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I
Titel: dirty princess - kontroversielle rezeption  BeitragVerfasst am: 05.02.2005, 22:01 Uhr



Beiträge: 1342

die reaktionen auf die performance der madrilleninen hätten kaum kontroversieller ausfallen können:

da gab´s wie erwartet natürlich massig mehr oder weniger sabbernde typen mit nem deutlich wahrnehmbaren testosteronüberschüss.

da gab´s leute, die den auftritt so grindig fanden, dass sie den veranstaltungsort mit kommentaren wie "vollkommen sexistisch" und "reinste fleischbeschau" verließen.

ich fand´s alles andere als sexistisch.
für mich stellten die künstlerinnen (in unterschiedl. ausmaß) starke und selbstbewusste, emanzipierte frauen dar, die die volle kontrolle über das, was sie machen, haben. sie spielen mit der audience und die macht liegt bei ihnen. sie gehen genau so weit, wie´s ihnen beliebt und ich hatte den eindruck, dass sie, wenn ihnen irgendwer beschissen kommen sollte, diesem ganz gewaltig in den arsch treten würden.

mir scheint, dass zu dieser thematik ganz gehörig diskussionsbedarf vorhanden ist. deshalb versuche ich das hier zu initiieren.

wie habt ihr den auftritt wahrgenommen, was denkt ihr drüber?


falls irgendwer die texte bzw. das manifest von d.p. auf englisch zugänglich machen würde, wär das sehr cool. aber auch, wenn die texte nicht explizit feministisch sind, würde das nichts an meiner meinung dazu ändern.
 
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hüpfhüpf
Titel:   BeitragVerfasst am: 06.02.2005, 12:45 Uhr



Beiträge: 222
Wohnort: gries
war nicht dort, hätte es aber aus trotz boykottiert, da finde dass sie genau einem sexismus in die arme arbeiten

es wurde werbung gemacht mit einer potentiellen fleischbeschau - denke dass auch deswegn über 600 leute warn und nicht wegn musik an sich. weiß von erzählungen dass leute dort anzutreffn warn die unter "normaln" umständn nie einen fuß rein setzen würden - und das find ich äußerst bedenklich! wenn eine frau ihren körper verkauft als showeffekt find ich das sexistisch, genauso wie bei männern.

und dass die zwei stolz auch noch drauf sind, macht sie für mich zu opfern der ohnehin schon patriarchalen gesellschaft, denn das hat für mich nix mehr mit sexueller revolution im clubkontext od einem spiel mit erotik zu tun - erotik is meiner meinung nämlich das was man nicht sieht. und ne nackte muschi die sich mir entgegenstreckt (soe wies auch auf bildern ihrer homepage zu sehen ist) find ich nur mehr dämlich

finds auch ziemlich gut von electric indigo die sich davon distanzierte und meinte das möchte sie nicht unter female pressure verkauft wissen...
 
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ahead
Titel: tjo  BeitragVerfasst am: 06.02.2005, 13:18 Uhr



Beiträge: 312
Wohnort: Gräze
also ich war dort.

mir hat die party ziemlich gut gefallen.
hab mir aber dann lieber binray von zod reinzogn als in einer sabbernden wartenden menge zu stehn.
die habn sich laut augenzeugenberichten garnicht ausgezogen, hat/hätte aber für mich keinen unterschied gmacht.
ich finds nicht sexistisch eher abiserl unnötig wenns einfach nur darum geht und die musik unwichtig ist.

traurig das man mit "nur" guter musik nicht so viel leute anlockt.
aber alles in allem sehr feine party.

j
 
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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 07.02.2005, 17:29 Uhr
-.*.-


Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
also aus meiner sicht (auch aus veranstaltersicht) war die party mit dirty princess was einzigartiges, da man sonst wohl auf keiner party im elektronikbereich so eine show geboten bekommt..

sexistisch? naja.. also wer die gelegenheit hatte die spanierinnen kennenzulernen, weiß sicher zu berichten, dass diese damen ganz bestimmt keine gogo-flittchen od. dgl. sind, sondern sehr selbstbewusste damen mit eben einer sehr freizügigen einstellung zu ihrem körper und dem (macht)spiel damit..

jetzt zu sagen "sexistische show" oder "femministischer rückschritt" oder dergleichen, finde ich genauso lächerlich, wie die verdammung von playboy, chippendales, hustler, swingerclubs und porno im allgemeinen...

nackte haut, explizite darstellungen und sowieso die ganze bandbreite der pornographie ist für mich absolut nichts verwerfliches, solange alles freiwillig und ohne zuschadenkommen anderer produziert und dargestellt wird.

im optimalfall machen das nur leute, die ohnehin LUST dazu haben bzw. das was sie machen ebenso anturnend finden wie das potentielle publikum..

womit wir wieder bei dirty princess wären: die verbinden nämlich obengenannte freizügigkeit aus lust an derselben mit musik und performance auf der bühne.. daraufhin jetzt gleich wiedermal die femminismuskeule auszupacken und von großem rückschritt zu sprechen, zeugt für mich von versteckter prüderie und verschlafener sexueller revolution.

über geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, und deswegen akzeptiere ich natürlich jeden/jede dem/der diese show nicht gefallen hat.-. aus ästhetischen gründen, oder ähn.

eines weiß ich jedoch ganz gewiss: nikki und yasmin schiller (dirty princess), sind vedammt starke und mutige frauen, die sowohl zu ihrem körper, als auch zu ihrer lust zur expliziten selbstdarstellung stehen und sich ganz bewusst sind, was sie tun und mit was sie spielen.

ich verweise auch gern nochmal auf das interview mit dirty princess - hier: http://www.electrified.info/html/body_d ... rview.html

Zitat:

Stehen “Dirty Princess” für Musik, Electro, Kunst oder verbirgt sich hinter dem Konzept eher ein provozierendes Happening? In Eurer Bandinfo beschreibt Ihr es als "Diskopunk on the last days of the Roman Empire". Was dürfen wir darunter verstehen?


In Spanien Musik zu machen ist nicht sehr einfach, wenn man nicht gerade Flamenco, Ethno Musik macht. Oder der Gewinner einer “Pop Stars” Staffel ist. Wenn Du hier elektronische Musik machst, ist alles komplett anders. Es ist dann äußerst schwer auch nur in irgendwelchen Medien Aufmerksamkeit zu erlangen. Auch haben wir keinerlei Musik- Shows im Fernsehen mit einem passenden Konzept. Und im Radio gibt es lediglich den landesweiten Sender R3, der ein wenig mehr durchlässig ist für gute Musik.
Was - nach 8 Jahren demokratischer Diktatur, mit einer zunehmend desorientierten Schallplatten Industrie - für einige Leute die reine Provokation ist, nennen wir einfach “UNSERE RACHE”. Was in Deutschland wohl als billige Provokation bezeichnet werden dürfte, bedeutet für uns eine politische Position, durch die wir die Konfrontation mit der Zensur schaffen und auch erreichen. Nur in der Kunst bleibt der Kompromiß der Manifestierung gegen den Mißbrauch der Political Correctness und der doppelten Moral.



zum abschluss nochmal eine bemerkung zu Electric Indigo:
wir hatten sie ja genau vor einem jahr nach graz gebucht (female_pressure vs. zod / co2 party) und mit ihr leider eher schlechte erfahrungen gemacht: 1) war sie ziemlich teuer und auch trotz der feature-party für das female:pressure netzwerk nicht bereit ihren preis etwas lockerer festzusetzen, sodass sie dann alleine mehr kostete als alle anderen Djanes auf diesem floor zusammen (und auch mehr als alle ZOD rec. acts zusammen). 2) hat sie es nicht geschafft, trotz mehrfacher aufforderung (wochen zuvor), female:pressure infosheets und ähnliches für unseren geplanten info-stand mitzubringen.. das fand ich echt peinlich, denn wir wollten das female:pressure netzwerk wesentlich besser in graz präsentieren.. aber Madame Indigo lag wohl nicht sehr viel daran..

in diesem sinne...
respekt an dirty princess für die performance!
und die party war ein wahnsinn.. stimmung, musik, artsists.. für mich eine der gelungensten bis jetzt!

_________________
**********
 
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hm
Titel:   BeitragVerfasst am: 07.02.2005, 23:07 Uhr



Beiträge: 212

skillz ich hoffe, du meinst das alles nicht wirklich ernst, was du da schreibst.
Kritik als "lächerlich", "Feminismuskeule", "versteckte Prüderie" und "versteckte sexuelle Revolution" zu bezeichnen ist für mich nicht gerade ein gelungener Einstieg in eine wichtige Debatte.
Was willst du denn mit solchen statements bezwecken? Dass sich niemand mehr traut etwas kritisches zu schreiben? Weil klar, niemand will sich nachsagen lassen prüde zu sein, oder die sexuelle Revolution verschlafen zu haben.

Aber ehrlich gesagt, da bin ich lieber prüde, und die sexuelle Revolution war auch nicht nur super, da sollten wir inzwischen doch schon viel weiter sein.
Warum nicht eine FKK-Party, wo nicht nur zwei junge Frauen, sondern auch die Typen mit kaum was an da sind. Wär doch mal was anderes.

Klar passiert, was die zwei Frauen tun, freiwillig. Aber wenn du jede Kritik so abkanzelst und gleichzeitig Pornos, swinger,... hochlobst, dann vergisst du eben trotzdem nicht zuletzt auf die Machtdimension. Nein, es ist nicht coole Kunst, wenn sich zwei Frauen auf der Bühne mehr oder weniger ausziehen und vorne sabbernde Männer stehen und sich aufgeilen.
Nein, es hat meiner Meinung nicht das geringste mit einem befreiten Umgang mit dem eigenen Körper, mit Erotik zu tun, wenn sich das ganze eben wieder so abspielt. So wie so oft, ein Typ macht Musik und denkt sich, dass sich das ganze vielleicht besser verkauft, wenn zwei kaum bekleidete Frauen dazu tanzen. Klar kommen da mehr Leute. Aber ist es das was du willst.
Schade auch dass feministische Kritik auf G24 und gerade auch von dir so behandelt wird.
Hoffentlich bist du mit deinen Meinungen möglichst allein und hoffentlich bist du auch bereit dir wenigsten andere Argumente anzuhören oder sie zu lesen.
Aktuelle gesellschaftliche Machtverhältnisse bestimmen eben unser Handeln und unsere Interaktionen. Und ein wirklich befreiter Umgang mit Erotik, Sexualität, ein selbstbewußter Umgang mit unseren Körpern wird erst dann möglich, wenn die allgemeinen Verhältnisse anders sind. Dann wird es vielleicht auch möglich, dass ein liveact wie die dp nicht dazu verkommt, dass sich irgendwelche Typen dran aufgeilen, sondern, dass wirklich die Kunst und die Erfahrung des Körpers im Vordergrund stehen.

In diesem Sinne plädiere ich für eine offene Diskussion zu einem wichtigen Thema.
 
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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 08.02.2005, 09:24 Uhr
-.*.-


Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
Zitat:
Kritik als "lächerlich", "Feminismuskeule", "versteckte Prüderie" und "versteckte sexuelle Revolution" zu bezeichnen ist für mich nicht gerade ein gelungener Einstieg in eine wichtige Debatte.


ich habe nicht kritik im allgemeinen als lächerlich dargestellt, sondern die behauptung es handle sich bei der dirty princess performance um einen "feministischen rückschritt" bzw. "sexismus" - das ist aus meiner sicht nun mal humbug.

und dazu stehe ich auch, denn so eine argumentation ist für mich gerade kontraproduktiv im sinne feministischer anliegen. denn wenn man bei so einer performance so argumentiert, scheint man ja wohl auch den playboy, das playgirl und vieles anderes verbieten zu wollen, oder?

für mich war das hier von hüpfhüpf:
Zitat:
und das find ich äußerst bedenklich! wenn eine frau ihren körper verkauft als showeffekt find ich das sexistisch, genauso wie bei männern.

..eben eine argumentation, die nun wirklich für mich nicht nachvollziehbar ist.. da müsste man ja auch die RoSy parties (gay and lesbian night) verbieten, oder?

Zitat:
Nein, es ist nicht coole Kunst, wenn sich zwei Frauen auf der Bühne mehr oder weniger ausziehen und vorne sabbernde Männer stehen und sich aufgeilen.


das ist ansichtssache.. aber anscheinend hast Du Dir das interview mit DP nicht durchgelesen bzw Dich nicht näher informiert über die aktivitäten der beiden frauen.. dass die ihre videos selber machen, bei der performance die zügel in der hand haben, polittisch was zu sagen haben, selbst bestimmen was passiert und gerade mit den "sabbernden, geilen männern" im publikum spielen, ist Dir wohl entgangen.. und JA.. für mich sind die beiden eindeutig sehr selbstbewusste künstlerinnen!

Zitat:
Dann wird es vielleicht auch möglich, dass ein liveact wie die dp nicht dazu verkommt, dass sich irgendwelche Typen dran aufgeilen, sondern, dass wirklich die Kunst und die Erfahrung des Körpers im Vordergrund stehen.


würde gerne wissen, woher Du diese interpretation ableitest.. hast Du DP kennengelernt bzw mit ihnen geredet?

Zitat:
Aktuelle gesellschaftliche Machtverhältnisse bestimmen eben unser Handeln und unsere Interaktionen. Und ein wirklich befreiter Umgang mit Erotik, Sexualität, ein selbstbewußter Umgang mit unseren Körpern wird erst dann möglich, wenn die allgemeinen Verhältnisse anders sind.


da kann ich Dir absolut nicht zustimmen, denn für viele menschen ist ein selbstbewusster umgang bereits möglich, auch wenn in sehr vielen teilen der gesellschaft und im alltagsleben natürlich ungerechte machtverhältnisse bestehen!

****

ich möchte zum abschluss noch was klarstellen: mein erstes posting entstand durchaus in einer gewissen emotionalen erregung, da ich die argumente "sexismus" und "fem. rückschritt" wirklich nicht verstehen kann in diesem zusammenhang.

ich bin sehr wohl jemand, der sich für feministische anliegen einsetzt, und diese auch unterstützt (nicht nur durch veranstaltungen wie "Lady Space"), und vor allem niemand, der eine diskussion abwürgen will..

sollte mein erstes posting diesen eindruck erweckt haben, muss ich mich entschuldigen.

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frentzen
Titel:   BeitragVerfasst am: 08.02.2005, 11:14 Uhr



Beiträge: 726
Wohnort: schon.
mir hat sowohl "performance" als auch musik nicht so gefallen.
 
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t-.
Titel:   BeitragVerfasst am: 08.02.2005, 11:44 Uhr



Beiträge: 1508

dass das dirty princess projekt die idee eines mannes ist, find ich besonders eigenartig:

http://www.dirty-princess.com/biodanone.htm
Zitat:
Dirty Princess is a proyect conceived by Big Toxic (traitor of the Drum&Bass and all the rithms), ready to put the last music tones on the Romas´s fall.
 
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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 08.02.2005, 12:07 Uhr
-.*.-


Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
genauso eigenartig wie die gschicht dass zb "Lady Space - exit space 3" von zwei typen erdacht wurde?

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skillz
Titel:   BeitragVerfasst am: 08.02.2005, 12:16 Uhr
-.*.-


Beiträge: 3726
Wohnort: Graz
naja.. tut ja eher nix zur sache, wer die idee hatte..

egal auch deshalb, weil die beiden damen von dirty princess ja vor allem keine "go-go girls" sind, sondern auch selbst hand anlegen (Yasmin bei videos und visuals) und Nikki war auch schon vor Ditry Princess als Künstlerin bekannt..

Zitat:
The multimedia artist Nikky Schiller (Madrid) has a very personal view regarding the audiovisual. Her electronic images combine with the music in a synchronized rhythm. Form and content mix, expressing an uncomfortable, but plastic attitude.
As a Vj she has performed for techno clubs sharing session with Djs of acknowledged international prestige, such as Luke Slater, Green Velvet, Max (Tresor), Pacow and in the national panorama with Hd Substance, Leandro Gámez, Pilas, Xpansul, Mendoza, Elesbaan, Muerto, Pelacha, etc. She has taken part in festivals and events, as the Festival de Cortos de Majadahonda, the Festival de Arte Electrónico de Cáceres, or the Festival de Cine de Sevilla.
She has done visual montages for Big Toxic with his last CD of drum&bass "Moneyland", Fangoria, César Saldivar, etc. She has also worked with publicity, short movies, videoinstallations...; this has enabled her to be in contact with the world of images from different perspectives.
Member of Dirty Princess, she is also in charge of the montages which are full of rhythm and contents, both for live performances and video clips.
In this way Nikky Schiller combines the images with the rhythms of the dance floor. Erotic themes, postciberpunks, set the rhythm and wake up the mind.

http://www.experimentaclub.com/0festart04.htm

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ryan
Titel: versiell  BeitragVerfasst am: 08.02.2005, 12:52 Uhr



Beiträge: 270
Wohnort: graz
es kommt oder kam halt trotzdem a bissi so rüber, muß ich auch sagen..
der typ, macker und fädenzieher, dahinter und die girls vorne am ausziehen..


hab mir ehrlich gesagt mehr erwartet. der oben beschriebene background der artists kam für mich nicht so richtig rüber..

viel machen da halt die lyrics aus, die halt die meisten net verstanden haben, denk i
(des bissi was ich den refrains entnommen hab machte da auch nich mehr sinn)

im interkulturellen, interlingualen kontext in dem die mädels unterwegs sind, muß mensch sich hier halt doch auch fragen was beim publikum an botschaft ankommt..
die message die sie bringen (wollen) is ja voll wichtig und spannend!


aber die große frage ist und bleibt wie kann mensch überhaupt thematisch und inhaltlich sinnvoll arbeiten im "clubkontext", der heutzutag einen bedeutenden aspEkt sozialer interaktion darstellt?
stell ich mir schon lang und immer wieder; nicht zuletzt das sub hat einige seiner ansätze genaudort !!



täts die party und den mut sowas anzugehen nicht geben haben hätts jedenfalls viele diskussionen wie diese auch nich geben
also thx an die cru: und schon gut so denk i
und
alles in allem hat mir die party sowieso sehr taugt..


(pers. geschmack war daß alle musik bis auf DP) ziemli cool war, kamuflaa^s besonders ***

hier wär wie bei vielen anderen, ein bißchen mehr bühnenpräsenz und performance aber genial..
hier sollte das angesprochene selbstbewußtsein und das hinter seinem kreativen Schaffen stehen abfärben (gilt aber eigentli. besonders für jungs)*
 
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skamfam
Titel:   BeitragVerfasst am: 08.02.2005, 19:38 Uhr



Beiträge: 186

.


Zuletzt bearbeitet von skamfam am 27.12.2011, 20:09 Uhr, insgesamt 3 Male bearbeitet
 
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darksider
Titel:   BeitragVerfasst am: 08.02.2005, 20:27 Uhr



Beiträge: 655
Wohnort: Wien / Graz
skamfam hat folgendes geschrieben:

mein frage zu dem ganzen ist, warum eigentlich immer nur frauenkörper?


warum nur? es gibt eh die chippendales und ähnliches... Wink

skamfam hat folgendes geschrieben:

zum thema selbbewusster bzw. befreiter umgang mit erotik und sexualität: davon hab ich bisher (in meinem bekanntenkreis zumindest) nicht so viel bemerkt. grad mal, dass es für manche nicht absolut tabu ist, über sex zu reden.


glaub mir, dass würde so mancher "harter" Typ nicht packen wenn alle Frauen so wären wie DP oder andere Bad Girls ... mich eingeschlossen
 
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gerhard
Titel: gesamteindruck des abends  BeitragVerfasst am: 08.02.2005, 20:57 Uhr



Beiträge: 6

ich möchte nur kurz meinen eindruck des abends schildern. gleich vorne weg, ich war von 23.45 bis 4:00 in der "kleinen" halle bei den zods. dort hat es mir recht gut gefallen. vor allem die musik. als ich dann so um 4 uhr in die "große" halle ging um meine jacke zu holen, war ich schon etwas erstaunt vom publikum. (ich muss auch gestehen, dass ich recht selten in der postgarage bin.) es kam mir vor wie auf einer schicki-micki-veranstaltung; so rein was das gehabe und das äußerliche der menschen betroffen hat.
(da habe ich mir gedacht, dass der /die veranstalterIn die zods in der "kleinen" halle sich nur leisten kann, wenn er/sie möglichst viele zahlungskräftige menschen am gleichen abend in die große halle bringt.)
 
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rotz
Titel:   BeitragVerfasst am: 09.02.2005, 02:59 Uhr



Beiträge: 96

also aufregend waren die DP jo net, die musik wars net wirklich und sie haben sich halt entkleidet und ein bisschen "performed".

das würd ich noch nicht unbedingt als "sexistisch" bezeichnen. wie sich der tesuo sein tshirt während dem auflegen zerriessen hat, hat auch niemand plärrt. ich weis nicht was sich die dp denken wenn sie ihre show liefern. interviews halt ich nicht für gute infoquellen, weil sie ja "showstars" sind und alles gesagte ja ihr "showimage" ausmachen. vielleicht machen sie s aus kommerziellen (in weiterer folge sexistischen) gründen, vielleicht aus "revolutionären".

was aber auf jeden fall fakt is, dass die herrn veranstalter auf sexistisches publikum gesetzt haben.
flyer, zeitungsinterviews, plakate verwiesen ja immer auf die dp hin die ja "nackt auftreten werden" (die anderen acts sind ein bisserl untern teppich gekehrt worden). das zieht natürlich leut, die von manchen vielleicht als unsympathisch eingestuft werden. was sich dann auf die allgemeine stimmung dann bei der party ausgewirkt hat.

sich auf sexuell revolutionäre gesinnung rauszureden halt ich für billig. wie auch immer die eigene einstellung zu nackten frauen ist, muss mensch als veranstalterIn immer daran denken als was die masse, aufgrund der HERRschenden sozialisierung, die Veranstaltung versteht. so war es ne party mit ner stripeinlage wo viele sabbernde leut rumgstanden sind die eine million fotos von den dp gmacht haben und jetz bis an ihr lebensende wixen können.

Zitat:
denn wenn man bei so einer performance so argumentiert, scheint man ja wohl auch den playboy, das playgirl und vieles anderes verbieten zu wollen, oder?
[skillz].

von party verbieten hat ja niemand was gsagt. die party war eh wie jede andre auch, nur eine mit ner tiefen marketingstrategie.

_________________
 
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