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skillz
Titel: Diagonale 2013 - 12.-17. März 2013  BeitragVerfasst am: 11.03.2013, 11:32 Uhr
-.*.-


Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
Die Diagonale beginnt diese Woche mit der Eröffnung am Dienstag. Ein spannendes Filmprogramm macht Graz wie jedes Jahr wieder zur temporären Filmhauptstadt Österreichs.

Diagonale 2013


Zitat:
Die Diagonale – Festival des österreichischen Films versteht sich als Forum für die Präsentation und Diskussion österreichischer Filmproduktionen. Ziel und Aufgabe der Diagonale ist die differenzierte, vielschichtige und kritische Auseinandersetzung mit dem heimischen Kino sowie dieses Filmschaffen stärker in die mediale Aufmerksamkeit und damit in den öffentlichen Diskurs zu rücken. Dementsprechend stehen die Filmemacher/innen und ihre Arbeiten im Zentrum des Festivals, das mit seiner akzentuierten Programmauswahl eine einzigartige Möglichkeit bietet, das österreichische Filmschaffen in seiner ganzen Vielfalt kennen zu lernen, aktuellen künstlerischen Tendenzen nachzuspüren und so manche filmische (Wieder-)Entdeckung zu machen.


Das Programm ist sehr umfangreich. Ich werde versuchen meine perönlichen Highlights hier zusammenzutragen.

Alle Infos hier: http://www.diagonale.at


Hier der (wie immer weirde) Trailer zur Diagonale:


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helsinki
Titel:   BeitragVerfasst am: 15.03.2013, 09:51 Uhr



Beiträge: 65
Wohnort: Graz
Bei Radio Helsinki werden noch bis Sonntag jeweils zwischen 9 und 10 Uhr Tickets für die Diagonale verlost.

Also Radio auf 92.6 MHz drehen oder Livestream hören unter www.helsinki.at/
 
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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 17.03.2013, 22:42 Uhr
-.*.-


Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
Diagonale 2013 Review:

Resumee: Wieder eine tolle Diagonale mit vielen österreichischen Filmen, die es echt wert sind gesehen zu werden. Es ist echt eine tolle Sache für Graz, dass das Filmfestival hier stattfindet!


Meine Diagonale Selection 2013:

Schulden G.M.B.H.
Dokumentarfilm, AT 2013, 75 min
Regie: Eva Eckert

Vom Geschäft mit der Zahlungsunfähigkeit. Nüchternen Blicks fokussiert die Kamera die Arbeitsroutinen von Inkasso- und Detektivbüros, Gerichtsvollzieher/innen und Schuldenberater/innen. Deren eingespieltes Handeln steht im krassen Gegensatz zur Ausnahmesituation, mit der ihre verschuldeten Gegenüber ringen. Deduktiv spannt Eva Eckert den thematischen Bogen und erwehrt sich moralischer Parteinahme. Ein Panoramablick hinter die Kulissen des schnellen Glücks auf Pump. www.schuldengmbh.at

g24.at Review: Sollte Mensch gesehen haben! Eine spannende Doku, die die Kehrseite der Konsumgesellschaft beleuchtet.

Elektro Moskva
Dokumentarfilm, AT 2013, 89 min
Regie: Elena Tikhonova, Dominik Spritzendorfer

Lo-Fi-Sound, klangliche Imperfektion: Sensation. Elektro Moskva ist eine essayistische Erzählung über sowjetische und postsowjetische „Elektrogeschichte“ – von Theremin über Synthesizer bis zu Abhörgeräten des KGB. Zu sphärisch-kosmischen Chillout-Sounds und experimentellen Noisetapeten geraten Sammler und Bastler angesichts der quasi-futuristischen Apparaturen ins Schwärmen. Elektrifizierter Götzenkult zwischen militärischer Praxis und Populärkultur: „You felt like in a spaceship.“ You still do. www.elektromoskva.com

g24.at Review: Ein Muss für Synthie-Fans, aber auch für Freunde weirder Electronica. Sehr empfehlenswert!

Der Blick in den Abgrund
Dokumentarfilm, AT/DE 2013, 82 min
Regie: Barbara Eder

Die kriminalistische Suche nach dem vermeintlich „Bösen“ und „Abgründigen“ ist heute ein viel bemühtes TV- und Kinomotiv. Wie verhält sich aber ein so genannter Profiler im richtigen Leben, worin liegt sein Ansporn? Barbara Eder begleitet sechs internationale Expert/innen während ihrer Arbeit und Freizeit. Sie sucht nach Normalität in einem Job, der den Spaß am Leben kosten kann – und findet beides: Medienklischee und bitterernste Realität.

g24.at Review: Ein trockenes Portrait von Profilern in aller Welt. Ich bin ehrlich gesagt eingenickt und hatte etwas Powernapping zwischen Leichen und FBI Heroen im Ruhestand. Nur für Kriminal-Nerds würde ich sagen.

Jakarta Disorder
Dokumentarfilm, AT 2012, 88 min
Regie: Ascan Breuer

Im Herzen der Megacity Jakarta sollen über Jahrzehnte gewachsene Slumsiedlungen einem gigantischen Wohnbauprojekt weichen. Für deren Bewohner/innen wird die städtebauliche Entwicklung zur Existenzfrage. Zwei Frauen proben den Widerstand gegen die lokale Gesetzeswillkür. Sie postulieren die Teilhabe an jener Freiheit, die Indonesiens noch junge Demokratie verheißt, der armen Bevölkerungsmehrheit aber bis dato verwehrt worden ist. www.goldengirls.at

g24.at Review: Ein toller Film über Indonesiens Megacity. Es gelingt dem Regisseur sehr gut arme Aktivist*innen in Jakarta zu zeigen, ohne auf den Mitleids-Faktor zu setzen. Ein Film über Selbstermächtigung und Engagement, auch in schwierigsten Verhältnissen.

Der Held
Spielfilm kurz, AT 2013, 30 min
Regie: Peter Hengl

Als „Real-Life-Superhero“ patrouilliert Bürofachkraft Klaus in den Straßen von Wien. Nicht selten beschränken sich seine Rundgänge auf das Einsammeln von Abfall. Sei’s drum: „Die Menschen brauchen jemanden der da ist, der aufpasst.“ Als er seine 15-jährige Tochter vor einem vermeintlichen Übergriff schützen will, blamiert er sie bis auf die Knochen. Doch Klaus’ Zeit wird kommen. Jede Stadt braucht ihre Held/innen.

g24.at Review: Fantastischer und sympatischer Kurzfilm - der beste aus Österreich den ich seit Jahren gesehen habe.

Meine Keine Familie
Dokumentarfilm, AT 2012, 95 min
Regie: Paul-Julien Robert

Die ersten zwölf Jahre seiner Kindheit verbrachte Paul-Julien Robert am Friedrichshof, der größten Kommune Europas. Die Skandale und die Bewunderung für die kurzzeitig gelebte, bald schon im Scheitern begriffene Utopie sind heute großteils vergessen. In und mit den Kindern von damals lebt die Geschichte aber fort: Mitunter sehr schmerzhaft hat sie sich in deren Biografien eingebrannt. So führt auch die Identitäts-Suche des Filmemachers in die Vergangenheit. Ein sehr persönliches Zeitdokument. www.meinekeinefamilie.at

g24.at Review: Der persönlichste und bewegendste Film der Diagonale - zumindest für mich. Absolut empfehlenswert! Ab Mitte April im Kino! EVtl sogar mit den eigenen Eltern anschaun!

Libya Hurra
Dokumentarfilm, AT 2012, 73 min
Regie: Fritz Ofner

Während der letzten Wochen des Regimes Muammar al-Gaddafis begibt sich Fritz Ofner auf einen Roadtrip durch jenes Libyen, das in den TV-Sensationsbildern meist ausgespart bleibt. Ofner sucht die Normalität hinter der Frontlinie, konzentriert das Dokumentarische auf sein Kernpotenzial: die Konservierung eines kollektiven Taumels. Der resultierende Gesamteindruck ist ein subjektiver, bewusst fragmentarischer. Der Schnappschuss eines historischen Ausnahmezustands. www.fritzofner.info

g24.at Review: Bilder aus Libyen. Starke Bilder eines Landes im Umsturz. Bestürzend, Bewegend - von der Front. Anschaun!

Schlagerstar
Dokumentarfilm, AT 2013, 90 min
Regie: Marco Antoniazzi, Gregor Stadlober

Wer will heute feiern? Hände in die Höh’! Auch nach zwanzig Jahren hat sich Unterhaltungsmusiker Marc Pircher Charme und Natürlichkeit bewahrt, was ihm die Fans mit Treue und Plattenkäufen vergelten. Schlagerstar ist dabei, wenn Pircher Bühnen und Herzen gleichermaßen einnimmt. Aber auch, wenn er für Fotos posiert und am Plattentisch die Werbetrommel rührt. Schlager ist Traumschmiede und lukratives Business zugleich, ambivalent und vereinnahmend. Ein intelligentes Porträt mit Ohrwurmgarantie. www.schlagerstar-derfilm.com

g24.at Review: Marc Pircher lässt die Kamera nahe ran und somit ergibt sich ein intimer Einblick in ein Business, das volkstümliche Musik verkauft. Im Film bekommt mensch einen guten Eindruck vom Business und auch vom Publikum. Sehenswert!


Den einzigen Feature Film den ich mir angeschaut habe, Diamantenfieber, der war nicht wirklich toll, hab nicht einmal Bock jetzt die Infos zusammenzuschreiben dafür. Den kann mensch echt vergessen.

Es gab sonst auch noch viele tolle Filme. Leider hab ich die verpasst.
Freu mich schon auf 2014!

Und super, dass es in Österreich so viele tolle Filmemacher*innen gibt!!

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