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skillz
Titel: Vegane Kinderernährung ist eine Form der Körperverletzung  BeitragVerfasst am: 22.06.2014, 09:51 Uhr
-.*.-


Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
ich stell den artikel hier mal zur diskussion und würde mich freuen meinungen und weitere links zum thema zu bekommen

"Vegane Kinderernährung ist eine Form der Körperverletzung"
Reinhard Jellen 05.06.2014

Uwe Knop über den Veganismus-Hype

Debatten über gesundes Essen und Veganismus bestimmen den Zeitgeist und nehmen immer wieder sakrale Züge an. Der Diplom-Ökotrophologe Uwe Knop widerspricht der neuen Ernährungsreligion.

Zitat:



Herr Knop, Sie bezweifeln die Ergebnisse von Ernährungsstudien, die herausgefunden haben wollen, dass veganes Essen gesünder ist. Warum?

Uwe Knop: Weil kein einziger Beweis existiert, dass irgendeine Ernährung gesünder ist als die andere. Ernährungswissenschaften liefern nur Hypothesen, die niemals überprüft werden können: Denn man kann keine Studien durchführen, die Beweise liefern, weil diese placebokontrolliert und randomisiert sein müssen.

Allein der sehr wichtige Studienfaktor Randomisierung - also das zufällige Verteilen der Menschen in die Studiengruppen, damit diese vergleichbar sind - ist unmöglich: Denn welcher normale Esser hört schon gerne: "Sie sind in die vegane Gruppe gelost worden und dürfen jetzt fünf Jahre lang während der Studienlaufzeit keine tierischen Lebensmittel essen und trinken." Umgekehrt will man sich den Aufschrei der Empörung gar nicht vorstellen: Ein Veganer wird in die Allesesser-Gruppe randomisiert …

Auch wenn in manchen Studien beobachtet wurde, dass Veganer gesünder seien und länger lebten: Die Gründe, warum das so war, die sind vollkommen unbekannt - die Confounder lassen grüßen! Confounder sind die unbekannten Einflussfaktoren des Lebens, die jedes Ergebnis von Beobachtungsstudien, sei es noch so "reingerechnet" nichtig machen.

Ob es also die Ernährung war oder der Verzicht auf Drogen und Sex, schlechter Schlaf wegen Blähungen oder gänzlich unbekannte Gründe oder Abgründe veganen Lebensstils - kein Mensch weiß es. Wie in der Ernährungsforschung üblich gibt es natürlich auch Studien, die genau das Gegenteil von gesund zeigen: Veganer haben ein höheres Thrombose- und Gefäßverkalkungsrisiko aufgrund diverser Nährstoffmängel.

Schadet veganes Essen allgemein der Gesundheit?

Uwe Knop: Pauschale Allgemeinaussagen sind in der Ernährungsforschung nicht möglich, man muss immer den Einzelfall betrachten. Und da kann vegane Ernährung durchaus der Gesundheit schaden. Denn wer sich nicht akribisch mit tierfreier Ernährung beschäftigt und genau weiß, welche Nährstoffe in welchen Nahrungsmitteln enthalten sind, dem drohen diverse Defizite: Möglich ist beispielsweise ein Mangel an Eiweiß, Eisen, Kalzium, Jod, Zink, B-Vitaminen und essenziellen Fettsäuren - das wiederum kann zu Folgeerkrankungen führen.

Wer darüber hinaus noch viele der völlig überteuerten veganen Fertigprodukte verspeist, dem könnten die überzahlreich darin enthaltenen Farb- und Aromastoffe, Verdickungsmittel, Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe Probleme machen - vorausgesetzt, man reagiert darauf sensibel, was bei vielen Veganern der Fall sein könnte, da Krankheiten oder Unverträglichkeiten als wesentlichen Grund für den Ernährungswandel gesehen werden.

Unter welchen Gesundheitsschädigungen leiden Veganer konkret?

Uwe Knop: Die diversen potenziellen Nährstoffdefizite können in verschiedene Beschwerdebilder münden. Schilddrüsenprobleme durch Jodmangel führen zum Beispiel unter anderem zu Müdigkeit, einem häufigen Problem in der ernährungsmedizinischen Praxis. Eisenmangel führt zu Stoffwechselstörungen, die eine Verminderung der roten Blutkörperchen und damit Sauerstoffmangel bewirken - das wiederum kann zur Schwächung des Immunsystems führen. Und der unausweichliche Mangel an Vitamin B12 führt zu unheilbaren Nervenschäden, wenn nicht künstlich nachgeholfen wird.

Viele Veganer leiden unter B12-Mangel, weil das "Nervenvitamin" nur in tierischen Produkten in einer biologischen Form enthalten ist, die ausreichend vom Körper aufgenommen und physiologisch effizient verwertet werden kann. Daher müssen Veganer zwingend Pillen schlucken, um gesund zu bleiben - ist das gesund?

Hinzu kommt: Isolierte Nahrungsergänzungsmittel sind keine komplexen Nahrungsmittel - das heißt, für die bestmögliche Aufnahme einzelner Nährstoffe braucht unser Körper weitere Substanzen aus dem Nahrungsmittel; sozusagen die gesamte Matrix, in der sich das Vitamin befindet - und die fehlt in Vitaminpillen. Darüber hinaus kann bei "Ernährungssensiblen" der hohe Gehalt an Fruktose, Ballaststoffen und anderen schwer verdaulichen Bestandteilen in veganer Kost zu Magen-Darm-Problemen führen.

Was sind die langfristigen Gesundheitsrisiken bei konsequentem Veganismus?

Uwe Knop: Alle oben aufgeführten Gesundheitsschädigungen können sich langfristig etablieren, besonders die irreversiblen Nervenschäden - und das ist ganz gefährlich bei Kindern, die ja noch wachsen und bei denen sich das neurologische System noch entwickelt. Hier kann ein Vitamin-B12-Mangel schwerwiegende Folgen haben, wenn die neurologischen Schäden beispielsweise die Gehirnentwicklung beeinträchtigen.

Nicht umsonst raten etliche Fachorganisationen bei Säuglingen und kleinen Kindern von einer veganen Ernährung ab - offiziell abgeraten wird übrigens auch Schwangeren, Stillenden, Kranken und Senioren. Für so manch kritischen Ernährungsmediziner ist vegane Kinderernährung gar eine Form der Körperverletzung, weil hier die ganz große Gefahr lauert, dass vegan ernährte Kinder aufgrund diverser Mangelzustände gesundheitliche Probleme entwickeln können, die sie ihr Leben lang begleiten.

Aber nicht nur bei Kindern gilt besondere Vorsicht: Auch Männer, die ohne "das Tier im Manne" leben, könnten spezielle Probleme bekommen - und zwar mit "ihrem besten Stück". Denn Veganer haben von allen Essern die höchsten Harnsäurespiegel - und ein hoher Harnsäurespiegel ist ein "unabhängiger Prädiktor für Erektile Dysfunktion (ED)", also ein eigener Vorhersagefaktor für Erektionsstörungen. Wenn Mann dann noch viel Soja futtert, tragen eventuell auch die östrogenartigen Substanzen mit weiblicher Geschlechtshormonwirkung ihren Teil zur potenziellen VED bei (Vegane Erektile Dysfunktion).

Welche psychischen Effekte kann eine Ernährungsumstellung mit sich bringen?

Uwe Knop: Sowohl die Uni Graz als auch die Uni Hildesheim haben herausgefunden, dass "Fleischverzichter" häufiger an psychischen Störungen wie Depressionen oder Angstzuständen leiden. Ob der Verzicht auf tierische Lebensmittel dafür verantwortlich ist, ob umgekehrt vorwiegend psychisch Labile der Pflanzenkost frönen, oder ob das Nervenkostüm durch einen Vitaminmangel instabil wird: Niemand weiß es.

Sie vertreten weiter die Position, dass Fleischverzicht nicht automatisch schlank macht. Kann man sich aber, was die Figur angeht, mit veganen Nahrungsmitteln nicht üppiger ernähren als mit tierischen Produkten?

Uwe Knop: Vegane Ernährung macht genauso wenig schlank wie Fleisch-Kost. Was beim Abnehmen zählt, das ist allein die negative Kalorienbilanz: Also weniger Energie aufnehmen als verbrauchen. Wie man den Körper in diesen Mangelzustand treibt, das interessiert ihn nicht. Auch umgekehrt ist es egal: Denn üppig essen und dick werden kann man mit oder ohne tierische Produkte - wir leben ja de facto in einem Schlaraffenland, in dem es alles zu essen gibt, was man sich vorstellen kann.

Ergo: Auch dicke Veganer leben unter uns, da können Sie sicher sein. Nur dienen sie nicht als Vorzeigeobekjekt der veganen Lobbyisten, hier steht man eher auf die Sixpack-Poser. Dazu sollte man wissen: Mit veganer Kost hat die Verwandlung von Speckman in Six-Packman nichts zu tun.

Sie bestreiten, dass der Verzehr von Fleisch negative Auswirkungen auf die Umwelt hat. Warum?

Uwe Knop: Die These der fleischfreien Erdrettungsvisionäre lautet: Weniger Tierisches essen bedeutet weniger Viehzucht - und das ist gut fürs Klima und die Umwelt. Doch diese These hakt an diversen Stellen: Laut Daten der Welternährungsorganisation FAO kann etwa sechzig Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche ausschließlich für Tierzucht genutzt werden. Würden die Menschen keine tierischen Lebensmittel mehr verzehren, müssten demnach riesige Flächen neues Agrarland entstehen, um pflanzliche Lebensmittel anzubauen, die diese Energielücke schließen. Neue Flächen bedeutet: Die Tiere, die dort leben, müssen weg - oder sie sterben bei der Ernte (Mäuse, Kaninchen, Feldhamster, Igel, Insekten …).

Hinzu kommt: Viele Gemüsesorten wie etwa Tomaten, Salat, Gurken, Zucchini, Auberginen, Spargel und mehr liefern nahezu null Kalorien - aber der Anbau verbraucht jede Menge Wasser, Dünger und Pestizide. Die Klimabilanz sieht bei weniger Fleisch demnach auch nicht gerade rosig aus. Ergo: Veganes Gemüse ist der reine Luxus zulasten der Natur. Hoch brisant würde es auch für den Bio-Landbau: Ohne Kühe & Co. kein Naturdünger - so gäbe es in der veganen Welt nur noch Bio mit Kunstdünger.

Könnte dem Welthunger mit der Umstellung von Fleischproduktion auf Soja nicht Einhalt geboten werden?

Uwe Knop: Das weiß kein Mensch. Weltrettungsszenarien, die auf dem Teller der Menschheit hochgerechnet werden, sind derart komplex, dass sie einem Blick in die Glaskugel gleichen. Diese Form der "nutri-fiction" basiert auf absolut instabilen und nicht belastbaren Rechenszenarien.

Haben Sie Informationen darüber, welche Bevölkerungsgruppen sich bevorzugt vegan ernähren?

Uwe Knop: Bei fleischfreien Kostformen dominieren die Frauen: Mehr als doppelt so viele Frauen wie Männer sind Vegetarier – so die Schätzungen, die jedoch je nach Institut unterschiedlich ausfallen (und das besonders bei Veganern, die weniger als 1% der Bevölkerung ausmachen sollen). Eine aktuelle repräsentative Umfrage unter 2.000 Deutschen hat beispielsweise ergeben: 1% der Frauen und 0% der Männer sind Veganer.

Grundsätzlich weiß man relativ wenig über Veganer - einfach deshalb, weil es so wenig davon gibt. Aufgrund dieses Diaspora-Charakters werden bei vielen Studien die wenigen Veganer mit in andere Gruppen gepackt - wie beispielsweise beim aktuellen Nationalen Ernährungsmonitoring der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und des Max Rubner-Instituts (MRI), wo Veganer und Vegetarier als gemeinsame Gruppe 2% der Bevölkerung ausmachen.

Was sind ihrer Meinung nach die Gründe für den aktuellen Veganismus-Hype?

Uwe Knop: Vorwiegend egoistisch-individuelle: Identitätssuche, Persönlichkeitsprofilierung, Gesundheit und Schlankheit. Die meisten Veganer sind anscheinend junge Hipster in Großstädten, die aus Lifestylegründen auf tierische Produkte verzichten - also weniger basierend auf dem veganen Urgedanken, dem Tierschutz. Als Veganer vermittelt man der Gesellschaft eine Botschaft: "Ich bin etwas Besonderes, denn ich esse anders als ihr." Ob dieses "Special-One"-Schild gewollt oder unbewusst vor sich hergetragen wird, das ist wohl immer eine Frage des Einzelfalls.

Können Sie antizipieren, welche Ernährungstrends uns demnächst bevorstehen?

Uwe Knop: Ganz hoch im Kurs steht aktuell die "Genbasierte Ernährung" - also Essen maßgeschneidert auf das persönliche Erbgut. Hier tummeln sich bereits diverse Anbieter von Gentests auf dem Markt - dabei weiß die Wissenschaft so gut wie nichts, und das wird auch noch sehr lange so bleiben. Also hat auch dieser Trend nur einen Zweck: Verkaufen, verkaufen (und für dumm) verkaufen.

Das gilt übrigens auch für den aktuellen Vegan-Hype: Bücher, Pillen, Gemüsehobel, Hautscanner - sehr gut für kommende Hypochonder oder Orthorektiker-, Spezialzutaten, Gesundheits-Tees, Fleischimitate, vegane Lebensmittel und weitere überteuerte Produkte des veganen Kommerzes kosten viel und wollen gekauft werden. Die Botschaft "Ich bin Veganer" wird damit auch automatisch von der Sekundärbotschaft flankiert: "Ich habe das Geld, mir all die teuren Spezialprodukte zu kaufen."

Welche Ernährungsform empfehlen Sie?

Uwe Knop: Jeder sollte das essen, was ihm schmeckt und was einem gut bekommt. Dabei ist der echte Hunger essenziell, denn nur richtiger Hunger macht Essen zum vollen Genuss - also am besten: Essen Sie nur dann, wenn Sie wirklich hungrig sind.


http://www.heise.de/tp/artikel/41/41769/1.html

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Toxie
Titel:   BeitragVerfasst am: 22.06.2014, 13:15 Uhr



Beiträge: 107

Interessanter Artikel.... Was ich nicht ganz versteh, ist, dass beim Thema Veganismus/vegetarismus immer gleich der Gesundheitsaspekt als Motiv erwähnt wird. Ich mach mir grundsätzlich viele Gedanken über die Themen Ernährung/Veganismus etc., und diskutier auch viel mit Freunden. Aber ich kenne eigentlich niemanden, der vegan o. vegetarisch geworden ist, weil er/sie sich dadurch erhofft gesünder zu werden oder abzunehmen. In den allermeisten Fällen sind ökologische oder ethische Gründe ausschlaggebend. Natürlich gibt's dann auch die, die es machen weil's cool/hip/radikal oder was auch immer wirkt. Aber wenn sich diese Menschen dadurch mit dem Thema auseinandersetzen und ein Bewusstsein über die Auswirkungen der eigenen Ernährung entwickeln, finde ich eigentlich nichts schlechtes daran...

Was mir in dem Artikel schon ziemlich polemisch vorkommt, sind Statements wie: Veganes Gemüse sind purer Luxus zulasten der Natur (????). Ja, es gibt wahrscheinlich Sorten, die aufwendig zu kultivieren sind und verhältnismäßig wenig "hergeben". Unerwähnt bleiben aber andere Sorten von Gemüse und v.a. Getreide, die enorm viele und wertvolle Nährstoffe besitzen und mit den entsprechenden Methoden auch sehr nachhaltig angebaut werden können. Natürlich stellt sich immer die Frage, wie dass dann in der Massenproduktion aussieht (also, wenn plötzlich die Mehrheit der Menschen vegan ernährt werden müsste). Aber so schwarz, wie Knop die Situation hier darstellt, glaub ich nicht dass sie ist.

Und selbst wenn eine weltweite vegane Ernährung wirklich nicht wesentlich "ökologischer" wäre:dieser Umstand würde noch immer nicht eine industrielle Massentierhaltung/-schlachtung rechtfertigen, die heute Dimensionen angenommen hat, dass es im wahrsten Sinne des Wortes der Sau graust!

Im Grunde sollte jeder Mensch für sich abwegen, was er/sie für sinnvoll hält. Ich bin auch kein Freund von Leuten, die sagen: ich ernäh mich bio und vegan und habe damit das ultimative Rezept für eine bessere Welt. Aber Veganismus so zu verteufeln, wie es dieser Artikel mmn tut, halt ich für noch problematischer. Was soll der Schluss daraus sein: Einfach weitermachen wie bisher? Das kann's wohl nicht sein...


Bei der Gelegenheit kann ich nur noch mal auf die Doku "Nie wieder Fleisch" verweisen, die ich hier schon mal gepostet hab (http://g24.at/PNphpBB2-viewtopic-t-6417.html). Wenn man sich das so anschaut, kann ich mir kaum vorstellen, dass es nicht die nachhaltigere Lösung wäre, auf industrielle Tierhaltung zu verzichten...
 
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koax
Titel:   BeitragVerfasst am: 25.06.2014, 18:37 Uhr



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ich würd jetzt vegan lebende menschen auch nicht gleich alle in den selben topf werfen. es ist halt ansichtssache wie man leben will und was man persönlich für gut (für einen) befindet. jedenfalls war ich selber 4 jahre lang vegetarier, und wenn ich kinder hätte und die sagen du papa, ich will keine tiere mehr essen hätte ich kein problem. andererseits würde ich ihnen das auch nicht mehr vorschreiben wollen, du bist verantwortlich und darfst nur das und das essen, alles andere ist böse. menschen die sich halt einer bestimmten ernährung 'unterordnen' tschuldigung für das wort, die haben da wohl eher ein problem kindern zu sagen, 'du kleiner kein problem hier ist dein wienerschnitzel)...
ich denke kinder können das gut für sich selbst entscheiden und für mich selbst: ich habe wieder zu einer mischkost mit fleischkonsum zurückgegriffen, da ich mich damit wohler fühle.

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migraineboy
Titel:   BeitragVerfasst am: 26.06.2014, 18:51 Uhr



Beiträge: 216

Solche artikel gibts auch gegen die rauchverbote.

Studien alles blabla.
Kann doch niemand beweisen ob wirklich krank vom rauch. Usw usf. Wink
 
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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 27.06.2014, 09:05 Uhr
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Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
@migraneboy

du schreibst wirklich schwachsinn!

es gibt beim rauchen und in punkto gesundheitsaspekte sehr wohl wissenschaftlich nachvollziehbare studien!

beim essen ist das ungleich schwieriger, das stimmt sicher.

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mira
Titel:   BeitragVerfasst am: 27.06.2014, 11:45 Uhr



Beiträge: 34

ich vermute eher migraineboys vergeblichen sarkasmusversuch...

topic: ich habe ebenso den veganismus als zeichen gegen unnötige tierqual und massenschlachtungen aus ökonomischen gründen gesehen und nicht als "gesunden" aspekt der ernährung. ich habe mehrere versuche unternommen, mich zumindest vegetarisch zu ernähren, allerdings braucht man bei strikt veganer ernährung wirklich viel know how über nahrung, lebensmittel, gesundheit etc., um das auch langfristig durchziehen zu können.
 
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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 27.06.2014, 11:57 Uhr
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Beiträge: 3726
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mira hat folgendes geschrieben:
allerdings braucht man bei strikt veganer ernährung wirklich viel know how über nahrung, lebensmittel, gesundheit etc., um das auch langfristig durchziehen zu können.


ich denke das ist eigentlich etwas total wichtiges und sollte viel mehr menschen interessieren!

für mich als 85% veganer (seltenst fleisch und nur wenn ich weiß wo es herkommt, und auch selten milchprodukte (bis auf schoko und eis, unwiderstehlich!)) war gerade dieser aspekt (zusätzlich zum bewusstsein über die klimafolgen) sehr wichtig.

ich möchte an dieser stelle auch mal hinweisen auf eine tolle doku, kann man online anschaun: http://planeat.tv


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koax
Titel:   BeitragVerfasst am: 27.06.2014, 12:44 Uhr



Beiträge: 407
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vl passt's zum thema, - Fleischlos: klimafreundlich? , Ruth Berger -
http://www.heise.de/tp/artikel/39/39650/1.html

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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 27.06.2014, 12:48 Uhr
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auch sehr empfehlenswerte Lektüre:

Fleischatlas 2014
Daten und Fakten über Tiere als Nahrungsmittel


Die Werbung der großen Agrarkonzerne suggeriert das Bild einer heimatverbundenen und intakten bäuerlichen Tierhaltung. Die Leiden der Tiere, ökologische Schäden und negative soziale und gesundheitliche Auswirkungen werden verheimlicht. Zum zweiten Mal kooperieren Le Monde diplomatique, die Heinrich-Böll-Stiftung und der BUND und blicken im Fleischatlas 2014 erneut hinter die Kulissen der Schlachthöfe und der internationalen Fleischindustrie.

-> http://www.monde-diplomatique.de/pdf/fl ... 140221.pdf


und weiteres hier:
http://www.monde-diplomatique.de/pm/.fleischatlas

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koax
Titel:   BeitragVerfasst am: 27.06.2014, 22:18 Uhr



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apropos: ich hab da einen domain, - [url]http//:www.radicalhumanity.org[/url] - wenn jemand lust hat daraus mehr zu machen, so umweltthemen oder würd ich ihn abgeben, bei mir parkt er nur im moment und ich weiß nicht was ich damit machen soll.

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migraineboy
Titel:   BeitragVerfasst am: 28.06.2014, 03:07 Uhr



Beiträge: 216

skillz hat folgendes geschrieben:
@migraneboy

du schreibst wirklich schwachsinn!

es gibt beim rauchen und in punkto gesundheitsaspekte sehr wohl wissenschaftlich nachvollziehbare studien!

beim essen ist das ungleich schwieriger, das stimmt sicher.


Es gibt aber auch die studien die dem rauchen gesundheitsgefährdung absprechen. Klar woher die kommen und bezahlt wurden. Geben tut es sie trotzdem. Genauso wie viele dieser antivegan erkenntnisse auch meist aus einer ganz bestimmten richtung kommen.

Deswegen dieser, wie ich finde, ganz geglückte vergleich. Smile

Ich bin vegan weil ich effizienz mag. der weg über pflanzen ist einfacher als noch ein zwischenschritt tiere. Mit chemie und gentech würde sich da noch viel verbessern lassen aber da passt die ökolobby schon genau auf dass es nicht zu effizient wird. Smile der gewinn wird da halt schon beschädigt.
 
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koax
Titel:   BeitragVerfasst am: 28.06.2014, 07:56 Uhr



Beiträge: 407
Wohnort: Graz
aber vielleicht wieder zurück zum thema: soll man kindern eine vegane ernährung antun, oder wie würdest du, migraine boy, da verfahren? würdest du deinen kindern die wahl lassen, in deinem fall auch 'ineffizient' zu sein, oder wäre dann vegan-essen für die ganze familie angesagt?

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migraineboy
Titel:   BeitragVerfasst am: 28.06.2014, 15:40 Uhr



Beiträge: 216

koax hat folgendes geschrieben:
aber vielleicht wieder zurück zum thema: soll man kindern eine vegane ernährung antun, oder wie würdest du, migraine boy, da verfahren? würdest du deinen kindern die wahl lassen, in deinem fall auch 'ineffizient' zu sein, oder wäre dann vegan-essen für die ganze familie angesagt?


Kinder sollten vom vormund mit allen wichtigen und richtigen nährstoffen versorgt werden. Der vormund sollte ihnen nicht vorschreiben was sie außerhalb des familienverbundes zu essen/konsumieren haben.
 
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coky
Titel:   BeitragVerfasst am: 27.08.2014, 00:25 Uhr



Beiträge: 22

Uwe Knop selbst meint, pauschale Allgemeinaussagen sind in der Ernährungsforschung nicht möglich.
Nahrungsmittel mit Vitamin B12 zu essen find ich jedoch besser als Pillen zu schlucken!
Vegetarische Kinder können Vitamin B12 aus Käse und Milch aufgenehmen.
 
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reese
Titel:   BeitragVerfasst am: 30.08.2014, 17:53 Uhr



Beiträge: 5

coky hat folgendes geschrieben:
Uwe Knop selbst meint, pauschale Allgemeinaussagen sind in der Ernährungsforschung nicht möglich.


Jeder Ernährungsberater/ -experte hat doch seine eigenen Theorien über gesunde Ernährung (die natürlich auch alle wissenschaftlich begründet und belegt sind). Man wird für fast jede Ernährungsform jemanden finden, der dir sagt sie ist die beste und alle anderen sind schlecht.

Ich finde wichtig ist es, mal auf den eigenen Körper zu achten und zu hören - der signalisiert das normalerweise schon, wenn ihm etwas nicht passt. Leider haben das viele Leute aber ziemlich verlernt auf solche Dinge zu achten.

Aber gerade Kinder können das oft noch deutlich besser, da sie noch nicht so beeinflusst sind von allen möglichen Trends und Theorien.
 
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