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dacleadeux
Titel: "Heil Bier ist nicht normal"  BeitragVerfasst am: 15.03.2012, 09:34 Uhr



Beiträge: 135

der vorfall zu diesem prozess wurde auf g24.at vor ca. 2 jahren bereits geschildert:

"Heil Bier ist nicht normal"
Colette M. Schmidt , 14. März 2012 19:34

Tag zwei im Prozess gegen acht Männer wegen NS-Wiederbetätigung und schwerer Körperverletzung - zwei waren RFJ-Funktionäre

Graz - Nein, man habe nicht "Heil Hitler! oder Heil Strache! " gerufen, sagen Richard P. und Christian J. bei ihrer Einvernahme am Landesgericht am Mittwoch in Graz. Sie sind zwei von acht Angeklagten, die sich wegen schwerer Körperverletzung und NS-Wiederbetätigung bei einem Überfall im Jänner 2010 im Grazer Studentenlokal Zeppelin verantworten müssen. "Heil Bier!" habe man gerufen, das hätten die Zeugen vielleicht falsch verstanden, erklärt Christian J. dem Richter, das sei "eine ganz gewöhnliche Grußformel".
chter Raimund Frei wird nicht das erste Mal ungehalten, weil er sich " nicht gerne verscheißern lasst" von den Männern, die nichts mit der Neonazi-Szene zu tun haben wollen: "Heil Bier ist nicht normal", sagt er, "grüßen Sie Leute auf der Straße mit Heil?" Der Angeklagte kontert: " Kommt darauf an, wenn ich treffe."

Mindestens 17 Zeugen haben den Vorfall im Zeppelin beobachtet, andere einen weiteren beim Public Viewing des WM-Spiels Deutschland gegen Ghana im Juni 2010 am Karmeliterplatz, bei dem vier der Männer ebenfalls involviert gewesen sein sollen. Wegen Wiederbetätigung stehen die acht im Alter zwischen 21 und 32 im Mai gesondert vor Gericht.

"Leitwolf"

Doch ihr Gedankengut ist auch bei dieser Verhandlung Thema. P. ist laut Staatsanwaltschaft von Zeugen als "Leitwolf" der Gruppe, die in Blood-&-Honour-Leiberln Menschen - etwa durch Tritte ins Gesicht - schwerst verletzt haben soll, erkannt worden. Er und J. sagen wie schon die Mitangeklagten am Montag, sie seien unschuldig. Sie erinnern sich an wenig und beantworten viele Fragen gar nicht. Auch seine Freundin könne sich "nach Rücksprache mit mir" an nichts erinnern, sagt P.Warum viele Zeugen Nazi-Lieder von ihnen gehört haben wollen, könne er sich nicht erklären, sagt "Leitwolf" P. dem Richter grinsend.Zwei der Angeklagten, der Bruder von Christian J., Stefan J. und Markus L., behaupten über zwei Jahre nach dem Vorfall plötzlich, gar nicht dabei gewesen zu sein.

Warum sie und ihre Freunde das erst jetzt sagen, können sie nicht so recht erklären. L. hat plötzlich ein Alibi in Stockerau, wo er mit seiner Verlobten und deren Eltern zu Abend gegessen haben will. Die Schwiegermutter in spe wolle aber nicht aussagen. "Warum nicht?", will der Richter wissen. "Sie arbeitet für die SPÖ und hat Angst, weil der Prozess medial breit getreten wird", so L.Dass der Prozess mediales Interesse erweckt, mag auch daran liegen, dass die beiden Brüder J. Funktionäre im Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ) waren. Sie haben auch als einzige keine Pflichtverteidiger, sondern die selbe Anwaltskanzlei, die FP-Nationalrätin Susanne Winter erfolglos gegen den Vorwurf der Verhetzung verteidigte und für den steirischen FPÖ-Chef Gerhard Kurzmann den gerade bestätigten Freispruch in der Causa des Onlinespiels Moschee baba erkämpfte.

Die großen Unbekannten

Stefan J. will nun nach zwei Jahren nicht im Zeppelin gewesen sein. Der Richter glaubt ihm das offenbar nicht. Statt J. und L. sind nun zwei schlägernde Unbekannte in den Erinnerungen der Angeklagten aufgetaucht: groß mit schwarzem Haar. Mehr wisse man von den beiden nicht.

Als Susanne Ecker, Anwältin auf der Opferseite, eine Myspace-Seite von Christian J. vorlegt, wo dieser als "rechter Recke aus der Stadt der Volkserhebung" auftritt, bekommt J. noch größeren Erklärungsnotstand. Dann leugnet er, dass es seine Seite war.Wie der Standard 2011 berichtete, tauchten die Angeklagten Stefan J., Richard P. und Gerhard T. 2007 auch auf dem Sommerfest des neonazistischen Bunds Freier Jugend mit Ex-Vapo-Aktivisten Gottfried Küssel auf. Küssel sitzt wegen der Neonazi-Seite Alpen-Donau.Info in Untersuchungshaft. (Colette M. Schmidt, DER STANDARD, 15.3.2012)

http://derstandard.at/1331207349905/Pro ... cht-normal
 
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