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I
Titel: FR 10.1. Sich solidarisch gut ernähren  BeitragVerfasst am: 17.12.2013, 14:34 Uhr



Beiträge: 1342

KLEINeFARM GELAWI - Gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft

Infoabend




Was können wir tun, damit wir gute Lebensmittel bekommen, die solidarisch und umweltverträglich erzeugt werden und kleinbäuerliche ökologisch wirtschaftende Betriebe gestärkt werden? Wir wollen euch das Modell der Gemeinschaftsgetragenen Landwirtschaft (Gelawi) der KLEINenFARM vorstellen, bei der jede*r dazu beitragen kann, dass samenfeste Gemüsesorten erhalten, gesunde Böden aufgebaut und Kreisläufe geschlossen werden.

Ab Frühjahr 2014 ist es wieder möglich, als Ernteanteilsnehmer*in mitzumachen, saisonales Gemüse über die Gelawi zu beziehen und Mitglied einer sympathischen solidarischen Gemeinschaft zu werden.

Der Gelawi-Infoabend findet am Freitag dem 10.1. 2014 um 18 Uhr im Spektral (Lendkai 45, Graz) statt und alle interessierten sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen! Wir freuen uns auf euch!

Detailliertere Infos zur Gelawi:
http://www.kleinefarm.org/?page_id=361

Die KLEINeFARM:
http://www.kleinefarm.org

Portrait-Video Elevate Award Steiermark 2013:
http://vimeo.com/75756324
 
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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 17.12.2013, 17:55 Uhr
-.*.-


Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
ist die KleineFarm in der Steiermark das einzige Gelawi Projekt bis jetzt?

Wenn ja wundert es mich, dass da nicht mehr in der Richtung passiert...

Nachfrage - vor allem nach BIO - gäbe es genug, siehe:
http://steiermark.orf.at/news/stories/2620392/

_________________
**********
 
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migraineboy
Titel:   BeitragVerfasst am: 17.12.2013, 23:50 Uhr



Beiträge: 216

skillz hat folgendes geschrieben:
ist die KleineFarm in der Steiermark das einzige Gelawi Projekt bis jetzt?

Wenn ja wundert es mich, dass da nicht mehr in der Richtung passiert...

Nachfrage - vor allem nach BIO - gäbe es genug, siehe:
http://steiermark.orf.at/news/stories/2620392/


Weil das geld was dafür zur verfügung stehen würde von permakulturkurs anbietern abgeschöpft wird. Wenn sich ein paar leute die hunderte euros für kurse ausgeben zusammen einen acker pachten würden. Würd mehr weitergehen .
 
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I
Titel:   BeitragVerfasst am: 18.12.2013, 12:15 Uhr



Beiträge: 1342

migraineboy hat folgendes geschrieben:
skillz hat folgendes geschrieben:
ist die KleineFarm in der Steiermark das einzige Gelawi Projekt bis jetzt?

Wenn ja wundert es mich, dass da nicht mehr in der Richtung passiert...

Nachfrage - vor allem nach BIO - gäbe es genug, siehe:
http://steiermark.orf.at/news/stories/2620392/


Weil das geld was dafür zur verfügung stehen würde von permakulturkurs anbietern abgeschöpft wird. Wenn sich ein paar leute die hunderte euros für kurse ausgeben zusammen einen acker pachten würden. Würd mehr weitergehen .


Ich würd das nicht gegeneinander ausspielen. Es gibt auch Kurse, die mmn preislich total ok sind. Und dzt ist es halt einfach noch nötig, dass die Kursleiter*innen auch ein Einkommen drüber beziehen können.

Zusammen einen Acker pachten passiert zb hier:
http://bodenfreikauf.wordpress.com
und mensch kann noch miteinsteigen bei Interesse soweit ich weiß.
In Hart/St. Peter wirds auch bald was ähnliches geben wahrscheinlich. Ist aber noch nicht spruchreif.

In der Stmk sind meines Wissens nach dzt 2-3 weitere Gelawi/CSA-Projekte am starten:
http://www.wieserhoisl.at
http://nahversorgungs.net/hofgemeinscha ... rnitz.html
http://www.milchstrasse.at/de-edler-94.html

Da passiert also (wie auch österreich- und europaweit) sehr viel und sehr schnell. Smile
Und wenns erst ein paar über einige Jahre hinweg gut funktionierende herzeigbare Projekt gibt, wird das Interesse der bisher noch skeptischeren Bäuerinnen/Bauern sicher steigen und viele weitere werden umsteigen. Was CSA mmn auf jeden fall leisten kann ist nämlich, kleinstrukturierte bäuerliche Landwirtschaften zu erhalten bzw auch neue zu etablieren. Das funktioniert durch die Vorfinanzierung Anfang des Jahres durch die Community und das gemeinsame Übernehmen der Riskos (Ernteausfälle, etc) bestens. Das wird viele Bäuerinnen/Bauern überzeugen.
CSA kann allerdings noch viel mehr: widerstandsfähige, krisensichere Gemeinschaften schaffen; die Marktlogik ein ganzes Stück weit aufheben; innerhalb der Mitglieder durch unterschiedlich hohe selbst gewählte Beiträge umverteilen, damit sowas nicht wieder zu einem elitären Projekt für finanziell besser gestellt wird; etc etc.

In Japan und den USA versogen sich übrigens bereits viele Millionen Menschen via CSA / Solidarischer Landwirtschaft. : )
 
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migraineboy
Titel:   BeitragVerfasst am: 18.12.2013, 12:36 Uhr



Beiträge: 216

I hat folgendes geschrieben:
migraineboy hat folgendes geschrieben:
skillz hat folgendes geschrieben:
ist die KleineFarm in der Steiermark das einzige Gelawi Projekt bis jetzt?

Wenn ja wundert es mich, dass da nicht mehr in der Richtung passiert...

Nachfrage - vor allem nach BIO - gäbe es genug, siehe:
http://steiermark.orf.at/news/stories/2620392/


Weil das geld was dafür zur verfügung stehen würde von permakulturkurs anbietern abgeschöpft wird. Wenn sich ein paar leute die hunderte euros für kurse ausgeben zusammen einen acker pachten würden. Würd mehr weitergehen .


Ich würd das nicht gegeneinander ausspielen. Es gibt auch Kurse, die mmn preislich total ok sind. Und dzt ist es halt einfach noch nötig, dass die Kursleiter*innen auch ein Einkommen drüber beziehen können.



Permakultur bauern können nur von permakultur leben wenn sie ihr wissen teuer weiterverkaufen. Wissen dass man sich nicht durch den kauf wertloser diplome aneignen muss, sondern was sich ein halbwegs kluger mensch mit all der frei verfügbaren information sehr einfach selbst aneignen kann. Ist ja keine rocketscience. Viele dieser permakultur kurse stinken nach abzocke. Wenn ich gewissenlos wäre würde ich auf meinen bauernhof auch solche kurse anbieten und mir eine goldene nase verdienen. Aber bring ich einfach nicht übers herz freie information teuer zu verkaufen.

Ach und dieses ewige gesuder sich zusammen zu schließen und boden zu kaufen kann ich auch nicht mehr hören. Boden ist so billig, dass echt jeder der wirklich will sich sowas auch kaufen kann. Dann kann man auch noch mitstreiter finden, aber zuerst immer alles in gruppen bereden, planen usw ist mühsam und verschwendete zeit die man dafür nutzen hätte können wirklich was zu tun.
 
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Murbua
Titel:   BeitragVerfasst am: 19.12.2013, 12:51 Uhr



Beiträge: 261

I hat folgendes geschrieben:
die Marktlogik ein ganzes Stück weit aufheben; innerhalb der Mitglieder durch unterschiedlich hohe selbst gewählte Beiträge umverteilen, damit sowas nicht wieder zu einem elitären Projekt für finanziell besser gestellt wird; etc etc.


- machen die KleineFarm das so?

auf der homepage liest sich das so:

"Die Höhe des konkreten Beitrages wird anhand eines Richtwerts selbst eingeschätzt und richtet sich nach dem Finanzbedarf des Hofes und dem wirtschaftlichen Leistungsvermögen der ErnteanteilnehmerInnen. Der Richtwert für einen kleinen Anteil wird nächstes Jahr 300 Euro, für einen großen Anteil 600 Euro für 24 Wochen betragen. Bei einer Teilnahme für 30 Wochen beträgt der Richtwert für einen kleinen Anteil 375 Euro, für einen großen Anteil 750 Euro. Wer nach Selbsteinschätzung einen höheren Betrag bezahlen will, ermöglicht es Personen, die gerne bei der Gelawi mitmachen wollen, aber sich den Betrag in voller Höhe nicht leisten können, trotzdem teilzunehmen. "

300¤ auf einmal abdrücken ist schon ganz schön happich, und das für nen "kleinen anteil"... monatsweise sind das dann ca. 50¤? (300 durch 24 wochen)

gibts das dann auch monatsweise? (falls ich zb im sommer heimfahre... )
 
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migraineboy
Titel:   BeitragVerfasst am: 19.12.2013, 13:39 Uhr



Beiträge: 216

Mir scheinen die preise zu teuer. So teuer nämlich, dass das allein schon der beweis dafür ist dass es gut ist dass es nicht mehr solche gelawi gibt. Wenn jeder eine gelawi hätte würden offensichtlich alle verarmen.
 
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Toxie
Titel:   BeitragVerfasst am: 19.12.2013, 16:37 Uhr



Beiträge: 107

migraineboy hat folgendes geschrieben:
Mir scheinen die preise zu teuer. So teuer nämlich, dass das allein schon der beweis dafür ist dass es gut ist dass es nicht mehr solche gelawi gibt. Wenn jeder eine gelawi hätte würden offensichtlich alle verarmen.


Ja, grundsätzlich find ich die "preise" auch nicht gerade schmal. aber so drastisch würd ich das jetzt auch nicht ausdrücken.
ich weiß ja nicht, wie CSA/gelawi allgemein definiert ist, aber ich kann mir auch modelle vorstellen, wo gar kein geld involviert ist. hab auch schon projekte gesehen, also farms wo z.B. leute in finanziell o. sozial schwierigen lagen beim ernten u. anderen arbeiten helfen und dafür einen anteil der ernte bekommen bzw. auch temporär am hof wohnen können. solche ideen find ich auf jeden fall klass! und das muss ja auch nicht nur als "soziales" projekt funktionieren, sondern geht auch sicher mit "gewöhnlichen" leuten, die einfach gerne selbst bei der erzeugung ihrer nahrung mithelfen wollen.
wenn es manche leute anders angehen und eben geld verlangen, dann muss man das aber auch akzeptieren. man muss da ja nicht mitmachen, wenn's einem gegen den strich geht.
 
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I
Titel:   BeitragVerfasst am: 31.12.2013, 15:32 Uhr



Beiträge: 1342

Toxie hat folgendes geschrieben:
migraineboy hat folgendes geschrieben:
Mir scheinen die preise zu teuer. So teuer nämlich, dass das allein schon der beweis dafür ist dass es gut ist dass es nicht mehr solche gelawi gibt. Wenn jeder eine gelawi hätte würden offensichtlich alle verarmen.


Ja, grundsätzlich find ich die "preise" auch nicht gerade schmal. aber so drastisch würd ich das jetzt auch nicht ausdrücken.
ich weiß ja nicht, wie CSA/gelawi allgemein definiert ist, aber ich kann mir auch modelle vorstellen, wo gar kein geld involviert ist. hab auch schon projekte gesehen, also farms wo z.B. leute in finanziell o. sozial schwierigen lagen beim ernten u. anderen arbeiten helfen und dafür einen anteil der ernte bekommen bzw. auch temporär am hof wohnen können. solche ideen find ich auf jeden fall klass! und das muss ja auch nicht nur als "soziales" projekt funktionieren, sondern geht auch sicher mit "gewöhnlichen" leuten, die einfach gerne selbst bei der erzeugung ihrer nahrung mithelfen wollen.
wenn es manche leute anders angehen und eben geld verlangen, dann muss man das aber auch akzeptieren. man muss da ja nicht mitmachen, wenn's einem gegen den strich geht.


genau, es gibt international die verschiedensten modelle. und auch hierzulande immer mehr verschiedene ansätze. es muss natürlich das ziel sein, dass alle menschen unabhängig von ihrem einkommen/vermögen zugang zu gutem essen bekommen und gleichzeitig eine wachsende zahl kleinstrukturierter landwirtschaften entstehen kann. damit wir in die richtung weiterkommen müssen wir viel experimentieren. ein "richtiges leben im falschen system" ist aber natürlich bekanntlich schwierig. es gibt im kapitalismus leider verschiedene zwänge, denen nicht leicht zu entkommen ist. weiterkommen werden wir sicher nur mit kollektiven ansätzen und wachsenden netzwerken. so wird es hoffentlich gelingen, unsere lebensmittelversorgung etc zunehmend zu demonetarisieren (aka sharen statt (ver)kaufen).

@ murbua: monatsmäßig geht nicht bei der kleinen farm gelawi. (sonst wäre die finanzierung nicht sicherzustellen.) studis, die dabei sind und im sommer weg, geben ihren anteil dann an andere members weiter. da gibts diverse möglichkeiten für sinnvolle vereinbarungen. die leute reden sich direkt zusammen.

es ist zwar super, wenn mensch den gesamten jahresbeitrag schon am anfang des jahres überweisen kann, aber nicht unbedingt muss. mensch kann einfach auch nur mal einen teil anzahlen. ulli&scott sind da recht flexibel.

zum "kleinen anteil": ist fast immer viel mehr gemüse, als ich in einer woche zu verkochen schaffe. Smile reicht locker für 2 menschen, die viel gemüse essen.
 
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