstatt Drogenkonsumenten zu bestrafen und zu stigmatisieren, "die anderen nichts zuleide tun", sollte das Ziel sein, "verbreitete Vorurteile über Drogenmärkte, Drogenkonsum und Drogensucht zu bekämpfen", fordert die Kommission. Regierungen sollten mehr auf eine legale Regulierung von Drogen wie Cannabis setzen, um die organisierte Kriminalität zu unterwandern. Bei der medizinischen Hilfe reiche es nicht, auf Programme mit Ersatzstoffen wie Methadon oder Buprenorphin zu setzen, so der Bericht. Die internationale Politik solle sich auch Programme mit kontrolliertem Heroin-Einsatz zum Vorbild machen, wie es sie teils in Europa und Kanada gebe.

Die derzeitige Politik drossele den Drogenkonsum nicht, sondern heize die organisierte Kriminalität an. Nach UN-Erhebungen ist der Konsum von Opiaten seit 1998 um 35 Prozent gestiegen, der von Kokain um 27 Prozent. Anstatt Menschen am unteren Ende der Händlerkette wie etwa Bauern ins Gefängnis zu stecken, brauchten sie Schutz und Alternativen, die Kette der Gewalt zu durchbrechen. Ein Hebel könne die Steuerpolitik sein.

Branson, Sting, Dench und Co. für Entschärfung

Besonders schlecht kommen die USA weg mit ihrem rigorosen Antidrogen-Kampf gegen Länder wie Kolumbien und Mexiko. "Wir hoffen, dieses Land fängt an darüber nachzudenken, dass es auch Alternativen gibt", so der ehemalige kolumbianische Präsident Cesar Gaviria.

Auch in Großbritannien beißen Richard Branson und rund 30 andere Prominente bisher auf Granit. Sie forderten in einem offenen Brief an die Regierung bereits Konsequenzen. Der Musiker Sting, die Schauspielerin Judi Dench und andere Prominente forderten Premierminister David Cameron in dem Brief auf, seine Politik zu überdenken. Wer mit Rauschgift für den persönlichen Konsum erwischt werde, solle künftig nur ein Bußgeld zahlen, statt einen Eintrag ins Vorstrafenregister zu bekommen. Die Praxis, die Konsum und Besitz von Drogen unter Strafe stellt, sei gescheitert, heißt es in dem Schreiben. Sie führe nur zur Ausgrenzung von Drogenabhängigen.

Die Regierung habe nicht die Absicht, Drogengesetze zu liberalisieren, entgegnete ein Sprecher des Londoner Innenministeriums. "Drogen sind illegal, weil sie schädlich sind. Sie zerstören Leben und verursachen unermesslichen Schaden in Familien und Gemeinden."

Ein klares Nein zur Legalisierung bestimmter Drogen kam auch aus Mexiko, wo seit Beginn der Antidrogen-Offensive vor fünf Jahren rund 34.000 Menschen ums Leben gekommen sind. "Die Legalisierung wird weder das organisierte Verbrechen stoppen noch seine rivalisierenden Fraktionen und die Gewalt", so ein Sprecher der Behörde für Nationale Sicherheit.


http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/arti ... scheitert/

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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 03.06.2011, 11:22 Uhr
-.*.-


Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
zum Thema passend gibts übrigens auch einen Dokumentarfilm aus Österreich:

http://www.war-on-drugs.com/de/main.html


Trailer:


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hochstapla
Titel:   BeitragVerfasst am: 13.06.2011, 06:52 Uhr



Beiträge: 527

bei allen unterschiedlichkeiten: wer sieht die parallelen zum "Krieg gegen den Rauch/die Raucher_innen"? zB die letztendliche Aussichtslosigkeit (Zufuhr und Konsum zu erschweren statt bei den Motiven der User_innen-Gruppen selbst anzusetzen?)

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kollektive intelligenz vs. private ignoranz
 
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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 13.06.2011, 09:13 Uhr
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Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
Es gibt keinen "Krieg gegen die Raucher_innen". Es gibt eine Verflechtung der Tabakindustrie mit den Politiker_innen. Das ist das "legale" Geschäft mit den Drogen.

Würde nach wissenschaftlichen Kriterien entschieden, dann Zigaretten, wie auch Heroin und Kokain, nur mehr in der Apotheke - mit kontrollierter Abgabe. Meiner Meinung nach.

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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 23.06.2011, 16:06 Uhr
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Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
Konsum von synthetischen Drogen weltweit gestiegen

Während die globalen Märkte für Kokain, Heroin und Cannabis entweder geschrumpft oder stabil geblieben sind, ist die Produktion und der Missbrauch von Medikamenten und synthetischen Drogen gestiegen. Das geht aus dem Weltdrogenbericht 2011 hervor, der heute von UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon in New York präsentiert wurde.

Stärkere Nachfrage nach nicht kontrollierten Substanzen

Weltweit konsumierten rund 210 Millionen Menschen oder 4,8 Prozent der Bevölkerung im Alter von 15 bis 64 Jahren mindestens einmal illegale Substanzen im vergangenen Jahr. Der allgemeine Drogenkonsum, inklusive des problematischen Teils (0,6 Prozent der Bevölkerung von 15 bis 64 Jahren), blieb stabil.

Die Nachfrage nach Substanzen, die nicht international kontrolliert werden, stieg dagegen enorm. Die Wirkung von Cannabis wird zudem durch synthetische Cannabinoide nachgeahmt, bekannt auch unter dem Namen Spice.

Afghanistan größter Opiumproduzent

Der weltweite Schlafmohnanbau erreicht 2010 195.700 Hektar, eine leichte Steigerung im Vergleich zu 2009. Die Opiumproduktion sank dagegen um 38 Prozent auf 4.860 Tonnen, da Schädlinge einen großen Teil der Ernte zerstört hatten. Trotzdem hat Afghanistan den größten Anteil an der Opiumproduktion weltweit (3.600 Tonnen oder 74 Prozent).

US-Kokainmarkt eingebrochen

Massiv eingebrochen ist in den vergangenen Jahren der US-Kokainmarkt. Trotzdem ist er noch immer der größte weltweit mit einem Verbrauch von 157 Tonnen im Jahr 2009, was 36 Prozent des Gesamtverbrauchs entspricht. Der zweitgrößte Kokainmarkt ist Europa, speziell West- und Mitteleuropa, wo der Verbrauch auf 123 Tonnen geschätzt wird.

quelle: www.orf.at

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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 28.06.2011, 03:37 Uhr
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Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
Das normalisierte Drogenparadies am Ende Europas
Jörg Auf dem Hövel 14.06.2011

In Portugal ist der Konsum aller Drogen seit zehn Jahren entkriminalisiert. Die Erfahrungen sind positiv

Weitgehend ignoriert von der europäischen Öffentlichkeit läuft in Portugal seit zehn Jahren ein denkwürdiges drogenpolitisches Experiment. Seit 2001 stehen der Erwerb und Gebrauch jedweder Droge zum persönlichen Vergnügen oder der Ruinierung der Persönlichkeit nicht mehr unter Strafe. Damals vermuteten Drogenexperten, dass Portugal zum El Dorado des unkontrollierten Rausches werden würde. Die Realität sieht heute anders aus.

http://www.heise.de/tp/artikel/34/34857/1.html

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Murbua
Titel:   BeitragVerfasst am: 04.07.2011, 09:19 Uhr



Beiträge: 261

... auch die mit Ö durchaus vergleichbare Tschechische Rebulik hat sich durch legalisierung des eigenbedarfs (und stillschweigender duldung des marihuana-handels) viel ärger erspart und kann der tatsächlichen drogenproblematik jetzt viel rationaler entgegentreten.

nicht so Österreich dank ÖVP: die neue Fekterin will erstanzeigen, krümelschmuggel und eigenbedarf wieder verstärkt bekriegen.
?werden denn zuwenige vignettenkratzer in österreichs knästen hergestellt?
oder gibt es der övp bloss zu wenige gerichtlich frühgeschädigte, im sinne einer erfolgreichen elite-bildung?

http://derstandard.at/1308679630232/Dro ... 0-Anzeigen (achtung: artikel enthält ein rassistisches vorurteil, das der standard unhinterfragt und unrecherchiert übernahm)

und: ecuador hat einen vertrag vorbereitet, aus der UN-drogenkonvention* auszusteigen, koka-blätter zu legalisieren und in den vertrag wieder einzusteigen. das wird für lateinamerika eine (weitere bolivarianische) signalwirkung haben.

* selbige konvention reguliert die chemikalien die zur kokain-herstellung benötigt werden und nach ecuador importiert werden NICHT
 
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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 26.01.2012, 19:37 Uhr
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Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
Zitat:
Commission of World Leaders Urges End to Failed Drug War
Sunday, 22 January 2012 13:34 Global Commission on Drugs

In June 2011, an international commission produced a report that stated that the war on drugs has failed. The report is still very relevant today.

Former Presidents of Brazil, Colombia, Mexico and Switzerland, Prime Minister of Greece, Kofi Annan, Richard Branson, George Shultz, Paul Volcker and Other Leaders Call for Major Paradigm Shift in Global Drug Policy.

>> WEITERLESEN HIER


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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 21.03.2013, 22:06 Uhr
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Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
Zitat:

Portugals liberale Drogenpolitik: "Der Konsument ist kein Krimineller"

Jan Marot aus Lissabon, 21. März 2013, 18:49

Der Erfolg der liberalen Drogenpolitik in Portugal könnte Hardliner ihrer Argumente berauben. Seit der Jahrtausendwende ist sogar der Besitz kleiner Mengen Heroin nur mehr ein Ordnungsdelikt - Zeit, eine Bilanz zu ziehen.

Zaghaft erwacht Lissabon, während ein sehr ausgeschlafener DJ um neun Uhr morgens das Europa, einen After-Hour-Club unweit des Praça do Comércio, beschallt. Den Schweißgeruch überdeckt den süßlichen Cannabis-Rauch nur bedingt. Offen werden Amphetamine wie Speed, MDMA - (Haupt)bestandteil von Ecstasy – und Kokain konsumiert. Was in Techno-Szenen anderer europäischer Städte meist im Sanitärbereich geschieht, ist keinem peinlich, denn Kauf, Besitz und Konsum kleiner Mengen sind in Portugal seit 2001 entkriminalisiert.


Ordnungswidrigkeit statt Stigmatisierung


Es ist quasi eine Ordnungswidrigkeit. Kein Aktenvermerk zementiert eine Stigmatisierung vor Arbeitgebern oder der Gesellschaft. Wer laut Gesetz Konsument oder Dealer ist, bemisst sich an dem, was ein hypothetischer Gewohnheitskonsument für "zehn Tage" benötigt: seien es Cannabisblüten (25 Gramm), Haschisch (fünf Gramm), Amphetamine (ein Gramm), oder 500 Mikrogramm bei LSD. Selbst der besitz von Kokain, Heroin oder Morphium ist erst ab dem Überschreiten von Grenzmengen strafbar.


Prävention, Behandlung und soziale Inklusion


"Der Konsument ist kein Krimineller. Er gehört nicht ins Gefängnis", sagt der portugiesische Suchtmediziner João Goulão über den "Staatlichen Plan gegen die Drogenabhängigkeit", den er mitentwickelt hat. "Was zählt ist Prävention, Behandlung und soziale Inklusion", sagt Goulão, der Präsident der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) ist.


Die Unkenrufe von vor zwölf Jahren, die Massenimport und Drogentourismus prophezeiten, sind zwar nicht verstummt. Eingetreten ist das Worst-Case-Szenario aber nicht. Statistiken belegen einen deutlichen Rückgang junger Neokonsumenten, während der Anteil bei den Erwachsenen leicht angestiegen ist.


Drogen-Boom in den 80ern


Seine Wurzeln hat das "weltweit größte Experiment in Sachen Suchtmittelpolitik" (Suchtmediziner Goulão) am Ende der Salazar-Militärdiktatur anno 1974. Wie in Spanien nach dem Tod Francos 1975 setzte mit der demokratischen Wende ein Heroin-Boom ein. Die Folge der neu gewonnenen Freiheit war, dass Portugal ab Mitte der 1980er-Jahre die europaweit höchste HIV-Infektionsrate unter Drogensüchtigen aufwies. Mehr als 100.000 "schwere Konsumenten" soll es damals gegeben haben.


Kein "laissez faire"


In Portugal herrscht wohlgemerkt kein "laissez faire". Der Entkriminalisierung zum Trotz sind die Substanzen an sich verboten. Wer ertappt wird, wird vor eine Expertenkommission geladen, die "Comissões para a Dissuasão da Toxicodependência" (CDT). Binnen 72 Stunden hat man vor einem Psychologen, einem Sozialarbeiter und einem Juristen zu erscheinen-– ohne Zwang. Wer nicht kommt, der wird erinnert. Die Kommissionen wissen, wie das Suchtverhalten ausgeprägt ist, und sollen ihren Klienten Wege aus der Abhängigkeit aufzuzeigen.


Wird ein Drogenfahnder zum zweiten Mal fündig, drohen strafrechtliche Konsequenzen. Ermittlern bleibt dennoch weit mehr Zeit, Straßen-, Zwischen- und Großhändler zu verfolgen, die am iberischen Einfuhrtor zu Europas Massenmarkt agieren. Auch hier mit steigendem Erfolg. Erst am Mittwoch wurden wieder 1,8 Tonnen Kokain vor Portugals Küste beschlagnahmt. (Jan Marot aus Lissabon, DER STANDARD, 22.3.2013)

Wissen: Österreich: Joint hat Folgen


Das österreichische Suchtmittelgesetz macht keinen Unterschied zwischen weichen und harten Substanzen. Wer mit einem einzigen Joint erwischt wird, kann schon enorme Probleme bekommen: jeglicher Besitz und die Weitergabe von Drogen gelten als Offizialdelikt.&nbsp; Das kann zur Anzeige führen und&nbsp; eine Meldung beim Gesundheits- und beim Verkehrsamt sowie im Gesundheitsressort kann folgen.


Seit 2006 hat sich die Zahl der Anzeigen gegen 14- bis 18-Jährige auf 670 im Jahr verdoppelt. 84 Prozent der Fälle entfallen auf Haschisch und Marihuana. (red)




source: http://derstandard.at/1363705675165/Por ... rimineller

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Murbua
Titel:   BeitragVerfasst am: 25.03.2013, 10:45 Uhr



Beiträge: 261



breaking the taboo (o-ton mit poln. subs)
 
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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 25.03.2013, 11:17 Uhr
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Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
wenn schon, denn schon:


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Toxie
Titel:   BeitragVerfasst am: 26.03.2013, 16:09 Uhr



Beiträge: 107

tja, leider ist in österreich von dieser richtungsänderung in sachen drogenpolitik nicht viel zu merken: siehe mikl-leitners kürzliche kritik an der substitutionstherapie und - noch besser! - der vorschlag, haartests bereits bei drogenerstverdacht durchzuführen. super idee, dann können die sicherheitskräfte gleich jeden einsackeln, der in den letzten paar monaten ein oferl geraucht hat... macht sich vor allem sehr gut in den anzeigen-statistiken, die man ja bei der debatte so gerne als erfolgsmaßstab heranzieht.
wie lange das wohl noch dauert, bis man hierzulande endlich von dem dumpfen law'n'order dogma abweicht....
 
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Murbua
Titel:   BeitragVerfasst am: 28.03.2013, 18:05 Uhr



Beiträge: 261

mikl-fekter weiss es: http://derstandard.at/1363706248504/Haa ... er-richtig

sie will nur einen frisur-hype auslösen: die damen gebleicht, die burschen raisert (und die nerds gebleicht mit teilrasur)

absetzen ohne polit-pension, die expertin.
 
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Shine
Titel:   BeitragVerfasst am: 28.03.2013, 22:16 Uhr
gorilla


Beiträge: 232
Wohnort: gradec
der Artikel im Standard ist GANZ WUNDERBAR Cool

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...manchmal tun wir das was wir tun wollen deshalb nicht damit die Anderen nicht merken was wir tun wollen
 
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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 01.10.2013, 19:14 Uhr
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Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
und täglich grüßt die studie die beweist, dass prohibition oder krieg gegen drogen genau gar nix bringt...

Zitat:

"Krieg gegen Drogen" steht vor dem Scheitern

Der weltweite "Krieg" gegen die Produktion und den Handel von Drogen steht einer Studie zufolge vor dem Scheitern. Nicht nur sei das Angebot von Heroin, Kokain und Cannabis in den USA und der EU weiter ungebrochen, zudem seien die Preise gefallen und die Qualität habe sich verbessert.

Die Forscher untersuchten dafür Daten von sieben staatlichen Programmen, die über mehr als ein Jahrzehnt die Entwicklung auf dem internationalen Drogenmarkt verfolgten.

Billiger und reiner

Drei Programme überwachten den internationalen Drogenhandel, drei konzentrierten sich auf den US-Markt und eines auf die Lage in Australien. Laut der Studie fiel in den USA zwischen 1990 und 2007 der Endverkaufspreis für Heroin, Kokain und Cannabis unter Berücksichtigung der Inflation um 81, 80 beziehungsweise 86 Prozent.

Zugleich stieg der durchschnittliche Reinheitsgrad der Drogen um 60, elf beziehungsweise 161 Prozent. In 18 Ländern Europas fiel zwischen 2000 und 2009 der Preis für Kokain um 51 Prozent und für Heroin um 74 Prozent.

Richtungswechsel

Auch in Australien gingen die Drogenpreise zwischen 2000 und 2010 teils stark zurück: Kokain verbilligte sich um 14 Prozent, die Preise von Heroin und Cannabis fielen um jeweils 49 Prozent. "In dieser Zeit stieg die Beschlagnahmung von Drogen auf wichtigen heimischen Märkten allgemein an", schrieben die Forscher unter Leitung von Evan Wood vom HIV/AIDS-Forschungszentrum in Vancouver (Kanada). Dennoch seien mit wenigen Ausnahmen die Preise für illegale Drogen seit 1990 gefallen, während sich ihre Qualität verbessert habe.

"Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Bemühungen zur Kontrolle des globalen illegalen Drogenmarkts durch Durchsetzung der Gesetze am Scheitern sind", hieß es in der Studie. Sie dürfte Befürwortern eines Richtungswechsels in der Drogenpolitik Auftrieb geben. Vor allem in den Ländern in Zentral- und Südamerika, die besonders unter dem Kampf gegen die Drogen leiden, gibt es Überlegungen, Drogen teilweise zu entkriminalisieren und ihren Verkauf unter staatliche Aufsicht zu stellen, um so der Drogenkriminalität den Boden zu entziehen.

science.ORF.at/APF/APA
http://science.orf.at/stories/1725834/


Die Studie:
"The temporal relationship between drug supply indicators: an audit of international government surveillance systems" ist am 30. September 2013 in "BMJ Open" erschienen (doi:10.1136/bmjopen-2013-003077).



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